06.09.2010
Power-Tools fürs Internet
Die ideale Ausrüstung für Fischzüge im Netz
Das Internet ist weit mehr als Web und E-Mail. Doch die leckeren Informationshappen, die darin schwimmen, lassen sich nur mit den richtigen Werkzeugen gezielt herausfischen. Sonst gehen sie im Gezappel des nutzlosen Beifangs verloren. Und wer selbst für neuen Besatz sorgen will, spart mit den richtigen Hilfsmitteln viel Zeit bei der Aufzucht seiner Website.
Soziale Netze gewinnen an Bedeutung, die Webseiten werden immer komplexer, stetig will mehr Mail verarbeitet werden und auch sonst bleibt das Internet in Bewegung. Software dafür gibt es im Dutzend billiger, doch längst nicht alles tut, was und wie es soll. Wir haben daher Werkzeuge zusammengestellt, mit denen sich alle gängigen Aufgaben ohne großes Herumprobieren mühelos erledigen lassen. Vom Browser samt Add-ons bis zum kompletten Content-Management-System finden Sie hier alle notwendige Software. Die meisten davon können Sie sich in der Bildergalerie ansehen.
Browser and Friends
Das zentrale Werkzeug des Surfers ist nach wie vor der Browser, der Webdienste von E-Mail über Twitter und Facebook bis hin zu Office-Programmen erschließt. Der Trend geht zu kompakten, schnellen Browsern, die sich aber um individuell benötigte Funktionen erweitern lassen.
Derzeit darf sich Opera als schnellster Browser rühmen. Er ist aber auch bekannt für seine Vielfalt an innovativen Funktionen. Mit dem eingebauten Mail-Client ist er allemal das Ausprobieren wert. Die Variante Opera@USB hält die Hürde dafür besonders niedrig, da sie ohne Installation auskommt.
Beim Thema Browser-Erweiterungen denkt man zuerst an Firefox, doch auch der Internet Explorer lässt sich aufpeppen. Das Universalgenie unter den IE-Erweiterungen trägt den mittlerweile irritierenden Namen IE7pro, funktioniert aber auch mit dem aktuellen Microsoft-Browser. Das Rundum-Sorglos-Paket stellt abgebrochene Sitzungen wieder her, blockt Flash und Werbung, ermöglicht Benutzer-JavaScript und vieles mehr.
Ungemein elegant surft es sich mit der für diverse Browser verfügbaren Erweiterung Cooliris durch Foto- und Mediengalerien, die dann auf einer virtuellen Wand zu besichtigen sind. Der Lesezeichenverwalter Xmarks war früher unter dem Namen Foxmarks bekannt, harmoniert aber inzwischen auch mit anderen Browsern. Xmarks kopiert die Lesezeichensammlung auf einen Server und ermöglicht es, diese über verschiedene Rechner und Browser zu synchronisieren.
