In den nächsten Wochen werde ich den MSI-PC mit Intel-Prozessor gemeinsam mit einem 27-Zoll-Monitor testen. Nachdem PC und Monitor gut bei mir angekommen sind, beginnt der erste Teil der Testphase: das Auspacken und Aufbauen auf dem Schreibtisch.
Von Charlotte Hoffmann
Der MSI PRO DP21 11M wird in einer kleinen und stabilen Verpackung geliefert. Der Karton ist mit einem Tragegriff ausgestattet, sodass der PC leicht zu transportieren ist. Im Karton sind der PC, das Ladekabel und die Elemente zum Aufstellen oder Anschrauben des PCs sowie die Garantiekarte und Kurzanleitung zum Anschrauben an einer Monitorrückseite in einer zweiteiligen jeweils zugeschnittenen Schaumstoffverpackung gelagert. Die einzelnen Teile sind zum Schutz der Oberflächen noch einmal in Kunststofftüten verpackt.
Insgesamt ist die Verpackung praktisch und es entsteht vergleichsweise wenig Verpackungsmüll, eventuell müsste das Netzteil nicht noch einmal separat verpackt sein. Alle Bestandteile lassen sich leicht aus der Verpackung nehmen.

Aufbau und Einrichtung
Der PC ist wie erwartet angenehm klein und ideal geeignet für meinen Arbeitsplatz mit Dachschräge. Das matt-schwarze Gehäuse ist 20,4 cm breit, 20,8 cm tief und 5,48 cm hoch. Der PC kann entweder flach auf dem Tisch aufgelegt, in einer Halterung senkrecht aufgestellt oder mit der mitgelieferten VESA-Platte an der Monitorrückseite angeschraubt werden.
Auf der Vorderseite des PCs befindet sich der Einschaltknopf, zwei Klinkenstecker-Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, sowie vier Anschlüsse vom Typ USB 2.0 A. Auf der Rückseite befinden sich vier USB-3.2-Typ-A-Anschlüsse, der HDMI-Anschluss für einen Monitor, zwei COM-Ports, ein Gigabit-LAN-Anschluss, ein Mikrofon-Eingang und ein Audio-Ausgang. Auf dieser Seite wird auch der Stecker des Netzteils angeschlossen.
Da die USB 3.2 Ports sich nicht auf der gleichen Seite wie der Einschaltknopf befinden, ist der PC am besten so auszurichten, dass beide Seiten mit Anschlüssen gut erreichbar sind. Idealerweise wird der PC direkt auf der Rückseite des Monitors angeschraubt, in meinem Setup mit Dachschräge sind die beiden Seiten dann allerdings nicht einfach zu erreichen. Insofern habe ich den PC zunächst neben den Monitor auf die Tischoberfläche gestellt, um beim Einrichten alle Anschlüsse gut nutzen zu können. Auffällig ist, dass nur ein Monitor angeschlossen werden kann und kein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden ist.
Das Aufstellen des PCs in der vorgesehenen Halterung ist schnell erledigt. Alle zusätzlichen Geräte – also Monitor, Tastatur, Maus, Webcam und Headset – lassen sich leicht anschließen.

Erste Inbetriebnahme
Nach dem Aufstellen des PCs habe ich ihn angeschaltet und bin den üblichen Schritten der ersten Inbetriebnahme von Windows gefolgt. Ich habe mich entschieden, zunächst bei Windows 10 Pro zu bleiben und entsprechend alle Einstellungen vorgenommen. Nach wenigen Minuten war der PC dann einsatzbereit.
Im nächsten Schritt habe ich mit der Einrichtung des PCs begonnen. Bei der Installation der benötigten Programme war der PC insgesamt sehr leise, die Lüftergeräusch beim gelegentlichen Lüften sind nicht störend. Lediglich bei der Installation des Microsoft-Office-Pakets ist eine Störung aufgetreten, der PC hatte kurzzeitig kein WLAN-Signal und ließ sich nicht mehr mit dem WLAN verbinden.
Nach einem Neustart konnte die Installation dann aber im zweiten Versuch abgeschlossen werden. Alle anderen Programme ließen sich leicht und schnell installieren. Für den ausführlichen Testbericht möchte ich die Leistungsfähigkeit des kleinen PCs testen und dafür verschiedene Programme nutzen.
Fazit
Mein erster Eindruck vom MSI PRO DP21 11M ist, dass der PC ideal als platzsparende Lösung auf dem Schreibtisch zu Hause geeignet ist. Bei der Installation und ersten Nutzung ist der PC leise und schnell, durch die geringe Größe ist auf dem Schreibtisch noch angenehm viel Platz. Die Verpackung des PCs ist ebenfalls klein und handlich, ich kann mir gut vorstellen, dass der PC sich leicht transportieren lässt. Insofern scheint er gut geeignet für Personen, die eventuell noch öfter umziehen werden.
Ich hätte gerne die Möglichkeit, einen weiteren Monitor anzuschließen, ebenfalls wünschenswert wäre ein USB-Typ-C-Anschluss. Die Anordnung der USB-Ports mit den vier USB-3.2-Anschlüssen auf der Rückseite und den USB-2.0-Anschlüssen auf der Seite des Einschaltknopfs ist für mich nicht optimal. Im weiteren Testverlauf werde ich ausprobieren, wie der PC so positioniert werden kann, dass ich Maus, Tastatur, Headset und Webcam in den vier USB-2.0-Ports anschließen und den Einschaltknopf und die gegenüberliegenden USB-3.2-Ports gleichzeitig gut erreichen kann.

Mehr Eindrücke von Charlotte Hoffmann zum MSI-PC mit Intel-Prozessor gibt es im ausführlichen Testbericht.
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