Klarheit und Transparenz über alle Geräte der Netzwerkinfrastruktur tragen entscheidend zur souveränen IT-Sicherheit von Unternehmen bei.
Hinter vier von fünf IT-Sicherheitsvorfällen in deutschen Unternehmen stecken ungepatchte Systeme. Dies allein der Nachlässigkeit von IT-Abteilungen zuzuschreiben, wäre jedoch zu kurz gedacht. Immer komplexere Tool-Landschaften, fehlende Integrationen und schlichte Arbeitsüberlastung sind die Gründe dafür, dass viele Anwendungen oft nicht auf dem aktuellen Stand sind. Damit werden sie zum Risikofaktor.
Die Lösung dafür ist automatisiertes Patchen. Es hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, Sicherheitsvorfälle aktiv zu verhindern und dadurch alle Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Der Druck auf IT-Admins, Sicherheitslücken schnell zu erkennen und zu schließen, wird angesichts der Geschwindigkeit und Raffinesse der Attacken immer größer. IT-Leitungen wiederum müssen jederzeit in der Lage sein, Compliance gegenüber internen Richtlinien sowie externen Regulierungen nachzuweisen. Für beides bedarf es einer strukturierten, transparenten und kontinuierlich überwachten IT-Sicherheitsstrategie – und damit vollständiger Transparenz über Hard- und Software.
UEM-Systeme erfassen und analysieren die IT-Landschaft kontinuierlich und vermitteln damit jederzeit einen aktuellen Überblick über Geräte, installierte Software und deren Konfiguration. Patch Management ist eine ihrer zentralen Aufgaben. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Bedrohungslage sind UEM-Lösungen aber nun nicht mehr allein für ein ganzheitliches Management von Netzwerk-Assets zuständig, sondern darüber hinaus auch für deren Sicherheit.
UEM-Systeme mit neuen Sicherheits-Features
Fortschrittliche UEM-Hersteller wie aagon haben ihre Plattformen in der jüngeren Vergangenheit daher um eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen erweitert. Dies unterstützt Administrationsabteilungen darin, manuellen Aufwand für Sicherheits-Updates und Richtlinienkontrollen zu reduzieren, was insbesondere vor dem Hintergrund des IT-Fachkräftemangels bedeutsam ist.
Bitlocker-, Defender- und Schwachstellenmanagement gehören, wie bei aagons acmp Suite , als feste Bestandteile in eine moderne UEM-Konsole. Darüber hinaus gewinnen Funktionen wie die sichere Datenlöschung von Endgeräten sowie die kontrollierte Außerbetriebnahme und Verwaltung ausgemusterter Systeme („Retired Clients“) zunehmend an Bedeutung. Sie tragen maßgeblich dazu bei, Sicherheitsrisiken zu minimieren und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Konkret setzen IT-Teams das Thema Sicherheit bei Softwareverteilung und Patch Management um, indem sie strukturierte Test- und Freigabeprozesse für alle Installationen und Updates aufsetzen. Eine klare Trennung von Sicherheits- und Funktions-Updates garantiert die kontrollierte Ausführung von Betriebssystem-Updates.
Secure Unified Endpoint Management
Wenn aagon von UEM spricht, dann wird ein großes S für Secure vor dem Akronym bereits immer schon mitgedacht. Gleichwohl lassen sich mit der acmp Suite schon mehrere Jahre lang lupenreine SOAR-Konzepte umsetzen. „Security Orchestration, Automation and Response“ bedeutet das gebündelte Abarbeiten von Security-Aufgaben. Unter dem Begriff versammeln sich Funktionen, die darauf abzielen, durch Standardisierung und Priorisierung automatisiert und damit effizient auf erkannte Bedrohungen zu reagieren.
Genau dies ist mit der UEM-Lösung von aagon möglich. Durch ihre hohe Anzahl von Modulen für unterschiedliche Zwecke und deren Verbindung untereinander ist sie prädestiniert für SOAR-Aufgaben. Inventarisierung, OS Deployment, Asset-, Update- und Patch Management als UEM-Kernbestandteile sind mit dem Schwachstellenmanagement verknüpft. Aus diesem heraus lässt sich mit wenigen Klicks ein Prozess erstellen und später automatisieren, der bestimmt, dass ein Patch zur Fehlerbehebung eingespielt wird. So entsteht eine lückenlose Sicherheitsarchitektur von Patch bis Richtlinienhärtung.
Stets geht es um die kontinuierliche Sammlung und Analyse von Informationen zu potenziellen Gefahren. So erhalten Unternehmen permanent einen aktuellen Blick auf die digitale Bedrohungslage und sind bestmöglich geschützt. Das UEM-System entdeckt und schließt Schwachstellen und Einfallstore frühzeitig und erledigt administrative Aufgaben, die bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen anfallen. Unternehmen erhalten die Kontrolle und Transparenz, um in einem regulierten Umfeld (DORA, NIS-2) compliant zu bleiben. Sie schützen ihre Umgebung proaktiv durch Patch-Automatisierung mit Risikoanalyse und härten Endpunkte durch Adminrechte-Management und Security Checks.
aagon auf der it-sa 2026
„Secure Unified Endpoint Management“ lautet auch das Motto von aagon zur anstehenden it-sa (27.-29.10.2026, Nürnberg). Dort zeigt das Soester Unternehmen mit seinen Partnern, wie modernes Endpoint Management zur tragenden Säule der IT-Security wird, was es mit dem Begriff des hybriden UEM auf sich hat und wie Unternehmen damit ihre IT- Infrastruktur zukunftssicher aufstellen.
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