Vom Bildschirm aufs Papier gelangt ein Dokument mit einem Knopfdruck. Aus einem Ausdruck eine editierbare Datei zu machen, ist schon komplizierter. Wer nicht alles abtippen will, überlässt die Arbeit einer OCR-Software. OmniPage bearbeitet Bilddateien der Formate TIFF, PCX, DCX, BMP, JPG, GIF, PNG und MAX. Bei reinen Textvorlagen setzt es die Zeichen zuverlässig in ein Textdokument um. Falls Fotos oder Tabellen in den Text eingestreut sind, lohnt sich etwas Vorarbeit, um das Erkennungsergebnis deutlich zu verbessern. Vor der eigentlichen Zeichenerkennung zieht man dazu einen Rahmen um einzelne Bereiche und kennzeichnet so, welche Abschnitte der Vorlage die Software als Text, Tabelle oder Grafik behandeln soll. Mit einem Kasten vom Typ "Ignorieren" lassen sich einzelne Bereiche von der Bearbeitung ausschließen. Solche Bereichseinteilungen kann das Programm speichern, um später andere Vorlagen mit identischem Layout schneller zu bearbeiten. OmniPage erkennt 56 Sprachen von Afrikaans bis Zulu. Für die häufigsten 19 Sprachen ist ein eigenes Wörterbuch hinterlegt. Sehr praktisch sind die großen, mit eins, zwei und drei beschrifteten Buttons unter der Symbolleiste. Hier kann man für das Laden und Bearbeiten der Vorlage sowie für das Speichern des Ergebnisses Standardabläufe festlegen. Wer öfter beispielsweise bereits gescannte Bilddateien aus einem festgelegten Dateiverzeichnis bearbeiten und das Ergebnis anschließend per Mail an einen Kollegen verschicken möchte, legt das einmal fest und vergibt einen passenden Namen dafür. Ein Klick auf diesen Namen reicht dann aus, um den Standardablauf zu starten. Das Programm ist auch in einer eingeschränkten Standard-Version erhältlich. (dwi)
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