Verteilt agierende Teams sind ein typisches Szenario fĂĽr moderne Unternehmen. Etwa in der Baubranche, wo Architekten, Ingenieure und Projektteams oft an unterschiedlichen Standorten arbeiten, aber in Echtzeit auf synchronisierte Daten zugreifen mĂĽssen. Virtual Desktop Infrastructure (VDI) schafft genau diese Voraussetzung: Mehr Sicherheit und schnelle DatenverfĂĽgbarkeit bei vergleichsweise geringen IT-Betriebskosten.

Das US-amerikanische Ingenieurbüro Burns Engineering, Inc. ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich dank Cloud Client-Computing eine leistungsstarke Unternehmens-IT realisieren lässt und gleichzeitig eine Reduzierung der Kosten möglich ist. Dabei erweisen sich gleich mehrere Aspekte eines Cloud Client-Computing-Konzepts als vorteilhaft. Burns ist in Baubranche tätig und arbeitet zeitgleich an mehreren großen Bauprojekten. Die verantwortlichen Architekten, Ingenieure und anderes Personal arbeiten in der Regel verteilt an den jeweiligen Projektstandorten. Zusätzlich ist der Anteil mobil agierender Mitarbeiter relativ hoch. Die besondere Herausforderung besteht also darin, dass diese Personen ohne Zeitverzögerung zusammenarbeiten und interagieren können. Folgendes Szenario muss die IT erfüllen:
- Den Zugriff auf große Datenmengen in Echtzeit ermöglichen
- Ein hohes MaĂź an Datensicherheit erreichen
- Daten-Synchronität und einheitliche -Versionierung garantieren
Dank virtualisierter Desktops Daten schneller verfĂĽgbar machen
Das spezielle Anforderungsprofil umfasst zudem auch die Diversität von Endgeräten: Notebooks, Tablets, Smartphones, Net-PCs oder ganz konventionelle Deskop-Rechner müssen in die Lösung einbezogen werden. Zusammengefasst lassen alle Faktoren nur einen Konzept-Ansatz sinnvoll erscheinen: Das klassische Terminal, welches remote von einem zentralen Rechenzentrum mit erforderlichen Daten und Applikationen beliefert wird (Stichwort SaaS). Genau für diesen Einsatzfall ist Cloud Client-Computing, beziehungsweise VDI (Virtual Desktop Infrastructure), die richtige Wahl.
Die Case Study beschreibt:
- Warum Cloud Client-Computing gerade bei verteilten Standorten Vorteile bietet
- Welche besonderen Anforderungen bei einer Umstellung auf VDI erfĂĽllt sein mĂĽssen
- Wie ein konsequent umgesetztes Workstation-Konzept die Einrichtungskosten um bis zu 44.000 Euro pro Standortplatz senken kann.
Eine virtualisierte Umgebung verringert beim Thema Endgeräte-Vielfalt und BYOD (Bring Your Own Device) die Komplexität, die ansonsten für die IT-Verantwortlichen ein hohes Maß an Administrations-Aufwand bedeuten würde. Und noch viel wichtiger: es löst alle relevanten Sicherheitsfragen. Dank Cloud Client-Computing lassen sich alle verfügbaren externen Endgeräte unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem einfach und schnell in jede bestehende IT-Landschaft integrieren. Da alle Daten und Applikationen nur virtuell verfügbar sind, aber tatsächlich zentral bereitgestellt werden, ist ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Das Endgerät agiert nur als Portal zum Dienst oder Service auf einem Zentralrechner.

Dieses Modell ermöglicht geschäftlichen Nutzern noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Eine merklich bessere Performance. Alle Anwendungen und Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung. Sie werden nicht abgerufen, übertragen oder auf dem Endgerät gespeichert und gestartet. Wie bereits erwähnt, laufen die Applikationen nur auf einem zentralen Rechner. Alle Nutzer profitieren so von deutlich schnelleren Prozessen. Insbesondere bei grafischen und statischen Berechnungen und Simulationen, wie sie typischerweise in technischen Branchen vorkommen, ist das ein echter Vorteil im Wettbewerb.
Sicherheit hat oberste Priorität
Immer wichtiger bei der Kostenbetrachtung werden Security-Argumente. Cyber-Angriffe auf Unternehmen werden zunehmend professioneller und verursachen sehr hohe Schadenssummen. Laut der Studie „e-Crime 2015“der Beratungsgesellschaft KPMG beläuft sich die durchschnittliche Gesamtschadenssumme für ein Unternehmen pro erfolgreichem Angriff, gemittelt über alle Deliktarten, auf rund 370.000 Euro. Rechnet man diese Schadenskosten gegen die Investitionen auf, die bei einer Cloud Client Computing-Einführung anfallen, ist für IT-Verantwortliche der Nutzen von VDI leicht zu berechnen.

Diese stichhaltigen Vorteile haben Burns Engineering, Inc. überzeugt und die Einführung einer umfassenden Cloud Client-Computing-Lösung forciert. Schon kurz nach der Einführung sahen sich die IT-Verantwortlichen in ihrer Entscheidung bestätigt. Die Vorteile dieser Lösung sind:
- Örtlich getrennt agierende Nutzer können in Echtzeit große Datenmengen verarbeiten und Simulationen durchführen.
- Die projektbezogenen Daten sind immer auf dem neuesten Stand.
- Die Einrichtungszeit der örtlichen IT wurde deutlich verkürzt.
- Der Verwaltungsaufwand der örtlichen oder mobilen Endgeräte ist geringer, die IT-Kosten wurden deutlich reduziert.
- Das Terminal-Konzept verbessert die Sicherheit allgemein und ermöglicht eine striktere Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien (Stichwort: Compliance).
Fazit
Schnelligkeit, Sicherheit und Compliance – hier lässt sich der Bogen von der Bauwirtschaft auch zu anderen Branchen schlagen. Für Finanzdienstleister, Call-Center, Energieunternehmen, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Schulen, Universitäten oder Institute gelten ganz ähnliche Vorteile der VDI. IT-Manager in diesen Branchen haben vergleichbare Anforderungen zu bewältigen und suchen nach effizienten Lösungen, um ihre heterogene und zu komplexe IT-Struktur zu verschlanken, um sie sicher und zukunftsfähig zu machen. Darüber hinaus bietet Cloud Client-Computing die Chance, Anschaffungs- und Betriebskosten zu senken. Wer seine Daten besser schützt und externe Schnittstellen kontrolliert, trägt schlussendlich einen wichtigen Anteil zum Unternehmenserfolg bei. Dell bietet dank jahreanger Erfahrung in diesem Bereich hierfür die passenden Lösungen und Produkte.
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Ăśber den Autor

Reiner König hat viele Jahre als Fachredakteur bei renommierten IT-Fachverlagen gearbeitet. Seine Themenbereiche sind Hardware und Internet. Als freiberuflicher Consultant und Projekt-Manager hat er zahlreiche Unternehmen bei der Migration und Implementierung von CMS- und eCommerce-Plattformen unterstützt.
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