Linux-Datei suchen - so geht's

Dateien auf einem Linux-System zu finden kann vergleichsweise kompliziert sein. Es stehen verschiedenste Werkzeuge zur Verfügung, die alle verschiedene Vor- und Nachteile haben. Wir stellen Ihnen im Folgenden zwei der wichtigsten Befehle zum Suchen von Linux-Dateien vor.

Dateien via find suchen

Der Befehl find ist standardmäßig unter Linux vorhanden und sucht Dateien in einem Verzeichnis und all seinen Unterverzeichnissen. Ein Nachteil von find ist allerdings, dass das System die Ordner erst einmal durchsuchen muss, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann, wenn sich im genannten Verzeichnis viele Ordner und Unterordner befinden. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir Ihnen die Konsolen-Befehle, die Sie am häufigsten benötigen:

Wenn Sie sich noch genauer für die weiteren zahlreichen Möglichkeiten des find-Befehls unter Linux interessieren, können Sie im Terminal mit man find die dazugehörige Hilfeseite aufrufen.

Dateien via locate suchen

Ein weiterer Konsolen-Befehl zur Dateisuche unter Linux ist locate. Der locate-Befehl ist dem find-Befehl sehr ähnlich. Dennoch unterscheidet Sie ein wesentliches Detail: Während find die Dateien sucht, sobald der Befehl aufgerufen wird, hat locate bereits eine Datenbank mit allen Dateien angelegt. Die locate-Methode ist deshalb um ein Vielfaches schneller, liefert aber nicht immer korrekte Ergebnisse, da die Datenbank veraltet sein kann. Wir zeigen Ihnen in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie locate benutzen:

Wenn Sie sich noch mehr über den locate-Befehl erfahren möchten, können Sie im Terminal mit man locate die dazugehörige Hilfeseite aufrufen.