FritzBox: FritzNAS einrichten

Wenn Sie eine FritzBox haben ist es sinnvoll, die NAS-Funktion zu aktivieren. Ein NAS ist ein praktischer Netzwerkspeicher, den Sie benutzen können, um Dateien zu lagern, auf die zum Beispiel andere Familienmitglieder oder Ihre anderen Geräte zugreifen sollen. Wir erklären Ihnen, wie Sie FritzNAS einrichten:

Hinweis: Um FritzNAS einrichten zu können, müssen Sie zuvor einen Benutzer angelegt haben. Wie Sie einen Fritz!Box-Benutzer anlegen, erfahren Sie auf der Herstellerseite des Routers.

FritzNAS-Speicher vergrößern

  1. Der mitgelieferte Speicher der FritzBox ist sehr klein, weshalb Sie zunächst einen USB-Speicher, idealerweise einen USB-Stick, benötigen.
  2. Stecken Sie diesen an den USB-Anschluss der FritzBox. Je schneller er ist, desto schneller arbeitet auch das NAS.

FritzNAS einrichten

  1. Nachdem Sie Ihre FritzBox eingerichtet haben (Anleitung in diesem Artikel) öffnen Sie in Ihrem Internet-Browser die Administrations-Oberfläche Ihrer FritzBox über http://fritz.box.
  2. Im Menü links auf der Seite gehen Sie dort auf "Heimnetz" und klicken anschließend auf "Speicher (NAS)".
  3. Setzen Sie dort ein Häkchen vor der Option "Speicher (NAS) aktiv", um die NAS-Funktion der FritzBox zu aktivieren.
  4. Im Menü links auf der Seite gehen Sie noch einmal auf "Heimnetz" und klicken anschließend auf "USB-Geräte".
  5. Im Idealfall müssen Sie jetzt nichts mehr tun: Der Stick ist ja bereits angeschlossen, aktiv und eingerichtet. Die NAS sollte jetzt automatisch in Ihrem Heimnetzwerk auftauchen, Sie können mit Windows, MacOS oder Linux darauf zugreifen.

FritzNAS Geschwindigkeit optimieren

  1. Damit der USB-Stick mit maximaler Geschwindigkeit arbeiten kann, sollten Sie jetzt noch unter „Heimnetz" und "USB-Geräte“ auf den Tab „USB-Einstellungen“ klicken.
  2. Haken Sie „Energiesparfunktion aktiv“ an, um den Speicher bei Nichtbenutzung in den Ruhezustand zu versetzen.
  3. Setzen Sie außerdem bei beiden USB-Anschlüssen den Punkt „Power Mode USB 3.0“, sofern bei Ihrem FritzBox-Modell vorhanden. Dadurch arbeitet die FritzNAS mit maximaler Geschwindigkeit.

Hinweis: Möglicherweise ist die interne Datenverarbeitung im Netzwerk zu langsam, sodass auch mit einem USB 3.0-Anschluss die Daten nicht schneller verarbeitet werden können.