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DHCP-Server aktivieren: So geht's auf der FritzBox und unter Windows

Das Dynamic Host Configuration Protocol, kurz DHCP, ist seit vielen Jahren fester Bestandteil von Routern und Betriebssystemen. Es macht die manuelle Konfiguration von IP-Adressen im Netzwerk unnötig: Ein Gerät mit Internet-Anschluss vergibt dabei selbstständig IP-Adressen an alle angeschlossenen Systeme. Standardmäßig sollte das Protokoll auf der FritzBox aktiv sein, allerdings neigen viele älteren Admins dazu, trotzdem feste IP-Adressen zu vergeben, was jedoch in den allermeisten Fällen überflüssig ist: Gerade wer viele WLAN-Geräte verwendet, sollte deshalb auf den DHCP-Server seiner FritzBox setzen, um Probleme zu vermeiden.

FritzBox-DHCP-Server aktivieren

Um den DHCP-Server der FritzBox zu aktivieren (oder für den Fall, dass Sie feste IP-Adressen wünschen, auch zu deaktivieren), sind nur wenige Handgriffe nötig:

Feste IP trotz DHCP

Leider gibt es mit DHCP ein Problem: Der DHCP-Server ordnet Geräten im Netzwerk einfach IP-Adressen zu, wie ihm die Nase gewachsen ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Gerät, das gestern noch unter einer bestimmten IP im Netzwerk erreichbar war, morgen eventuell nicht mehr an dieser Stelle zu finden ist. Das kann bei komplexeren Netzwerken lästig sein. Aber keine Sorge: Sie können auch mit DHCP bestimmten Geräten feste IP-Adressen zuordnen.

Windows-PC für DHCP einrichten

Windows-PCs sollten üblicherweise für den Adressempfang via DHCP eingerichtet sein. Allerdings sind manche Windows-10-Geräte verstellt oder anderweitig nicht korrekt eingerichtet. Falls Ihr PC sich nach der Aktivierung des DHCP-Servers nicht mit dem WLAN oder Ethernet verbinden sollte, müssen Sie die DHCP-Funktion hier nachträglich aktivieren:

DHCP sollte meistens ab Werk aktiv sein

Falls Sie noch andere Geräte im Netzwerk haben – Linux-Rechner wie den Raspberry Pi, Macs, Smartphones, Tablets, Drucker und so weiter – müssen Sie normalerweise keine zusätzlichen Schritte unternehmen: All diese Geräte sind ab Werk für DHCP eingerichtet, weshalb die Verbindung üblicherweise auch nach der Umstellung funktionieren sollte. Ist dem nicht so, sollten Sie die WLAN- und Ethernet-Verbindungen auf „Automatisch“ setzen, um eventuell vorhandene feste IP-Adressen zu überschreiben und die DHCP-Funktion zu aktivieren. Wenn ein Gerät sich nach der DHCP-Umstellung zwar mit dem WLAN verbindet, aber trotzdem eine Fehlermeldung ausgibt, scheint DHCP hier nicht aktiv zu sein: In diesem Fall müssen Sie den automatischen Bezug der IP-Adresse aktivieren. Das ist auf allen Systemen jeweils ganz einfach in den Netzwerkeinstellungen oder den Einstellungen zur jeweiligen Verbindung möglich.

DHCP kann – außer unter Windows – meistens direkt in den Netzwerkeinstellungen aktiviert werden.