Backgammon ist eines der nicht nur in Studentenkneipen beliebtesten Alltags-Brettspiele. Die vorliegende topaktuelle Vollversion von BGBlitz hat im Sommer 2007 die Computer-Olympiade in Amsterdam gewonnen. Für die beachtliche Spielstärke ist ein neuronales Netz verantwortlich, das 35 Millionen Partien gegen sich selbst absolviert und dabei praktisch alles über das Spiel gelernt hat.
Wer gegen BGBlitz antritt, den beschleicht bisweilen das Gefühl, das Programm würfele wie von Zauberhand ständig die passenden Augen. Der Grund liegt darin, dass es von Anfang an seine Züge so optimiert, dass möglichst viele verschiedene Würfe gut passen. Nicht so vorsorglich agierende Sterbliche haben, wenn man so will, größere Chancen auf schlechte Würfe. Misstrauische Gemüter, die dem programminternen Zufallsgenerator dennoch nicht trauen, können konventionelle Würfel verwenden und die Ergebnisse eingeben. Wenn sie nicht schummeln, werden sie aber auch auf diese Weise nicht öfter gewinnen. Wer dringend ein Erfolgserlebnis braucht, kann die Spielstärke von BGBlitz auf ein gnädiges Maß reduzieren. (Lars Bremer, psz)