Im Langzeittest des Mini-PCs MSI Cubi 5 10M und des Monitors MSI MD271QPDE ging es unter anderem um die Leistungsfähigkeit bei den gewohnten Anwendungen sowie um die Dreh- und Neigungsmöglichkeiten des Bildschirms.
Von Lars Kiehle
Nach dem Testbericht mit meinem „ersten Eindruck“ (–> hier zu finden) habe ich mich zunächst intensiv um die Nutzung und den Funktionsumfang des Monitors gekümmert.
Die Reaktionszeit beim Einschalten des Monitors MSI MD271QPDE ist sehr kurz und somit ist das gewünschte Bild zügig vorhanden. Auf dem Bildschirm erscheint eine gestochen scharfe Grafik, die ja gerade bei matten Displays nicht immer der Fall ist. Die Anzeige haben wir mit normalen Office-Anwendungen, Bildbetrachtungen sowie Videos und Spielen getestet.
Für Office-Anwendungen ist das Kontrastverhältnis wunderbar abgestimmt, Schriften und Grafiken werden scharf und ohne Verwaschungen angezeigt. Interessant ist auch, dass hier sogar die Sichtbarkeit des Einblickwinkels bis etwa 160 Grad gegeben ist. Es ist dann zwar schon etwas anstrengend, etwas zu erkennen, aber durch das angenehme Kontrastverhältnis ist selbst da noch eine vernünftige Bilderkennung möglich.

Bei Fotos und Videos ist die Schärfe und Genauigkeit im angegebenen Kontrastverhältnis für den normalen Nutzer ohne Einschränkungen. Wer Videos und Bilder bearbeiten will und Wert auf eine genaue reelle Farbtreue legt, wird auch hier nicht enttäuscht. MSI hat trotz des matten Displays eine gute Abstimmung gefunden, die Grafik sehr detailgetreu darstellen zu lassen.
Für den Gamer hat selbst dieser Monitor die Möglichkeit zum Spielen. Für normale Spiele, die sehr grafiklastig sind, hat der Monitor noch ein sauberes Bild. Bei schnellen Bildwechseln im Egoshooter-Bereich merkt man dann aber doch seine Grenzen, aber dafür gibt es dann ja auch Gaming-Monitore, die genau auf diese Leistungsmerkmale abgestimmt sind.
Für die akustische Unterhaltung sorgen die integrierten Lautsprecher, welche monitortypisch nicht mit einem super Sounderlebnis aufwarten, sondern den typischen Monitorsound wiedergeben, was aber für die normale Nutzung absolut ausreichend ist.
Das Ausrichten des Monitors
Der Monitor ist im Fußbereich nach links und rechts drehbar, was eine Ausrichtung am Arbeitsplatz extrem vereinfacht bzw. für seine individuelle Nutzbarkeit natürlich von Vorteil ist. Wir haben es hier also nicht mit einem einfachen festen Fuß zu tun, sondern können den Monitor auf dem Fuß nach links und rechts zu jeweils 30 Grad vom mittigen Standpunkt aus drehen.
Auch die Höhenverstellbarkeit ist zu erwähnen, welche sehr weich, aber auch sehr korrekt arbeitet. Der Bildschirm bleibt ohne leichtes Nachrutschen an der Stelle stehen, wie man ihn von der Höhe einstellt –für das Arbeiten ist das natürlich eine sehr schöne Sache.
Was mich am meisten begeistert hat, ist die eigentliche Dreh- und Neigbarkeit des Monitors im Kopfbereich. Man kann dem Monitor nach links und rechts jeweils um 90 Grad drehen bzw. nach oben und unten um etwa 5 bis 20 Grad neigen. Das ist für eine optimale Anpassung und Nutzung am Arbeitsplatz eine ideale Konstellation, die man nur lobend erwähnen kann.

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