Für den Notebook-User-Test auf heise.de habe ich mich beworben, weil ich derzeit ein Tablet nutze und feststellen musste, dass ich doch nicht auf eine Tastatur verzichten möchte. Die Freude war groß, als ich als Testerin ausgewählt wurde. Nach knapp einer Woche wurde das Notebook geliefert. Ich war wirklich gespannt, ob es das einhält, was die Produktbeschreibung verspricht.
Von Olga Neubauer
Das Notebook wurde sicher verpackt im Originalkarton geliefert. Im Inneren befand sich eine sehr ansprechende und durchdachte Verpackung, die das Notebook vor Transportschäden bewahrt und es gleichzeitig gut präsentierte. Eine solche Schmuckverpackung hätte ich für ein EDV-Gerät nicht erwartet.
Besonders positiv finde ich das Engagement für die Umwelt. So besteht die innenliegende Plastikschale vollständig aus Recyclingmaterial und sogar zu einem Viertel aus Plastik, welches den Ozeanen entnommen wurde. In den beiden Fächern befanden sich das Netzteil und das entsprechende Stromkabel sowie eine kurze Anleitung. Somit werden wirklich keine unnötigen Dinge mitgeliefert, was der Umwelt zugutekommt.

Technische Daten und erster Eindruck
Bei diesem Notebook handelt es sich um ein sogenanntes 2-in1-Gerät und es kann somit als Notebook oder als Tablet genutzt werden. Das Metallgehäuse macht einen hochwertigen und optisch sehr ansprechenden Eindruck. Trotz der integrierten Tastatur wiegt das Notebook nur wenige Gramm mehr als ein reines Tablet mit Tastatur, denn ich habe festgestellt, dass ich doch nicht auf eine echte Tastatur verzichten kann.
Somit vereint das Gerät die Vorteile aus zwei Welten. Die Tastatur hat man nun immer dabei, aber man kann es auch als Tablet nutzen, was ich als sehr komfortabel empfinde. Der i7-Prozessor der 11. Generation kann auf 16 GB Arbeitsspeicher zugreifen, womit genügend Power für leistungshungrige Aufgaben – wie Grafik- und Videobearbeitung – zur Verfügung steht.
Der 15-Zoll-HD-Touchscreen kann auch mit einem aktiven Stift bedient werden, der ebenso wie die Dockingstation nicht zum Lieferumfang gehört, was ich als fair erachte. Somit muss nichts Unnötiges bezahlt werden und aus ökologischer Sicht wird nichts geliefert, was nicht benötigt wird. Ein Nachkauf ist natürlich über Dell möglich.
Natürlich stehen auch Schnittstellen, wie zweimal USB-C, einmal USB, einmal HDMI, einmal Audio und ein Kartenleser zur Verfügung. Für mich genügt das für den mobilen Einsatz völlig. Mittels einer Dockingstation ist eine Erweiterung problemlos möglich.

Nach dem ersten Einschalten wurde die Installation von Windows 10 Pro vervollständigt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Upgrade auf Windows 11 angeboten. Auch wenn ich sehr neugierig bin, wie sich die Neuerungen im Arbeitsalltag nutzen lassen, war ich nicht mutig genug, das Upgrade durchzuführen. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt auf jeden Fall testen.
Mithilfe des Näherungssensors und Windows Hello ist die automatische Anmeldung an Windows möglich. Besonders gefällt mir, dass der Bildschirm automatisch ge- bzw. entsperrt wird, sobald ich mich von diesem entferne bzw. zurückkehre. Neben dem höheren Komfort ist diese Funktionsweise auch ein Sicherheitsaspekt, da man das Sperren des Bildschirms nicht vergessen und somit niemand unberechtigt Daten einsehen kann.
Die Einrichtung ist unkompliziert und in ein paar Sekunden erledigt. Die Zeit, die man abwesend sein muss, bevor der Desktop gesperrt wird, ist im Programm „Dell Optimizer“ einstellbar.
Fazit
Das Notebook hat eine Topausstattung und ist super verarbeitet. Bei der Verpackung wurde auch an den Umweltschutz gedacht. Obwohl dieses Gerät für den täglichen mobilen Einsatz im geschäftlichen Umfeld gedacht ist, verfügt es über zahlreiche Schnittstellen, so dass auch eine Verbindung zu Peripheriegeräten an wechselnden Arbeitsplätzen in Büroumgebungen möglich ist. Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Tests. Vor allem die Audiofunktionen, die laut Dell Audio- und Videokonferenzen verbessern und vereinfachen sollen, werde ich mir näher ansehen. Ebenso werde ich mir ansehen, ob der Näherungssensor und die Gesichtserkennung auch funktionieren, wenn mehrere Personen das Notebook nutzen. Eventuell besorge ich mir auch einen Stift, da dieser das Ausfüllen von Formularen sehr erleichtert.
Mehr Eindrücke von Olga Neubauer zum Notebook von Dell gibt es –> im ausführlichen Testbericht.
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