Die Cloud-Migration geschäftskritischer Workloads ist längst Normalität. Doch bei komplexen SAP-Landschaften, Datenplattformen oder KI-Anwendungen stehen IT-Entscheider vor einer Kernfrage: Muss die Leistungsfähigkeit globaler Cloud-Infrastrukturen zwangsläufig mit struktureller Abhängigkeit und rechtlichen Unwägbarkeiten erkauft werden? Dass Skalierbarkeit auch im europäischen Rechtsraum auf Hyperscale-Niveau funktioniert, beweist eine Cloud-Plattform, die im täglichen 24/7-Betrieb der Unternehmen der Schwarz Gruppe und unter KRITIS-Bedingungen gewachsen ist.
Das Problem: Wenn starre Architekturen das Wachstum bremsen
IT-Verantwortliche stehen vor einer zweifachen Herausforderung: Das anstehende Wartungsende von SAP ECC zwingt Unternehmen zur Modernisierung ihrer geschäftskritischen Kernsysteme. Gleichzeitig erfordert der Aufbau performanter KI-Anwendungen eine hochflexible und sofort abrufbare Infrastruktur. Zudem steigen die Compliance-Anforderungen je nach Sektor durch Regularien wie NIS-2 oder DORA spürbar an. Intern fehlen jedoch oft die Kapazitäten, um rund um die Uhr hochverfügbare Systeme eigenständig zu betreiben. Das angestrebte Wachstum droht an starren Schnittstellen, mangelnder Elastizität und datenschutzrechtlichen Herausforderungen (etwa durch den US CLOUD Act) zu scheitern.
Enterprise-Readiness als erprobte Realität
Die Lösung erfordert einen Paradigmenwechsel im Architekturdesign: Cloud-Ressourcen müssen auf Hyperscaler-Niveau skalieren, ohne Unternehmen in proprietäre Abhängigkeiten zu drängen. STACKIT wird diesem Anspruch als europäischer Hyperscaler* gerecht, indem technologische Unabhängigkeit nach dem Prinzip „Sovereignty by Design“ fest in der Architektur verankert ist. Herstellerunabhängig und cloud-nativ entwickelt, werden Applikationen hochgradig flexibel, sicher und belastbar betrieben. Die Kombination aus elastischer Skalierbarkeit, offenen Standards und rein europäischem Hosting löst den Zielkonflikt zwischen Performance und Datenkontrolle auf:
- Der „Kunde Null“ als Härtetest: Unter dem Dach von Schwarz Digits bildet STACKIT das souveräne Fundament für die anspruchsvollen Kernprozesse der Unternehmen der Schwarz Gruppe. Ob performante SAP-Landschaften, moderne Cloud-Applikationen oder datenintensive KI-Anwendungen: Die zuverlässige Verarbeitung der täglichen Transaktionslasten von 604.000 Mitarbeitenden inklusive KRITIS-relevanter Logistik-Workloads dient als kontinuierlicher Proof of Scale im Echtzeitbetrieb.
- Souveräne SAP-Transformation: Als von SAP als geeignet anerkannte Infrastrukturplattform für RISE with SAP erfüllt STACKIT die Performance- und Verfügbarkeitsanforderungen für geschäftskritische Core-Systeme auf Hyperscaler-Niveau. Dies belegt die vertikale Skalierbarkeit (Scale-up) der Plattform für datenintensive ERP-Landschaften. Damit steht europäischen Unternehmen eine souveräne, hochverfügbare und konsequent europäische Alternative für ihre geschäftskritische Core-Transformation zur Verfügung.
- Zukunftssichere Workloads & Souveräne KI: Ob leistungshungrige GPU-Cluster für KI-Modelle oder komplexe Enterprise-Workflows: Die Rechenpower skaliert bedarfsgerecht – ohne dass sensible Daten den europäischen Rechtsraum verlassen.
Die drei Facetten der Elastizität
Moderne Skalierbarkeit umfasst weit mehr als reine Rechenkapazität. Sie erfordert eine Infrastruktur, die dynamisch mit den Anforderungen mitatmet:
- Kollaborative Skalierbarkeit (Offenes Ökosystem): Das Fundament basiert konsequent auf etablierten Industriestandards und Open-Source-Technologien wie Kubernetes. Dadurch bleibt der Applikations-Stack portabel. Dank standardisierter Schnittstellen behalten Unternehmen die Freiheit, Workloads flexibel und selbstbestimmt zu verschieben – und beugen so klassischen technologischen Vendor Lock-ins vor.
- Ökonomische Elastizität (Finanzielle Flexibilität): Transparentes Pay-as-you-go (z. B. stundengenaue Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung) sorgt dafür, dass Kosten exakt mit der Last skalieren. Ob temporäre Lastspitzen bei Großevents, Monatsabschlüssen oder behördlichen Chatbot-Anfragen nach Dienstschluss: Sinkt der Bedarf, sinken auch die Ausgaben. Das schont Budgets ohne langwierige Kapazitätsreservierungen.
- Regulatorische Skalierbarkeit (Compliance & Governance): Bei US-Anbietern verbleibt das Restrisiko des US CLOUD Act. Da STACKIT als deutsches Unternehmen ausschließlich EU-Recht unterliegt, besteht keine Unterwerfung unter extraterritoriale Gesetze von Drittstaaten. Neue Instanzen fügen sich nahtlos in das zertifizierte Sicherheitsumfeld ein, das sich streng an etablierten Standards wie ISO 27001, BSI C5 und der DSGVO orientiert. Das vereinfacht interne Governance-Verfahren und beschleunigt die Freigabe durch Compliance- und Datenschutzbeauftragte nachhaltig.
Fazit
STACKIT beweist, dass Hyperscale-Performance und europäischer Datenschutz kein Widerspruch sind. Ob für RISE with SAP oder moderne Cloud-Native-Anwendungen: Es steht eine Plattform bereit, die geschäftskritische Workloads zuverlässig verarbeitet – rechtssicher betrieben im europäischen Rechtsraum mit souveränem Support direkt aus Deutschland.
Decision Paper für IT-Entscheider: Wie Sie Ihre S/4HANA-Migration souverän, hochverfügbar und ohne klassischen Vendor Lock-In umsetzen, erfahren Sie im Decision-paper „RISE with SAP on STACKIT: Zukunftsfähig bleiben – Innovation und Datensouveränität vereinen“. Jetzt hier kostenfrei herunterladen.
*Als europäischer Hyperscaler betreiben wir unsere Infrastruktur ausschließlich in europäischen Rechenzentren ohne Unterwerfung unter den US CLOUD Act. Zertifizierungen nach dem internationalen Standard ISO 27001 als fundamentales Sicherheitsgerüst sowie dem darauf aufbauenden BSI C5 Typ 2 und DSGVO-Konformität bilden die nachprüfbare Grundlage für eine Datenhaltung, die europäischen Rechtsanforderungen standhält.
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