Wer im WiFi-Bereich Drittprodukte vertreibt, macht sich vergleichbar und steht ständig im Preiskampf. Ein eigenes Branding kann dagegen die Kundenloyalität stärken und für bessere Margen sorgen.
Die Implementierung und das Management von WiFi-Netzen gehören für viele Service Provider und Systemintegratoren zum Kerngeschäft. Der Markt boomt, da vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit der Verwaltung ihrer WLAN-Infrastruktur überfordert sind. Laut dem Marktforschungsunternehmen MarketsandMarkets sollen sich die weltweiten Umsätze mit WiFi-as-a-Service bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2024 fast verdreifachen. Future Market Insights geht sogar von einer Verfünffachung des Marktvolumens bis 2035 aus.

Wenn nur der Preis zählt
Der WiFi-Service-Boom ist eigentlich eine gute Nachricht für eine Branche, die in manchen Bereichen nur geringe Zuwächse verzeichnen kann. Der Digitalverband Bitkom erwartet für das Jahr 2026 im Bereich Telekommunikationsdienste ein minimales Wachstum von einem Prozent, bei den IT-Services sind es immerhin 3,3 Prozent. Zudem drängen große Telekommunikationsanbieter und Systemintegratoren vermehrt in den KMU-Markt, was den Wettbewerbsdruck auf lokale Provider erhöht und letztlich zu einem Preisdumping führt. Während die technische Komplexität und die Sicherheitsanforderungen ständig steigen, müssen Service Provider und Systemintegratoren daher mit immer weniger Marge auskommen.
Einzigartig statt vergleichbar: Drei Wege aus der Preisdumping-Spirale
Service Provider und Systemintegratoren haben im Wesentlichen folgende drei Möglichkeiten, um den Weg aus der Preisdumping-Spirale zu finden und ihre Margensituation zu verbessern:
1. Spezialisierung: Dienstleister mit branchenspezifischem Know-how können in ihrer Zielgruppe in der Regel höhere Preise durchsetzen als Generalisten. Brancheninterne Empfehlungen und gezielte Marketingaktionen führen darüber hinaus schneller und effizienter zu mehr Neugeschäft als allgemeine Werbemaßnahmen mit ihren hohen Streuverlusten.
2. Service-Bundling: IT-Verantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen haben meist weder die Zeit noch die Ressourcen, um Angebote detailliert zu vergleichen und Services nach dem Best-of-Breed-Ansatz bei unterschiedlichen Dienstleistern einzukaufen. Provider und Systemintegratoren können hier mit Paketen punkten, die Cloud-, TK-, Netzwerk und Security-Services bündeln. So können sie kleinen und mittleren Unternehmen alles aus einer Hand bieten.
3. Eigene Markenidentität aufbauen: Wer als Dienstleister Markenprodukte anderer Hersteller einsetzt, ist leicht auszutauschen. Endet ein Wartungs- oder Servicevertrag, suchen Kunden im Ökosystem des Herstellers oft gezielt nach einem günstigeren Partner. Das führt zu höheren Kündigungsraten oder neuen Preisverhandlungen. Wenn Provider dagegen selbst als Marke auftreten und Produkte unter eigenem Namen vertreiben, ist eine direkte Vergleichbarkeit nicht mehr möglich. Kunden sind dann viel eher bereit, langfristige Vertragsbeziehungen einzugehen und angemessene Preise zu akzeptieren.

Wie man erfolgreich zur Marke wird
Das White-Labelling-Modell des Netzwerkspezialisten Plasma Cloud zeigt, wie Service Provider und Systemintegratoren eine eigene Markenpräsenz aufbauen können, ohne selbst in die Hardwareproduktion einsteigen zu müssen. Partner erhalten bei allen Produkten von Plasma Cloud ein komplettes Branding mit ihrer eigenen Marke – von allen Verpackungen über Access Points und Switches bis hin zum Cloud-Portal und zur App für das Management der WiFi-Netze. Über eine API können Service Provider und Systemintegratoren das Angebot zudem um maßgeschneiderte Dashboards oder eigene Apps erweitern.
Das Produktportfolio von Plasma Cloud umfasst WiFi Access Points für den Einsatz in Innenräumen und Außenbereichen, PoE Switches sowie Media Converter und deckt damit den gesamten Bedarf einer WLAN-Infrastruktur ab. Auf Wunsch entwickelt Plasma Cloud darüber hinaus individuelle Speziallösungen für besondere Anwendungsfälle.
Sämtliche Geräte sind Plug-and-Play-fähig und lassen sich über die Cloud-Management-Plattform des Unternehmens verwalten. Dadurch können Geräte standortunabhängig überwacht und administriert werden. Remote-Support für Kunden, automatische Benachrichtigungen bei Ausfällen sowie der gemeinsame Zugriff mehrerer Nutzer auf eine zentrale Management-Konsole erleichtern den Betrieb und reduzieren den Verwaltungsaufwand erheblich.
Die Cloud-Plattform kann innerhalb der Plasma-Cloud-Infrastruktur betrieben werden. Alternativ lässt sich eine eigene Cloud-Umgebung in einem Rechenzentrum mit frei wählbarem Standort aufsetzen, beispielsweise in Deutschland oder einem anderen europäischen Land, um spezifische Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Datenhoheit zu erfüllen.
Fazit: Differenzierung ist der Schlüssel zum Geschäftserfolg
Gute Produkte und ein hervorragender Service allein reichen heute nicht mehr aus, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Service Provider und Systemintegratoren brauchen Alleinstellungsmerkmale, damit sie die Abwärtsspirale aus Preisdruck und Margenverlust stoppen und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen können. Neben der Branchenspezialisierung und dem Vertrieb maßgeschneiderter Produkt-Bundles bietet vor allem die Entwicklung einer eigenen Marke einen Ausweg aus diesem Dilemma. Mit der White-Labelling-Lösung von Plasma Cloud können sich Partner schnell und einfach eine eigene Markenpräsenz im WiFi-Bereich aufbauen und so langfristig Marge und Kundenbindung stärken.
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