Mind-Mapping bringt Ordnung in die Ideensammlung, indem es den Gehirnstürmer nach einer strengen Regel die Einfälle eingeben lässt: Jeder neue Stichpunkt muss per Zweig mit genau einem übergeordneten Stichpunkt verknüpft sein. So entstehen klare Gedankengebilde in einer festen Hierarchie, die sich als Gliederung für Vorträge, längere Texte oder ganz allgemein zur Planung einsetzen lassen. Der kostenlose Mind-Mapper FreeMind setzt das Konzept auf dem PC um und bindet zusätzlich Notizen, Grafiken und Hyper-Links ein. Das Resultat exportiert FreeMind als Bild, PDF oder OpenOffice-Writer-Dokument. (akr)
... Bei der Auswahl hübscherer Farben ist man auf den eigenen Geschmack angewiesen, denn FreeMind bietet zwar eine umfangreiche Farbpalette, aber nur ein Standard-Schema. Nach etwas Handarbeit holt man ein ansehnliches Erscheinungsbild aus den spärlichen Möglichkeiten heraus und kann es als Standardformat festlegen. FreeMind setzt Links auf Dateien, auf Zweige sowie ins Web und bindet Fotos ein. Allerdings kann man diese nach dem Einfügen nicht skalieren und sollte daher darauf achten, dass sie nicht zu hoch auflösen. Ein eingebundenes Digitalfoto lässt die Map in der Totalen auf Ameisengröße schrumpfen.
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- Name:
FreeMind
- Sprache:
- Deutsch/Englisch
- Betriebssysteme:
- Windows 95, 98, ME, NT, 2000, XP, Server 2003, Server 2008, Vista, 7, Linux, Mac OS X, Mac OS X/Intel
- Benötigte Laufzeitumgebung:
- Java
- Download-Größe:
- 13 MByte bis 27,2 MByte
- Lizenz:
- Open Source
- Preis:
- kostenlos
- Einschränkungen:
- keine
- Hersteller/Autor:
- Christian Foltin
- E-Mail-Adresse:
- k.A.
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Meinungen zu FreeMind
Nr. 9 zu FreeMind 0.9.0
Othbert
16.02.13 13:00
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Derzeit obsolet wegen verschiedener Programmstrukturfehler. Nachfolger: Freeplane und Docear(D. ist eine vollständig auf Freeplane aufbauende wissenschaftliche Spezialversion). Beide Nachfolger können Freemind-Mindmaps lesen. Docear ist universell anwendbar, die Oberfläche anpaßbar, die (freiwillige) Datenweitergabe kann man korrekt abwählen; Freeplane ist gegenwärtig ( V 1.2.20) unsicher, da es unzulässigerweise ein Java Runtime Environment 1.5.0 voraussetzt, um starten zu können. Auch bei Docear (JRE 1.6) sieht es nicht viel besser aus. Für beide JRE-Versionen gibt es schon lange keine Sicherheitsupdates mehr. Auf FreeMind kann man erst wieder umsteigen, wenn V 1.0 ohne die bisherigen Oberflächen- und Strukturmängel fertig ist und durchgängig das neueste JRE nutzt.
zuletzt editiert vom Autor am 19.02.13 20:04
Nr. 8 zu FreeMind 0.9.0
grafvonzahl
26.11.12 23:51
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Das Schöne an Freemind: es ist ein klassisches Mindmapping-Programm.
Das Schlechte an Freemind: es ist ein klassisches Mindmapping-Programm.
Mindmaps sind hierarchisch und daher ähnlich beamtig beschränkt wie alle anderen Mindmapping-Programme, Evernote und ähnliche Notizen-Anwendungen, die nur ein Programmierer lieben kann. Leider machen die Programmierer aller dieser Programme denselben Fehler und überhäufen ihre Kinder mit Funktionen zum Formatieren, fügen noch häßliche Icons hinzu und vergessen dabei, wozu solche Programme gut sein sollen: um Gedanken visuell zu ordnen.
Meine Gedanken sind ebenso wenig wie die anderer halbwegs normaler Leute hierarchisch.
Eine Zeitlang habe ich FreeMind ganz gern benutzt, aber ich habe keine Lust, mein Gehirn einem beschränkten, visionsfrei herunterprogrammierten Programm anzupassen. Die anderen Mindmappingsysteme -auch die kommerziellen- haben genau denselben Geburtsfehler.
Nr. 7 zu FreeMind 0.9.0
behzo
16.11.11 17:51
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Finde es sehr übersichtlich - aber es ist mir nicht gelungen, die Zweige des Mindmap nachträglich umzusortieren. Sie lassen sich zwar an andere Stellen der Arbeitsfläche ziehen, doch eine Umsortierung/Neuausrichtung ist mir nicht gelungen. Liegt es an mir?
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