Mit dem Noten-DTP-System MuseScore lassen sich nicht nur einfache Klaviernoten gestalten, sondern ganze Partituren – mit allen Schikanen. Das Bildschirmfenster kann man sich zum optimalen Zugriff auf die Zeichenpaletten nach Belieben einteilen. Noten lassen sich auch per MIDI-Keyboard einspielen; ein Soundfont-instrumentierter MIDI-Klangerzeuger bringt den aktuellen Stand der Dinge jederzeit zu Gehör. Der große Funktionsumfang und die detailreichen Gestaltungsmöglichkeiten erfordern allerdings einige Einarbeitung. Das englische Online-Handbuch erleichtert den Einstieg; die mitgelieferten Vorlagen assistieren bei typischen Aufgaben wie einem Stück für vierstimmigen Chor mit Klavierbegleitung. (uh)
Artikel aus c't 13/2008
MuseScore ist ein freies, unter GNU-GPL lizenziertes grafisches Notensatzprogramm, das die schnelle Noteneingabe mit Maus, Tastatur und MIDI-Keyboard unterstützt und die Ausgabe von Partituren als MIDI-Dateien ermöglicht. Letztere Funktion erlaubt es beispielsweise Musikeinsteigern, sich unbekannte Lieder vorspielen zu lassen. Auf einigen Windows-XP-Rechnern muss das Programm mitunter zweimal hintereinander gestartet werden, läuft dann aber einwandfrei. Den Betrieb unter Windows Vista empfehlen wir generell nicht. (nij)
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Musik, Noten, MIDI, Notensatz
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- Name:
MuseScore
- Sprache:
- Deutsch/Englisch
- Betriebssysteme:
- Windows XP, Vista, 7, 8, Linux, Mac OS X, Mac OS X/Intel
- Mindestvoraussetzungen:
- 128 MByte RAM; 140 MByte HDD
- Download-Größe:
- 36,9 MByte bis 64,5 MByte
- Lizenz:
- Open Source
- Preis:
- kostenlos
- Einschränkungen:
- keine
- Hersteller/Autor:
- Werner Schweer
- E-Mail-Adresse:
MuseScore in Themen-Specials
Auf c't-CD oder -DVD
- Bewertungsrang:
- 2718
- Download-Rang:
- 746
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(nur für Autoren/Hersteller)
Datensatz zuletzt aktualisiert
am 01.03.13
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Meinungen zu MuseScore
Nr. 8 zu MuseScore 1.2
minuswoman
01.08.12 09:40
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Eine Hauptsorge war, ob ich mit den Tonarten jonglieren, d.h. das Geschriebene transponieren kann - und: man kann! Echt genial. Ich habe einen dreistimmigen Chorsatz in c-moll eingegeben und dann mal eben in e-moll ausgedruckt. Schönes Werkzeug für Amateur-Chorsänger, Flötengruppen usw., die Stimmen und Sätze ausprobieren möchten. Bisher noch keine Probleme, habe aber auch "nur" Windows XP.
Nr. 7 zu MuseScore 1.2
stepfahn
16.07.12 00:40
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Intuitives Notensatzprogramm, mit dem ich einige Stunden nach der Installation ein Liedblatt nebst Texteingabe mit mehreren Strophen und nach meinen Wünschen formatiert, erstellen konnte. Also durchaus etwas für Nichtprofis, die mal eben ein paar Noten zu Papier bringen möchten, oder auch sich eine Melodie vorspielen lassen möchten, von der sie nur die Noten haben. Sehr empfehlenswert.
Nr. 6 zu MuseScore 1.1
pomaq
30.01.12 17:45
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Ein sehr brauchbares OpenSource-Programm mit sehr umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten, jedoch noch weit davon entfernt, Sibelius oder Finale das Wasser zu reichen (MuseScore versteht sich als "OpenSource-Ersatz" für diese beiden). Die Bedienung ist nicht besonders intuitiv, aber mit Hilfe der Tutorial-Videos kommt man recht schnell zurecht.
Eine Live-Einspielmöglichkeit bietet dieses Programm nicht; sowas ist jedoch wirklich nur für Profis interessant, die sauber und fehlerlos spielen können.
Die gelegentlichen Abstürze und Bugs empfinde ich nicht als Beinbruch, ggf. neu starten und die Session wiederherstellen, dann kann normal weitergearbeitet werden (alle 2 Minuten wird automatisch zwischengespeichert).
Unangenehmer fällt da schon die mangelnde Automatisation auf: Während die horizontale Platzverteilung noch recht gut funktioniert (wenn man mal davon absieht, dass während der Eingabe die Anzeige stellenweise wie verrückt herumhüpft), fehlt die vertikale Platzoptimierung nahezu vollständig. Manuell kann zwar alles wie gewünscht arrangiert werden, doch man sucht in den umfangreichen Einstellungsmenüs lange nach dem "richtigen Rädchen".
Besonders lästig ist jedoch, dass sich die Text-Stilvorgaben offenbar nicht auf bereits bestehende Elemente anwenden lassen. Das bedeutet z.B. dass bereit eingegeben Akkordbezeichnungen, die zu hoch gerutscht sind, nicht nachträglich in einem Zug versetzt werden können. Also: alle Akkorde einzeln(!) händisch verschieben, oder alle Akkorde löschen & neu eingeben.
Wie man sinnvoll Texte eingibt (beispielsweise weitere Liedstrophen unterhalb der Partitur), hat sich mir noch nicht erschlossen. Ich mißbrauche die Textfelder für Urheber, Texter u.a. Aber vielleicht habe ich da noch etwas übersehen...
Sehr positiv hervorzuheben hoingegen sind die vielfältigen Import- und Exportmöglichkeiten. Das, was ich bis jetzt gebraucht habe, funktionierte durchaus gut.
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