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 Windows

ArtIcons Pro 5.42

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Artikel aus c't 15/2006 zu ArtIcons Pro 5.11

Die Symbolverarbeitung ArtIcons Pro bietet zahlreiche Komfortfunktionen zur Icon-Erstellung. Die Version 5 unterstützt auch das neue Icon-Format von Windows Vista.

ArtIcons gehört schon länger zu den besseren Icon-Editoren am Markt. Die aktuelle Version erstellt erstmals für Windows Vista vorgesehene 256 x 256 Pixel große Icons in Echtfarben mit 8-Bit-Transparenz-Kanal.

Die Bearbeitungsfunktionen lassen kaum Wünsche offen: Abgesehen von Standards wie Stift, Pinsel und Radierer bietet das Programm auch Tools zum Zeichnen von Kurven, Bögen und geraden Linien. Das Airbrush-Werkzeug sprüht eines von drei Pixelwolkenmustern auf die Arbeitsoberfläche. Neben leeren und gefüllten Kreisen zeichnet das Programm auch Rechtecke mit und ohne abgerundete Kanten.

Ausgewählte Malwerkzeuge erzeugen erstmals weiche Kanten, was die deutsche Version etwas irreführend als „Linien begradigen“ bezeichnet. Alle Werkzeuge können entweder einfarbig malen oder mit einem einstellbaren Verlauf. Zudem unterstützt ArtIcons anpassbare Transparenzgrade und die Möglichkeit, halbdurchsichtige Bereiche in ein anderes Icon hineinzukopieren. So kann der Anwender die Elemente seines Designs in mehreren Bildern separat erzeugen und dann zusammenkopieren.

Das Programm stellt Icon-Designern zahlreiche Hilfsfunktionen zur Seite, darunter neben einem Standardgitter auch eine perspektivische Variante nach Microsofts Gestaltungsrichtlinien. Zu den angebotenen Effekten gehört unter anderem ein komfortables Schlagschattenwerkzeug.

Die Pro- unterscheidet sich von der Standardversion unter anderem durch zusätzliche Im- und Exportformate, darunter Adobe Photoshop, GIF und WMF. Beide Varianten gefallen durch die gute Balance aus Funktionsvielfalt und Bedienbarkeit. (ghi)

Artikel aus c't 23/2004 zu ArtIcons Pro 4.10

ArtIcons Pro bearbeitet sowohl Icons als auch Symbolbibliotheken mit viel Komfort.

Die meisten Icon-Editoren stehen am Ende der Symbolproduktion - der Anwender importiert die in der Bildbearbeitung erzeugten Motive, bearbeitet sie leicht nach, justiert den Farbraum und sortiert die erzeugten Icons nach Größe und Farbtiefe.

Als Bitmap-Empfänger ist ArtIcons Pro völlig jedoch unterfordert. Neben den Standardwerkzeugen wie Pinsel, Linienwerkzeug und Farbeimer bietet das Programm auch konfigurierbare Farbverläufe. Diese funktionieren sowohl mit den Polygon-Tools als auch dem Füll- und Linienwerkzeug. Das Programm rotiert Motive auch und zeichnet sie weich. ArtIcons blendet auch das in den Windows XP Interface Guidelines empfohlene Perspektivgitter (c't 2/03, S. 182) ein - eine Erleichterung beim Erstellen von Symbolen, die sich an den Redmonder Richtlinien orientieren. Die Software lädt sogar auf Wunsch die von Microsoft empfohlene Farbpalette und sortiert Symbole einer ICO-Datei automatisch für Windows XP. Praktisch: ArtIcons öffnet in EXE- und DLL-Dateien eingebettete Symbolbibliotheken und bietet einen zentralen Dialog zum Anpassen der System-Icons.

Im Unterschied zu SnIco Edit (c't 17/04, S. 60) erlaubt ArtIcons mehrere Symbole vom selben Typ in einer Datei - nützlich, um mehrere Versionen parallel parat zu haben. Dagegen fehlt ArtIcons die Unterstützung für druckempfindliche Grafiktabletts.

Der Entwickler bietet auch zwei abgespeckte Versionen an: Die Standardvariante unterstützt weniger Im- und Exportformate; auch fehlen einige Verwaltungsoptionen. IconXP kennt alle Im- und Export-Formate von ArtIcons Pro, verarbeitet aber keine Symbolbibliotheken oder EXE-Dateien und bietet kein Perspektivgitter. (ghi)

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https://www.heise.de/userdb/sso?compatibility=1&forward=http%3A%2F%2Fwww.heise.de%2Fdownload%2Farticons-pro-3613182.html
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