Artikel aus c't 11/2007 zu Audacity 1.2.6
Der Audio-Editor Audacity kann es durchaus mit der kostenpflichtigen Konkurrenz aufnehmen. Er importiert Musikdateien in allen gängigen Formaten (soweit deren Codecs auf dem Rechner installiert sind) und erlaubt das Schneiden, Editieren und Mischen mehrerer Spuren. Equalizer bearbeiten den Frequenzgang, der Kompressor hebt die Lautstärke leiserer Elemente an. Mit dem Klick- und Popp-Filter poliert man analoge Aufnahmen auf und per Pitch-Funktion lassen sich Tonhöhe und Tempo verändern.
Praktisch ist der Envelope-Editor, mit dem sich die Lautstärke einzelner Passagen mittels einer Amplitudenhüllkurve verändern lässt. Eine LAME.dll im Programmverzeichnis vorausgesetzt, lassen sich Musikstücke direkt als MP3-Datei abspeichern. Neben der normalen Audacity-Version 1.26 ist nun auch die neue Beta-Version 1.32 erhältlich. Letztere wartet mit einer verbesserten Bedienoberfläche, Zeitsteuerung für Aufnahmen und einer Reparieren-Funktion auf, die Knackser aus zuvor markierten Bereichen automatisch entfernt. (hag)
Artikel aus c't 11/2005 zu Audacity
Mit der Audio-Software
Audacity bearbeitet man mehrere Kanäle gleichzeitig. Die Schnittfunktionen sind einfach und effizient, das Bearbeiten von Hüllkurven bietet Produktionsmöglichkeiten, die sonst nur im teuren Broadcast-Bereich zu finden sind. Die internen Effekte sind übersichtlich, können aber leider nur kurz vorgehört werden. Die Qualität der Filter und Effekte ist gut; darüber hinaus unterstützt
Audacity mehrere Plug-in-Schnittstellen. (
roe)
Artikel aus c't 20/2004 zu Audacity 1.2.2
Als plattformübergreifendes Projekt braucht sich
Audacity nicht zu verstecken: Neben etlichen fortgeschrittenen Spurbearbeitungswerkzeugen glänzt die Software vor allem durch ihr breites Effektspektrum, das neben Echo und Normalisierungsfunktion auch Exoten wie Wah-Wah, Freeverb und Bass-Boost enthält. Noch einen Schritt weiter geht
Audacity mit der Integration von Nyquist, einer LISP-ähnlichen Programmiersprache zur Beschreibung von Audio-Plug-ins: Befehle lassen sich direkt über einen Prompt eingeben oder als Plug-in im passenden Verzeichnis ablegen. Darüber hinaus unterstützt
Audacity auch VST-Plug-ins. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist dazu der
VST Enabler nötig. Eine Liste mit freien Plug-ins findet man auf der
Audacity-Homepage. Fertige Projekte lassen sich als WAV, MP3 (sofern Lame installiert) oder Ogg Vorbis exportieren. (Tobias Engler)
Artikel aus c't 9/2003 zu Audacity 1.1.3
Auf Cross-Platform-Kurs segelt der Sound-Editor
Audacity. Neben Standard-Effekten wie Fade In/Out, Reverse und Amplify tummeln sich auch coolere wie Wah-Wah, das Freeverb-Modul, BassBoost oder Tremolo. Auf Kompressor und Echo braucht man ebenfalls nicht zu verzichten. Mittlerweile kann man auch unter OS X MP3-Dateien exportieren, bei Ogg Vorbis klappt der Import. (Tobias Engler)
Artikel aus c't 13/2002 zu Audacity 0.98
Das schicke Cross-Plattform-Werkzeug
Audacity bietet neben Standard-Effekten wie Fade In/Out, Reverse und Amplify auch coolere wie Wah-Wah, das Freeverb-Modul oder Bass Boost. Unter Mac OS X steht der MP3-Export der anderen Versionen leider nicht zur Verfügung. Tracks lassen sich generell zusammenmischen und (auch in Teilen) im WAV-Format exportieren. Als Zugabe gibt es die Visualisierung des Audio-Spektrums mit variabler Fenstergröße sowie einen ID3-Tag-Editor.
Artikel aus c't 14/2001 zu Audacity 0.95
Audacity befindet sich noch im Anfangsstadium, dementsprechend sollte man sich nicht auf seine Stabilität verlassen. Wer dieses Manko in Kauf nimmt, bekommt ein schmuckes Werkzeug, das neben Standard-Effekten wie Fade In/Out und Amplify auch ausgefallenere wie das Freeverb-Modul oder BassBoost zu bieten hat. Audiospuren lassen sich darüber hinaus zusammenmischen und auch in Teilen als .wav-Dateien exportieren. Als Extra visualisiert
Audacity das Frequenzspektrum als Sonogramm.
zurück