Nie wieder Wembley: So funktioniert GoalControl

Lange haben die Experten diskutiert und es dann doch eingeführt: GoalControl. Diese Torerkennungstechnik stellt über diverse Kameras und Hochleistungscomputer exakt fest, ob ein Ball hinter der Torlinie war – oder eben nicht. Allerdings kommt es neben Highspeed-Technik auch auf absolute Zuverlässigkeit an.

Autor: David Göhler

Es gibt Dinge im Sport, die sollen nicht von Technik dominiert werden. Dazu gehört auch der Fußball. Schon aus diesem Grund haben die wichtigsten Vereine und Verbände lange gestritten, ob man eine Torlinientechnik einführen soll, um die Schiedsrichter bei kniffligen Bällen nicht mehr als Buhmänner dastehen zu lassen.

Die Bundesligavereine haben sich für ein System entschieden, das keine zusätzliche Technik im Ball benötigt. Es setzt allein auf Kameras, die im Stadion verteilt angebracht sind, und hohe Rechenleistung, die genau erkennt, ob ein Ball die Torlinie im vollen Umfang überquert hat. Die Entscheidung nimmt sie den Schiedsrichtern allerdings nicht ab. Der Unparteiische bekommt nur den Hinweis, ob der Ball hinter der Linie war und muss dann selbst entscheiden.

Für die Entwicklung dieser Technik ist die Firma GoalControl verantwortlich. Aus Gründen der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit setzt sie dabei auf leistungsstarke Dell-Server. So ist gewährleistet, dass die Technik immer funktioniert. Doch das ist noch nicht das Ende der Entwicklung: GoalControl hat bereits angekündigt, an weiterer Fußballtechnik zu arbeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=W0zuuSXZtVo

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