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Webhosting-Vergleich: So finden Sie den passenden Hosting-Anbieter

Webspeicher für private Homepages und Unternehmens-Websites

Wer eine Website bauen möchte, ist auf einen sogenannten Webhoster angewiesen. Dabei handelt es sich um Anbieter, die den notwendigen Online-Speicher für die Internetseite bereitstellen. Zwischen den Anbietern gibt es aber zum Teil erhebliche Unterschiede.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Wer eine Website betreibt, der benötigt einen Online-Speicher, auf dem die Webseiten abgelegt sind, sowie eine Domain, unter der die Site erreichbar ist.
  • Dieser sogenannte Webspace wird von Hosting-Anbietern bereitgestellt und enthält oft Zusatz-Features wie E-Mail-Funktionen und Datenbank-Anbindung.
  • Kleine Hosting-Anbieter punkten mit gutem Support und Spezialfunktionen, die großen Anbieter mit solider Infrastruktur und teils niedrigeren Preisen.
  • Den Umzug einer umfangreichen Website zu einem anderen Hoster ist komplex, bei Homepage-Baukästen gar unmöglich. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr heutiger Hoster auch künftigen Ansprüchen gerecht werden kann.
  • Zur Liste: ➤ Webhosting-Anbieter im Vergleich

Eine eigene Internetseite ist eine tolle Spielwiese, um zum Beispiel Fotos oder Texte zu publizieren, Werbung für das eigene Gewerbe zu machen oder einen Online-Shop anzubieten. Damit diese ihren Weg ins Internet finden, wird ein sogenannter Webspace benötigt: Eine Kombination aus Online-Speicher, einer Domain, E-Mail-Funktion und gegebenenfalls noch einigen Datenbanken. Theoretisch lässt sich zwar jeder PC – selbst Bastelrechner wie der Raspbery Pi – entsprechend einrichten und am heimischen DSL-Anschluss betreiben. Allerdings ist das ausgesprochen unkomfortabel, unsicher und vor allem langsam. Deshalb gibt es eine Reihe von sogenannten Hosting-Anbietern, die Webspace mit schneller Anbindung gegen eine monatliche Gebühr anbieten.

Webhosting auf virtuellen Servern

Um die Preise niedrig zu halten, vergeben Webhosting-Anbieter zumindest in den kleinen Tarifen keine vollständigen Server an ihre Kunden. Vielmehr handelt es sich beim klassischen Hosting-Tarif um ein Benutzerkonto auf einem (virtuellen) Server, das jedoch alles enthält, was für den Betrieb einer Internetseite notwendig ist. Neben einem FTP-Server, auf den die HTML- oder PHP-Dateien geladen werden können, sind das in aller Regel mindestens eine Datenbank, eine E-Mail-Funktion und natürlich eine oder mehrere Domains. Daraus ergibt sich ein Rundum-Sorglos-Paket für Nutzer, die einfach eine Homepage, ein Blog, ein Forum oder einen Shop ins Netz bringen möchten, ohne sich um die technischen Details kümmern zu müssen.

Webhosting: Darauf sollten Sie achten


Klassisches Webhosting gibt es bei manchen großen Anbietern schon für sehr kleines Geld: Ab rund 4 Euro schnüren die Webhoster Pakete mit ordentlich Speicher, mehreren Domains, E-Mail- und Datenbank-Funktion sowie Traffic-Flatrate. Die Tarife der einzelnen Anbieter unterscheiden sich vor allem durch ihre Preisgestaltung, den Speicher und die Zahl der potenziellen Subdomains, E-Mail-Postfächer oder Datenbanken. Von diesen Angaben sollten sich Kunden aber nicht blenden lassen: Für eine kleine Standard-Website wird zunächst eine Domain, ein Mailkonto, eine Datenbank und vielleicht ein Gigabyte Speicher benötigt. Für den Einstieg reicht daher in aller Regel der allerkleinste Tarif. Wird mehr Leistung benötigt, gibt es beim Anbieter immer die Möglichkeit zu einem Upgrade. Angaben wie „SSD-Speicher“ sind hilfreich, um die Geschwindigkeit des Systems zu bewerten. Bei kleinen Projekten ist das aber nicht zwingend notwendig.

Welcher Webhoster ist ideal? Es kommt drauf an.

Das Internet ist voll mit Toplisten für die besten Webhoster. Allerdings ist diese Einteilung skeptisch zu betrachten: Der beste Webhoster ist immer der, der für das geplante Projekt das ideale Paket aus Funktionalität, Bedienqualität, Speicher und Preis schnürt. Und hier gibt es durchaus erhebliche Unterschiede: Wer einfach eine simple Website zusammenbasteln möchte, ist vielleicht bei einem Homepage-Baukasten am besten aufgehoben; wer Wert auf Kundenservice legt, sollte gegebenenfalls zu anderen Anbietern greifen als jemand, der vor allem sehr wenig Geld bezahlen will.

Homepage-Baukästen oder Webhosting?

Grundsätzlich lässt sich Online-Speicher für Websites in drei Kategorien einteilen: Klassisches Webhosting, Homepage-Baukästen und vollwertige Server. Jede dieser Kategorien hat durch die Tarifierung der Anbieter Unterkategorien. So bietet zum Beispiel Strato als Alternative zum Webhosting das sogenannte Wordpress-Hosting an: Hierbei handelt es sich um einen Webspace, auf dem das Content-Management-System Wordpress installiert ist. Der Vorteil einer solchen Lösung ist, dass der Anwender sich auf dieses eine System konzentrieren kann. Nachteilig ist, dass kein Platz für andere Lösungen bleibt. Im Bereich der Homepage-Baukästen gibt es spezialisierte Anbieter wie Wix oder Jimdo: Gemeinsam haben diese Systeme, dass sehr viel vorgegeben ist und der Anwender gar nichts mehr mit der technischen Basis der Internetseite zu schaffen hat. Stattdessen wird diese über vorgefertigte Templates „zusammengeklickt“. Das ist besonders einsteigerfreundlich, limitiert aber gegebenenfalls die Möglichkeiten, die Website beliebig zu erweitern. Auch wird ein späterer Umzug des Projekts zu einem anderen Webhoster meist unmöglich.

Mit Homepage-Baukästen oder Content-Editoren wie Wordpress erstellt man Inhalte und passt die Webseiten an. (Bild: Wordpress)

Eigener Webserver für Unternehmen und große Websites

Die dritte Kategorie ist der Webserver. Ursprünglich handelte es sich dabei um echte Computer, die im Rechenzentrum des Anbieters standen: Kunden konnten diese mieten und selbstständig verwalten. Heute wird vermehrt auf Cloud-Infrastruktur gesetzt, statt eines echten Servers wird ein virtueller Server an den Kunden verkauft. Dessen Vorteil ist vor allem seine problemlose Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit. Zudem gibt es in beiden Kategorien noch „managed Webserver“, bei denen der Webhoster die technische Pflege der Systeme inklusive Updates übernimmt. Es ist zunächst naheliegend, aufgrund der Leistung einen ganzen Webserver zu buchen, allerdings ist das mit relativ hohen monatlichen Kosten verbunden und für „normale“ Internetseiten schlicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn die Website erfolgreich ist, kann zudem jederzeit ein Upgrade von einem klassischen Webhosting-Tarif auf einen Webserver vorgenommen werden.

SSL/TLS-Verschlüsselung, Skript-Unterstützung und Datenvolumen gegen Aufpreis

Bei manchen Anbietern ist leider erst in den höheren Tarifen die inzwischen essenzielle SSL/TLS-Verschlüsselung enthalten. Die schützt nicht nur den Webseitenbesucher, sondern hilft Webseiten auch beim Google-Ranking – und ist damit Pflicht für Webangebote, die Reichweite erzielen wollen. Ideal für die Verschlüsselung ist übrigens der Dienst Let’s Encrypt, der jedoch nicht immer unterstützt wird: Viele Anbieter setzen auf eine eigene Zertifizierung, die zwar genauso gut ist, aber eben Kosten verursachen kann. Kunden sollten also darauf achten, das pro geplantem Projekt mindestens ein Zertifikat verfügbar ist. Einige Anbieter geben auch erst ab höheren Tarifen bestimmte Programmiersprachen wie Perl und Python frei. Zusätzliches Datenvolumen oder größere Postfächer beim E-Mail-Hosting gibt es oft ebenfalls erst gegen Aufpreis.

Traffic-Peaks: Ausfallsicherheit auch bei hoher Nachfrage

Die technischen Daten der Hoster sagen nicht viel darüber aus, ob ein Webhosting-Tarif Stress standhält. Das kann passieren, wenn eine interessante Website auf einem großen Medium verlinkt oder von einem Influencer empfohlen wird: Plötzlich sind tausende Nutzer da – und der Server wird langsam oder bricht zusammen. Deshalb geben manche Anbieter, wie etwa All-Inkl.com – bei ihren Webhosting-Tarifen auch eine Kunden-Anzahl pro Server an. Je niedriger diese ist, desto leistungsfähiger ist der Tarif. Andere Anbieter wie Mittwald bieten nur noch Cloud-Hosting an und kalkulieren mit dem Mittelwert der Besucher pro Monat.

Projekte vorher planen und den richtigen Webhoster finden

Wer sich für einen Anbieter entscheiden möchte, sollte vorab ein wenig überlegen, welche Features er für den Einstieg überhaupt benötigt. So kann es sich anbieten, kurz zu überschlagen, wie viele Domains, E-Mail-Postfächer und Datenbanken für ein Projekt benötigt werden und mit welchem Nutzer-Ansturm zu rechnen ist. Feste Regeln gibt es dafür nicht, aber eine private Familien-Homepage dürfte in aller Regel deutlich weniger Besucher anziehen als ein Blog über ein populäres Thema. Wer Bilder oder gar Videos selber hosten will, braucht naturgemäß mehr Speicher als jemand, der eine sehr textlastige Internetseite plant.

Subdomains für unendlich viele Adressen

Wer bei der Website-Erstellung zunächst ein wenig herumspielen möchte, findet übrigens einen praktischen Partner in den Subdomains: Diese gehören zur registrierten Domain, müssen aber nicht separat gekauft werden, sondern können einfach angelegt werden. So bietet sich eine Spielwiese für weitere Projekte, denn die Subdomains verhalten sich wie normale Domains, nur um eine Ebene vorangestellt: Aus https://meineseite.de wird https://subdomain.meineseite.de – das ist auch praktisch, um direkte URLs für bestimmte Seiten anzubieten.

Mit einem reinen Code-Editor wie Notepad++ sollte man allenfalls kleine Webseite erstellen. Größere Projekte benötigen mächtigere Werkzeuge. (Bild: Screenshot)

Code-Editoren, Content-Management-Systeme und FTP-Zugriff

Wenn man keinen Homepage-Baukasten oder vorinstallierte Content-Management-Systeme (CMS) im Tarif hat, benötigt man eigene Werkzeuge, um Inhalte zu erstellen und online zu veröffentlichen. Reines HTML-Coding mit einem Text-Editor wie SubEthaEdit (Mac) oder Notepad++ (Windows) dürfte allenfalls für kleine Privat-Homepages eine Option sein – auch wenn es immer gut ist, einen der Editoren zur Hand zu haben. Stattdessen kann per FTP ein Content-Management-System wie Wordpress auf dem Webspace installiert werden. Dazu lädt man die Dateien des CMS mit einem FTP-Programm wie Cyberduck (Mac/Windows) auf den eigenen Webspace hoch. Anschließend wird das FTP-Programm nur noch selten benötigt, weil die Bearbeitung der Inhalte direkt über den Internetbrowser erfolgt. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch auf ein Offline-CMS setzen. Das Desktop-CMS Publii etwa generiert statische Webseiten unter Windows, MacOS oder Linux: Diese können anschließend einfach auf den Webspace hochgeladen werden.

Webhosting-Anbieter im Vergleich


Es tummeln sich im Jahr 2021 zahllose Hosting-Anbieter am Markt – diese einzeln aufzuzählen, würde wenig Sinn ergeben, zumal sich die Hosting-Tarife laufend ändern. Deutlich wichtiger ist das Wissen, dass kleine Anbieter nicht unbedingt schlechter sind als große: Gerade, wer am Anfang mehr Support benötigt, ist bei einem kleineren Anbieter in aller Regel besser aufgehoben. Auch finden sich hier eher Spezialfunktionen. Große Anbieter liefern dafür eine solide Infrastruktur, sehr differenzierte Tarifmodelle und niedrige Preise. Grundsätzlich ist es sinnvoll, zunächst das Web-Projekt zu durchdenken und erst anschließend nach einem passenden Hoster zu suchen.


Jimdo: Website-Baukasten mit Rechtstext-Garantie

Der Web-Dienst Jimdo* aus Hamburg richtet sich mit seinem Angebot an Kleinunternehmer, Künstler und Freelancer. Neben einem Online-Shop bietet Jimdo eine Rechtstext-Garantie zum Beispiel für die Datenschutzerklärung, damit Nutzer vor Abmahnungen sicher sind.

Die Gestaltung des eigenen Webauftritts ist über einen Websitebaukasten möglich, der individuelle Änderungen erlaubt und das eigene Logo gestaltet sowie eigene Fotos einbindet. Alternativ stehen lizenzfreie Bilder aus einer Bilddatenbank zu Verfügung.

Jimdo bietet ab dem Tarif "Grow Legal" personalisierte, abmahnsichere Textvorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung. (Bild: Screenshot)

Bei der Gestaltung berücksichtigt Jimdoo nicht nur den großen Computer-Monitor, sondern auch die kleinen Displays von Mobilgeräten. Dies ermöglicht Nutzern, die Website überall zu nutzen und über eingebundene Soziale Medien Kontakt aufzunehmen.

Preislich beginnen die Tarife bei 0 Euro im Monat, wobei diese Option neben einigen Grundfunktionen nur eine .jimdoo.com-Subdomain bietet. Wer einen Online-Shop braucht, kann bei 15 EUR im Monat anfangen, wobei sich hier wie bei den Webseiten-Optionen der Funktions- und Leistungsumfang durch Aufpreis erweitern lässt.

Typ: Websitebaukasten Speicher: 15 GB
Preis: Ab 0,- Euro/Monat Bandbreite: 20 GB
Empfohlener Tarif: Grow (15,00 Euro/Monat) / Grow Legal (20,00 EUR/Monat) E-Mail-Hosting: Ja (10 GB)
Inklusivdomains: 1 Datenbanken: -
➤ Zum Anbieter: Jimdo

Wix.com: Homepage-Erstellung ohne Vorkenntnisse

Der Anbieter wix.com ist auf Homepage-Baukästen spezialisiert: Anwender erhalten sofort kostenlosen Zugang zum Baukasten-System. Das ist sehr modern und ermöglichst auch blutigen Anfängern schnelle Erfolge bei der Homepage-Erstellung, und zwar weitestgehend ohne technischen Overhead.

Die Templates sind allesamt für den Einsatz auf Mobilgeräten optimiert. Wer eine Domain benötigt, muss allerdings zu einem der Bezahltarife greifen. Der international aufgestellte israelische Anbieter bietet eine ganze Reihe interessanter Tarife, um zum Beispiel Homepages oder Webshops zu erstellen.

Wix.com bietet eines der bekanntesten Baukasten-Systeme für Websites. (Bild: Screenshot)

Vorsicht ist bei den besonders günstigen Tarifen geboten: Die sehr rigide Beschränkung des Übertragungsvolumens lässt kaum mehr als eine einfache, wenig genutzte Internetseite mit wenigen Bildern zu. Die höherpreisigen Tarife sind dafür in dieser Hinsicht unbeschränkt – und ideal für Webdesign-Einsteiger.

Wie bei allen Baukasten-Systemen hat auch wix.com anfangs den Vorteil schneller Erfolge – allerdings kann es später schwierig werden, sich von dem Dienst zu lösen, etwa weil deutlich größere Pakete oder ein eigener Webserver benötigt werden.

Typ: Homepage-Baukasten Speicher: 10 GB
Preis: Ab 0,- Euro/Monat Bandbreite: Unbegrenzt
Empfohlener Tarif: Unlimited (14,87 Euro/Monat) E-Mail-Hosting: Nein
Inklusivdomains: 1 Datenbanken:
➤ Zum Profil: Wix.com

All-Inkl.com: Klein, aber oho!

Der kleine Webhoster All-Inkl.com* hat sich über die Jahre vor allem durch seine niedrigen Preise, gute Geschwindigkeit und seinen hervorragenden Support einen Namen gemacht. Wer klassische Webhosting-Tarife sucht, ist hier an der richtigen Adresse: Bereits das Basispaket bietet Speicher satt und eine Traffic-Flatrate an, alle technisch notwendigen Funktionen für den Betrieb beliebiger Websites sind an Bord.

Die Tarife sind nach Leistung gestaffelt und bieten mit zunehmender Leistung auch zusätzliche Funktionen. Je hochpreisiger der Tarif, desto weniger Kunden werden pro Server gehostet, was der Performance in den hohen Tarifen deutlich zugute kommt.

All-Inkl.com bietet niedrige Preise und hervorragenden Support. (Bild: Screenshot)

All-Inkl.com hat bei Bedarf auch klassische Webserver im Programm, die dedizierte Hardware bieten und entsprechend funktional sind. Wichtige Anwendungen wie Wordpress können per Installer-Tool aufgesetzt werden. Besonders bemerkenswert bei All-Inkl.com ist der außerordentlich schnelle Support, der schon ab dem zweitgünstigsten Tarif rund um die Uhr für Kunden verfügbar ist.

Typ: Webhosting Speicher: 100 GB
Preis: Ab 4,95 Euro/Monat Bandbreite: unbegrenzt
Empfohlener Tarif: PrivatPlus (7,95 Euro/Monat) E-Mail-Hosting: Ja
Inklusivdomains: 5 Datenbanken: 25
➤ Zum Anbieter: All-Inkl.com*

Spartipp: Aktuell gibt der Anbieter bei jeder Bestellung eines Webhosting-Tarifs 3 Monate gratis* dazu. (Stand: 22.06.2021)


Mittwald: Modernes Cloud-Hosting

Noch vor nicht all zu langer Zeit war Mittwald ein klassischer Webhosting-Anbieter mit einer entsprechenden Tarifierung. Durch die Umstellung auf eine Cloud-Infrastruktur wurden die Pakete optimiert: Statt technischer Daten wird das Hosting über die Besucherzahl pro Paket definiert. Ein „Besucher“ ist hierbei eine Person, die die Seite innerhalb eines Tages aber beliebig oft besuchen kann. Das klingt ein wenig komplex, hat aber einen riesigen Vorteil: Mittwalds Hosting- und Webshop-Pakete sind hervorragend skalierbar und gut auf die jeweiligen Anforderungen der Website anpassbar.

Bei Mittwald richten sich die Basis-Tarife nach dem Besucheraufkommen. Man kann aber auch eigene Tarife konfigurieren. (Bild: Screenshot)

Praktisch ist die Möglichkeit, eigene Tarife zu konfigurieren. In jedem Tarif sind eine Domain und die SSL/TLS-Verschlüsselung per Let’s Encrypt inklusive. Anwender, die ihr Hosting bei Mittwald buchen, erhalten zudem unbegrenzt E-Mail-Konten und MySQL-Datenbanken sowie eine leistungsstarke Backup-Funktion. Mit Serverstandort in Deutschland ist auch der Datenschutz gewährleistet.

Typ: Cloud-Hosting Speicher: 20 GB
Preis: Ab 9,- Euro/Monat Bandbreite: 2000 Besucher/Monat
Empfohlener Tarif: Starter (9 Euro / Monat) E-Mail-Hosting: Ja
Inklusivdomains: 1 Datenbanken: Unbegrenzt
➤ Zum Profil: Mittwald

STRATO: Einer für alles

Das Webhosting-Unternehmen STRATO mit Sitz in Berlin kann Kunden jeden Wunsch in Sachen Webhosting erfüllen: Vom einfachen Domain-Hosting mit Web-Visitenkarte bis hin zu mächtigen dedizierten Servern hat STRATO alles im Programm, was zum Hosting einer Website notwendig sein könnte. Kunden profitieren zudem von einfachen Up- und Downgrade-Möglichkeiten für ihre Website.

Ein Klassiker ist STRATOs Homepage-Baukasten, der auch Einsteigern und technisch unbedarften Usern den Weg zur eigenen Internetseite ebnet. Wer mehr möchte, kann zum Wordpress-Hosting greifen oder schnappt sich einen der klassischen Webhosting-Tarife: Die sind ab vier Euro im Monat zu haben, haben viel Speicher und unterstützen alle notwendigen Technologien für den Betrieb beliebiger Websites.

Vom Homepage-Baukasten bis zum dedizierten Server: Strato bietet Lösungen für alle Bedürfnisse. (Bild: Screenshot)

Schön: Jede Inklusiv-Domain kann auch per SSL geschützt werden, die höheren Tarife erlauben durch noch mehr Speicher zudem den Betrieb sehr umfangreicher Webprojekte. Gängige Software kann bei Bedarf per Installer aufgesetzt werden. Zudem gibt es eigene Webshop-Tarife über STRATOs Webshop-System.

Typ: Webhosting Speicher: 100 GB
Preis: Ab 4 Euro/Monat Bandbreite: unbegrenzt
Empfohlener Tarif: Basic (8,00 Euro/Monat) E-Mail-Hosting: Ja
Inklusivdomains: 5 Datenbanken: 25


➤ Zum Profil: Strato


1blu: Gut und günstig

Der Hosting-Anbieter 1blu* zeichnet sich vor allem durch seine sehr niedrigen Preise bei viel Leistung aus: So gibt es schon für 1,90 Euro im Monat einen einfachen Webspace mit sage und Schreibe 40 Gigabyte Speicher. Das ist ideal für Anwender, die zum Beispiel eine umfangreiche Portfolio-Seite aufbauen wollen.

Alle Tarife sind für Wordpress und ähnliche Content-Management-Systeme geeignet, sofern diese selbst installiert werden. Dabei hilft bei Bedarf auch ein Installer-Tool.

Viel Speicherplatz für wenig Geld bietet 1blu. (Bild: Screenshot)

Neben klassischem Webhosting hat 1Blu auch virtuelle und dedizierte Webserver und einen Webbaukasten im Programm. Letzterer kann bei Bedarf auch mit den normalen Tarifen genutzt werden.

Durch die fein gestaffelte Tarifierung findet sich für jeden Nutzer der passende Tarif. Kunden der einfachen Homepage-Tarife müssen leichte Abstriche beim Support machen, der erst ab den sogenannten Performance-Paketen für erfahrene Nutzer als 24/7-Support voll greift.

Typ: Webhosting Speicher: 200 GB
Preis: Ab 1,90 Euro/Monat Bandbreite: unbegrenzt
Empfohlener Tarif: Homepage Power (8,98 Euro/Monat) E-Mail-Hosting: Ja
Inklusivdomains: 8 Datenbanken: 60
➤ Zum Anbieter: 1blu*


Fazit: Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Es gibt ein reiches Angebot an Webhostern mit noch viel mehr interessanten Tarifen. Für einfache Homepage-Gestaltung sind alle Anbieter geeignet, die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn ein „Mehr“ benötigt wird: Mehr Leistung, mehr Flexibilität, mehr Stabilität. Websites wachsen schließlich stetig. Wer sich also ernsthaft für einen Webhosting-Anbieter interessiert, sollte vor allem drei Dinge im Auge behalten: Was bietet der ausgewählte Tarif? Lässt er sich bei Bedarf leicht skalieren? Und wo ist das Ende der Fahnenstange? Anbieter, die ein großes Portfolio und ein schnelles Tarifupgrade anbieten, sind hier definitiv im Vorteil: Der Umzug einer bestehenden, umfangreichen Website von einem Hoster zum anderen ist eine aufwendige Aufgabe, die vermieden werden sollte. Bei Homepage-Baukästen ist der Umzug gar nicht möglich. Deshalb sollten Homepage-Begeisterte darauf achten, dass der Anbieter auch künftigen Ansprüchen gerecht werden kann.

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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team

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