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PBX - was ist das?

PBX ist die Kurzform für Private Branch Exchange, auf Deutsch: eine Telefonanlage. Der Begriff ist beinahe so alt wie die Telefonie selbst. Mittlerweile gibt es gerade für Unternehmen Erweiterungen in digitale Bereiche. In diesem Artikel erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen einer Telefonanlage und einem einzelnen Telefonie-Endgerät und zeigen Ihnen, welche Vorteile und Funktionen eine Telefonanlage mit sich bringt.

Telefonanlage vs. Telefon

Der offensichtlichste Unterschied liegt in der Anzahl der Endgeräte. Mit einer Telefonanlage können Unternehmen eine große Zahl von Geräten gleichzeitig an das öffentliche Telefonnetz anschließen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass intern Gespräche geführt oder Rufumleitungen eingerichtet werden können. Auch Instant Messaging oder Mobilgeräte können mittlerweile in ein PBX integriert werden. Eine weitere Funktion, die vielen bekannt ist, ist die Durchwahl, die Sie innerhalb eines Unternehmens direkt zum gewünschten Ansprechpartner leitet. Eine Telefonanlage kann entweder lokal auf unternehmensinternen Servern installiert oder via Cloud online gehostet werden. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Mithilfe das lokalen Servers haben Nutzer zwar ein hohes Maß an Kontrolle, müssen allerdings auch mit Wartungsaufwendungen rechnen. Diese Kosten kommen bei der Cloud nicht auf, jedoch kann es hier bei unzureichender Bandbreite zu netzwerkbedingten Problemen kommen.

Vorteile einer PBX

Eine PBX bietet Ihnen die Möglichkeit, die Befugnisse der einzelnen Stellen Ihres Unternehmens auf das Telefon zu übertragen. In der folgenden Tabelle haben wir diese Einstellungsmöglichkeiten aufgeführt:

Bezeichnung Befugnis
nicht amtsberechtigt externe Netzteilnehmer können nicht kontaktiert werden
halbamtsberechtigt ausschließlich externe Nummern dürfen angerufen werden
ortsberechtigt Gespräche innerhalb des gleichen Ortsnetzes
querverbindungsberechtigt Telefongespräche zu vordefinierten Parntern
vollamtsberechtigt keine Einschränkung

IP-PBX - die Zukunft?

Sogenannte IP-Telefonanlagen nutzen das Software-basierte Internet Protokoll (kurz: IP). Hierbei sind die einzelnen Endgeräte nicht mehr physisch miteinander verbunden. Eine praktische Lösung, da so neben herkömmlichen Telefonen (Hardphones) auch Software auf dem Computer (Softphones) verwendet werden kann. Dies ermöglicht beispielsweise eine durchgehende Erreichbarkeit bei gleicher Durchwahl auch von unterwegs.

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