Cyberangriffe sind eine alltägliche Bedrohung, und die Professionalität der Angreifer nimmt stetig zu. Für global agierende Traditionsunternehmen wie die ANDREAS STIHL AG & Co. KG ist eine robuste Abwehrstrategie daher kein optionales Extra, sondern ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg. Bei STIHL ist Cybersicherheit fest im Arbeitsalltag aller Mitarbeitenden verankert und wird als kontinuierlicher Prozess verstanden, der von der obersten Führungsebene aktiv mitgetragen wird.
„Cybersicherheit ist ein Thema, das bei uns täglich auf der Agenda steht“, erklärt Dr. Nikolas Stihl, Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender, der das Familienunternehmen in der dritten Generation führt. Anders als viele Unternehmen, die erst durch einen schmerzhaften Vorfall aufgerüttelt werden, hat STIHL vorausschauend gehandelt. „Wer sich umhört und die technologischen Entwicklungen im Bereich Cyberkriminalität verfolgt, weiß, dass Unternehmen gezielt Vorsorge treffen müssen. Weil das von Anfang an unsere Herangehensweise war, sind wir bisher ungeschoren davongekommen.“
Digitalisierung als Motor für Innovation und Risiko
STIHL ist längst mehr als nur der weltbekannte Hersteller von Motorsägen. Das Portfolio des Unternehmens mit Hauptsitz in Waiblingen ist hochgradig digitalisiert – von Mährobotern bis hin zu komplexer Motorelektronik in Verbrenner- und Akkugeräten. „Digitalisierung ist für uns kein Projekt, sondern ein kontinuierlicher Transformationsprozess, der alle Bereiche unseres Unternehmens umfasst“, so Dr. Stihl. Mit fast 20.000 Mitarbeitenden weltweit und einem Exportanteil von 90 Prozent ist die nahtlose und sichere Vernetzung von Menschen, Maschinen und Services erfolgskritisch.

Diese fortschreitende digitale Transformation schafft immense Effizienzvorteile und Innovationspotenziale. “Wir wollen Teil der Speerspitze der Technik sein und unsere Zukunft bestimmen, indem wir sie selbst erfinden”, unterstreicht Stihl. Doch ihm ist bewusst, das diese Entwicklung die Angriffsfläche für Cyberkriminelle erhöht. Jeder vernetzte Prozess, jedes digitale Produkt und jeder Datenaustausch muss umfassend geschützt werden. „Digitale Souveränität bedeutet für uns, die Hoheit über unsere Daten, Systeme und Technologien zu bewahren“, führt Dr. Stihl aus. „Wir wollen in der Lage sein, unsere digitalen Plattformen eigenständig weiterzuentwickeln und unabhängig Entscheidungen über deren Einsatz zu treffen.“
Ein Paradigmenwechsel in der Abwehrstrategie
Um diese Souveränität zu gewährleisten und den immer raffinierteren Angriffsversuchen – über 90 Prozent der bei STIHL eingehenden E-Mails sind Malware – standzuhalten, setzt das Unternehmen auf die Lösung XM Cyber von Schwarz Digits. Die Entscheidung für diesen Partner war strategisch. Zum einen bietet Schwarz Digits eine europäische Alternative zu den großen US-Anbietern, die mit europäischen Datenschutzstandards konform ist. Zum anderen überzeugte der innovative Ansatz der Plattform.
„Bevor wir zu XM Cyber gewechselt sind, hatten wir bereits ein gut funktionierendes System, das jedoch nach der älteren Methode gearbeitet hat, jeden Angriff grundsätzlich verhindern zu wollen“, erklärt Dr. Stihl. XM Cyber verfolgt eine modernere Philosophie: „Einbrüche sind unvermeidlich. Doch die Folgen eines Einbruchs können beherrscht und begrenzt werden.“ Die Plattform simuliert kontinuierlich Angriffe und identifiziert kritische Angriffspfade – also die Ketten von Schwachstellen, die ein Angreifer ausnutzen könnte, um an die Kronjuwelen des Unternehmens zu gelangen. Statt tausende einzelne Schwachstellen aufzulisten, priorisiert das System jene, deren Behebung den größten Schaden verhindert.
Partnerschaft auf Augenhöhe für nachhaltige Sicherheit
Die Implementierung von XM Cyber erfolgte 2023 in enger und effizienter Zusammenarbeit zwischen den Experten von STIHL und Schwarz Digits. „XM Cyber ermöglicht es uns, Schwachstellen nicht nur zu identifizieren, sondern auch zu priorisieren. So kennen wir die größten Risiken für unsere Geschäftsprozesse und können gezielt gegensteuern“, resümiert der promovierte Maschinenbauingenieur. Das Ergebnis dieser proaktiven Strategie ist messbar: „In Zeiten, in denen es Vorfälle in vielen renommierten Unternehmen gab, haben wir keine Unterbrechung unseres Geschäftsbetriebs hinnehmen müssen.“
Für STIHL ist Schwarz Digits mehr als nur ein Technologielieferant – es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der enge Austausch, auch mit den Spezialisten von XM Cyber in Israel, sorgt dafür, dass STIHL frühzeitig über neue Bedrohungslagen informiert ist und seine Abwehrmechanismen dynamisch anpassen kann. Denn in der digitalen Welt ist Sicherheit kein Zufall, sondern das Ergebnis vorausschauender Planung und starker Partnerschaften.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie STIHL die Lösungen von Schwarz Digits einsetzt?
www.schwarz-digits.de/referenzen
Über STIHL
Die STIHL Gruppe ist ein international tätiger Weltmarkt- und Technologieführer und entwickelt, fertigt und vertreibt akku-, elektro- und benzinbetriebene Geräte für die Forst- und Landwirtschaft sowie für die Landschaftspflege, die Bauwirtschaft und private Gartenbesitzerinnen und -besitzer. Ergänzt wird das Sortiment durch digitale Lösungen und Serviceleistungen. Die Produkte werden grundsätzlich über den servicegebenden Fachhandel und STIHL eigene Onlineshops, die in den nächsten Jahren international ausgebaut werden, vertrieben – mit 44 eigenen Vertriebs- und Marketinggesellschaften, rund 120 Importeuren und mehr als 52.000 Fachhändlerinnen und -händlern in über 160 Ländern. STIHL produziert weltweit in acht Ländern: Deutschland, USA, Brasilien, Rumänien, Schweiz, Österreich, China und auf den Philippinen. Seit 1971 ist STIHL die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. Das Unternehmen wurde 1926 gegründet und hat seinen Stammsitz in Waiblingen bei Stuttgart. Als nachhaltig agierendes Familienunternehmen will STIHL den Menschen die Arbeit mit und in der Natur erleichtern. STIHL erzielte 2024 mit 19.732 Beschäftigten weltweit einen Umsatz von 5,33 Milliarden Euro.
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