29.06.12, Deutsch/Englisch
rhino2 kommentiert: "Größe mittlerweile 11 MB. Für das Gebotene a bissl viel:( Wer's braucht."
Samplitude Music Studio erinnert nicht nur äußerlich stark an die ebenfalls von Magix stammende Recording- und Mastering-Software Samplitude, es hat auch einen Teil von deren Funktionsumfang geerbt. Interessant ist vor allem die Möglichkeit, Effekte und Automation objektbasiert auf einzelne, zuvor markierte Segmente (Objekte) einer Spur anzuwenden. So lassen sich für MIDI-Objekte beispielsweise eigene Einstellungen für die Quantisierung wählen; Audio-Objekten kann man Effekte, Überblendungen sowie Timestretching und Pitchshifting individuell zuweisen. Für Einstellungen, die die gesamte Spur betreffen, steht der Track Editor bereit. Er bietet Zugriff auf das Audio- und MIDI-Signal-Routing sowie auf die Effekte und Filter der jeweiligen Spur. Auch das Effekt-Sortiment hat einiges zu bieten: Eine Gitarrenverstärker-Simulation ist fest in das Effekt-Rack integriert; wenngleich der Funktionsumfang nicht an Spezialisten wie Guitar Rig heranreicht, lassen sich damit recht überzeugende E-Gitarren-Spuren einspielen und nachbearbeiten.
In Kooperation mit Yellow Tools sind die Sampling-Instrumente der Vita-Reihe entstanden. Sie setzen mit den Sounds von E-Bass, Gitarre, Schlagzeug sowie elektrischem und akustischem Klavier ein Gegengewicht zu den elektronischen Klangerzeugern, die bislang den Schwerpunkt des Instrumentensortiments bildeten. Dass Magix auf individuelle Bedienoberflächen für die einzelnen Sample-Sets verzichtet hat, vereinfacht den Umgang sehr. Auch die Synthesizer-Module Revolta und Atmos sind beim Music Studio mit von der Partie. Wer eine günstige Audio- und MIDI-Software sucht, findet im Music Studio einen preiswerten Begleiter, der nicht nur die ersten Gehversuche mitmacht. (Christoph Laue/vza)
Zum Magix-Jubiläum locken Music Maker 2013 Premium und Samplitude Music Studio 2013 mit Bonusinhalten. Betrachtet man die Liste der Neuerungen der beiden Musikprogramme, so fällt zunächst einmal eine große Übereinstimmung auf: Beiden Anwendungen spendierte Magix den Sample-Player Vita in der Version 2, der neben erweiterten Eingriffsmöglichkeiten gut klingende Samplesets für Perkussion (World Percussion), Streicherklänge (String Ensemble) und Rock Drums mitbringt. Ebenfalls neu ist ein Synthesizer namens Bass Machine, dessen klanglicher Schwerpunkt kaum überraschend im Tieftonspektrum angesiedelt ist. Effektseitig sieht es ähnlich aus: Die leicht überarbeitete Mastersektion ist in beiden Programmen ebenso implementiert wie der neue VocalStrip, ein auf Gesangsaufnahmen optimierter Kanalzug mit EQ, Kompressor und De-Esser. Bei genauerem Hinsehen fallen allerdings dann doch einige kleinere Unterschiede auf: Den eFX-Kompressor mit Sidechain-Filter gibt es nur im Samplitude Music Studio, ebenso den Precision Tuner, ein Stimmgerät für Gitarren und Bässe. weiterlesen
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am 14.12.12
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