Den Arbeitsspeicher erweitert
Für einen Test der Leistungsfähigkeit habe ich dann das Gerät geöffnet. Das ist verhältnismäßig leicht, aber damit geht auch die Garantie verloren, da auf einer Schraube ein Sicherheitsaufkleber ist. Ich habe dann den Speicher auf 8 GB RAM erweitert und mir somit meine gewohnte tägliche Arbeitsleistung geschaffen. Schnelle merkte ich, dass die zusätzlichen 4 GB Arbeitsspeicher eine gute Wahl sind. Ob nun beim Starten oder der Nutzung meiner gewohnten Anwendungen, es ging alles einfach noch ein bisschen schneller.
Gerade die Leistungsfähigkeit für die Nutzung im Homeoffice war für mich interessant. Ich habe mich über unseren eigenen Server per Remote-Desktop eingeloggt. Hierbei hat sich der Unterschied zwischen 4 und 8 GB RAM doch massiv bemerkbar gemacht. Während mit 4 GB das System teilweise doch etwas gebummelt hatte, war mit 8 GB ein flüssigeres Arbeiten möglich – gerade was mehrere gleichzeitig geöffnete Browser-Fenster betrifft.

Fazit zum Mini-PC
Der Mini-PC MSI Cubi 5 10M ist ein grundsolider Mini-PC, der selbst unter der zum Testzeitpunkt angebotenen Windows-11-Version zügig und stabil lief. Durch den mitgelieferten externen Power-Button und die VESA-Halterung ist das Gerät gut hinter dem Monitor oder etwas entfernteren Stellen anbringbar, was natürlich seine Nutzbarkeit noch interessanter macht. Im Einsatz sehe ich das Gerät im Client-PC-Bereich bzw. im kleinen Office-Bereich, wo keine leistungsintensiven Anwendungen benötigt werden. Wer doch mehr Leistung benötigt, sollte auf die i5-Variante mit 8 GB RAM umsteigen oder die i3-Variante mit 4 GB RAM selbst auf 8 GB erweitern.
Mich persönlich hat das Gerät, trotz anfänglicher Skepsis beim Leistungslevel, überzeugt und ich kann es für eine Anwendung im normalen Office-Bereich absolut empfehlen. Gerade in einer Zeit, wo alles kleiner und kompakter sein soll, sind solche Geräte immer mehr gefragt und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Zum Schluss noch ein Wunsch an den Hersteller: Da ja ein schöner externer Power-Button angeboten wird, wäre es toll, eine ähnliche Variante mit zwei oder drei USB-Anschlüssen anzubieten. Diese könnte man als Verlängerung für die USB-Anschlüsse nutzen, wenn das Gerät etwas versteckt ist, zum Beispiel angeklebt an den Monitor. Mit so einem Angebot wäre MSI der Konkurrenz einen Schritt voraus, weil das den Nutzungsgrad eines Mini-PCs noch interessanter macht.
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