Mit dem auf Ubuntu basierenden Knoppicillin-Nachfolger Desinfec't von c't lassen sich Rechner in einer garantiert virenfreien Umgebung auf Schädlinge überprüfen. Dafür schickt das Tool gleich vier verschiedene Scanner an den Start: die renommierten Scan-Engines von Avira, BitDefender und Kaspersky sowie das Open-Source-Projekt ClamAV.
Die als Live-System bootende Sicherheitssuite startet vollständig von CD, weswegen sie immun gegen Viren und Rootkits auf den Laufwerken ist. Desinfec't kommt mit einer grafischen Bedienoberfläche samt Browser (Firefox), E-Mail-Client, Brennprogramm (Brasero) und einigen anderen Tools, die bei der Schädlingsrecherche im Internet und dem Daten-Backup behilflich sein sollen. Für Kommandozeilen-Fans steht der Befehl dtool bereit, der die Update- und Virenscanner-Funktionen steuern kann.
Aus lizenzrechtlichen Gründen darf die Software nicht online angeboten werden. Die aktuelle Version liegt der c't 9/2012 bei, die online im heise-shop bestellt werden kann.
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- Name:
Desinfec't
- Sprache:
- Deutsch
- Betriebssysteme:
- Windows 2000, XP, Vista, 7, 8, Linux
- Download-Größe:
- k.A.
- Lizenz:
- kommerziell
- Preis:
- 3,90 EUR (c't 9/2012)
- Einschränkungen:
- k.A.
- Hersteller/Autor:
- Alle Programme von c't magazin für computertechnik
- E-Mail-Adresse:
- k.A.
Desinfec't steht auch in den Rubriken:
- Bewertungsrang:
- 5713
- Download-Rang:
- 25
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(nur für Autoren/Hersteller)
Datensatz zuletzt aktualisiert
am 23.05.12
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Meinungen zu Desinfec't
Nr. 18 zu Desinfec't 2012
krlmrx
12.05.12 12:32
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Bootet sich leider nur in den Tod !
Habe einen Selbstbau-PC aus Standardkomponenten (zwei Jahre alt, Gigabyte-MB, AMD-Proc, Sata-Platten, Radeon-Grafik, nichts übertaktet, nichts gefummelt)
Die DVD bootet auf den Ubuntu-Desktop. Dort kann ich dann noch den Virenscan "starten". Es erscheint ein Abfragefenster, wonach keine Platten gemountet seien, ob ich selbst mounten oder Automatik möge. Das Fenster ist aber bereits "tot": Weder läßt sich in dem Fenster eine Option auswählen, noch ein Button klicken, noch das Fenster schließen oder verschieben. Es ist schlicht tot. Genauso verhält sich das Systemkonfigurationsfenster. Es läßt sich zwar Öffnen und baut sich mit allerlei Icons auf, ist dann aber ebenfalls mausetot. Im besten Fall läßt sich dann noch über die Konsole ein shutdown absetzen, im schlechten Fall muß man hart rebooten. Dieses Verhalten ist unabhängig davon, ob ich die Grafik onboard nutze oder die Radeon-Karte. Auch die Option, die Platten via "IDE" oder via "AHCI" zu booten interessiert nicht. Immer das Gleiche: Desinfect will nicht.
Das hatte die ct vor Jahren schon mal viel besser im Griff...back to the roots?
Nr. 17 zu Desinfec't 2012
Harry Boeck
28.04.12 18:50
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Der erste Eindruck dieses Linux-Systems war getrübt von jeder Menge Usability-Bugs. Frei nach dem Blödel-Hit "Aber erst den Nippel durch die Lasche ziehn" von Mike Krüger...
Will man einen Scrollbalken benutzen, muß man erst den Cursor in eine applikationsabhängig unterschiedliche Position im Bereich des rechten Fensterrandes bringen, dann eine kurze Zeit warten, daß ein Scrollbälkchen aufpoppt, dann die Mouse vorsichtig in dieses hineinschieben (sonst verschwindet das Ding wieder), dann dieses LANGSAM und geradlinig ziehen - wenn man's etwas zügiger macht (wie man's aus der übrigen Computerwelt gewohnt ist), bricht das Tracking ab ("Mouse Capture" kennen Linux-Programmierer nicht).
Aber erst den Cursor an den Rand schieben,
und mit der Lupe dann das Randpixel treffen,
da erscheint sodann ein Scrollbälkchen
und da drücken Sie dann drauf,
und wenn Sie ziehen, löst es sich gleich auf!
Es setzt sich damit fort, daß die Linux-Programmierer sich nicht entscheiden können, wo sie denn nun ihre Bedienelemente zum Einstellen eines Fenstern hinpacken wollen: Mal (meistens) links oben, mal aber auch rechts oben, mal links am Rand, mal unten. Will man nur sowas simples wie ein Fenster schließen, muß man sich bei jedem Ding neu orientieren und intellektuelle Energie investieren.
Die 1-Pixel-schmale Rinne, die man bei jeder Fenster-Aktion treffen muß, liegt je nach Fenster und Uhrzeit woanders bezüglich der Spitze des Maus-Cursors: Mal ein bis zwei Pixel links/rechts/oben/unten daneben, mal genau drauf. In ein und demselben Fenster unterschiedlich für die vier Ränder. Selbst sowas simples wie das Anfassen eines Fensterrahmens eskaliert unter Linux zu einer Herausforderung.
Ja: Linux-GUI-Programmierung ist dazu da, die trägen und Windows-verweichlichten User mal so richtig hart ranzunehmen und Achten laufen zu lassen!
"Linux-GUI" und "Intuition" == leere Menge.
Nr. 16 zu Desinfec't 2012
Anutosho
26.04.12 03:14
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Bei mir hat die Version bis jetzt auf jedem getesteten Rechner gebootet, Vom selbstgebauten Desktop über ein uraltes Single-Core HP-Notebook bis zu brandneuem Medion Notebook.
Selbst die exotische Kombination mit booten von CD und Virensignaturen auf USB-Stick hat funktinioniert.
Nur die Funktion UKash/BKA-Trojaner aufspüren erschließt sich mir nicht. Nach einigen Sekunden ist alles vorbei. Macht das wirklich was?
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