Sichere Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens ist eine Aufgabe von enormer Komplexität und Dringlichkeit. Kliniken und medizinische Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, innovative Technologien zur Vorsorge, Diagnose, Patientenversorgung und zur Entlastung des Personals zu implementieren. Gleichzeitig unterliegen sie den strengsten regulatorischen Anforderungen und müssen wachsenden Cyber-Bedrohungen gerecht werden.

Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, bringt die Dringlichkeit auf den Punkt: „Was den Grad der Digitalisierung und den Einsatz moderner und vernetzter Tools angeht, hat das Gesundheitswesen erheblichen Nachholbedarf.“ Die Sana Kliniken AG hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Transformationsprozess eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das Unternehmen erkennt an, dass der Fortschritt durch bürokratische Vorgaben, fragmentierte IT-Landschaften und Vorbehalten hinsichtlich des Datenschutzes gebremst wird. Eine der größten Herausforderungen ist dabei eine umfassende Cybersicherheit, die weit über das Abhaken von Checklisten hinausgehen muss.

Strategischer Wandel: Prävention statt Risiko

Die Verantwortlichen bei Sana haben die strategische Notwendigkeit erkannt, Cybersicherheit nicht als reinen Kostenfaktor, sondern als fundamentale Voraussetzung fĂĽr die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu betrachten. FĂĽr Thomas Lemke ist es „kein reiner Kostenfaktor, sondern es ist eine lebensnotwendige Ader, die wir brauchen, um das System aufrechtzuerhalten.“ In einem Umfeld, in dem der Ausfall von IT-Systemen nicht nur zu massiven wirtschaftlichen Schäden, sondern auch zur Gefährdung von Patienten fĂĽhren kann, sind traditionelle Sicherheitskonzepte unzureichend. Der Sana-CEO betrachtet einen rein formalen Ansatz kritisch: „Kein einziges Papier, keine Richtlinie und kein Zertifikat hilft uns wirklich dabei, Cyberrisiken zu minimieren und uns zu schĂĽtzen. Hier geht es lediglich um Prozesse und Dokumentation.“ Wer sich einzig auf die ErfĂĽllung von Formalien als Mindeststandard verlässt, handelt nicht im Sinne der Gemeinschaft. Sana vertritt daher die klare Haltung, dass Sicherheit aktiv und kontinuierlich im „Maschinenraum“ der IT gelebt werden muss.

Technologie als Wegbereiter: Die XM Cyber Plattform im Einsatz

Um diesen umfassenden Sicherheitsansatz in die Tat umzusetzen, hat sich die Sana Kliniken AG für eine Partnerschaft mit Schwarz Digits entschieden. Die Entscheidung für Schwarz Digits begründet Thomas Lemke mit deren lösungsorientierter Herangehensweise: „Der Ansatz von Schwarz Digits ist absolut pragmatisch und nachvollziehbar. Im Fokus steht, was im Alltag hilft und eine direkte Verbesserung der Rahmenbedingungen schafft.“ Ein zentraler Baustein dieser Zusammenarbeit ist die Implementierung der Plattform von XM Cyber. Anstatt sich in der Masse tausender einzelner Schwachstellen zu verlieren, verfolgt XM Cyber einen grundlegend anderen Ansatz: Die Plattform visualisiert die gesamte Angriffsoberfläche eines Unternehmens aus der Perspektive eines Angreifers.

Mithilfe einer „Attack Graph Analysis“ zeigt XM Cyber auf, wie verschiedene Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und exponierte Zugangsdaten miteinander verkettet werden können, um kritische Systeme zu kompromittieren. Dieser kontextbezogene Einblick ermöglicht es dem IT- und Cybersecurity-Team von Sana, Prioritäten genau dort zu setzen, wo das größte Risiko fĂĽr geschäftskritische Prozesse besteht. Statt nur auf Incidents zu reagieren, können potenzielle Angriffspfade proaktiv identifiziert und an den entscheidenden Stellen – den sogenannten „Choke Points“ – unterbrochen werden. Dieser Ansatz des Continuous Exposure Managements ist entscheidend, um in der komplexen und vernetzten IT-Infrastruktur des Sana-Verbunds mit rund 50 Kliniken und ĂĽber 40.000 Mitarbeitenden den Ăśberblick zu behalten. So gelingt die ressourcenschonende und wirkungsvolle Steuerung der AbwehrmaĂźnahmen.

Ein Modell fĂĽr die Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen der Sana Kliniken AG und Schwarz Digits ist somit mehr als eine klassische Kunden-Dienstleister-Beziehung. Sie ist ein Bekenntnis zu einer modernen Sicherheitskultur, die auf Transparenz, Praktikabilität und technologischer Exzellenz beruht. Indem Sana den aktiven Schutz seiner digitalen Infrastruktur in den Fokus rückt und dabei auf einen Partner setzt, der diese Vision mit führender Technologie untermauert, wird ein entscheidendes Fundament für digitale Souveränität gelegt. So wird der Weg freigemacht für das, was wirklich zählt: eine innovative und sichere Gesundheitsversorgung, bei der die Technologie den Menschen dient.

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Ăśber die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein fĂĽhrender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung fĂĽr jährlich vier Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten ĂĽber die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. 

Diese Leistungen werden bundesweit in 46 Krankenhäusern, 57 MVZ-Gesellschaften mit etwa 550 Arztsitzen sowie zusammen ĂĽber 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. 

Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken, unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2024 erwirtschafteten die rund 41.500 Beschäftigten einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.

sana.de

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