Slack unter Linux installieren

Der Messenger Slack hat sich auf Gruppen spezialisiert, läuft auf Smartphones und Windows-Rechnern und lässt sich auch unter Linux einfach einrichten. Wir zeigen Ihnen in der folgenden Anleitung, wie es geht.

Download und Installation

Slack gibt es als vorgefertigtes Paket, das sich ganz einfach installieren lässt. Rufen Sie zunächst die Website von Slack auf. Ganz unten rechts unter "Ressourcen" finden Sie den Link zur Download-Seite. Vorsicht: Die Seite zeigt hier immer nur die Downloads für das bei Ihnen erkannte System an. Dateien für andere Systeme sind weiter unten auf der Seite klein verlinkt.

Für Linux werden hier Dateien in den Formaten "DEB" und "RPM" angeboten. Die RPM-Pakete sind vor allem für die Linux-Distributionen openSuse, Red Hat und Fedora relevant. Für Ubuntu, Mint und Debian verwenden Sie die DEB-Datei. Nach dem Download können Sie Slack einfach über einen Doppelklick auf die DEB-Datei installieren. Zunächst öffnet sich der Paketmanager und fragt, ob Sie installieren wollen - bestätigen Sie und starten Sie anschließend Slack aus dem Startmenü.

Die Installation beschränkt sich unter Ubuntu und Mint auf einen Doppelklick der DEB-Datei.

Einrichtung

Natürlich ist Slack noch nicht sofort startbereit, zunächst müssen noch allerlei Fenster bestätigt werden. Sofern Sie noch kein Slack-Konto haben, müssen Sie auf Nachfrage zunächst einen neuen "Workspace" erstellen. Ein Workspace ist hier im Grunde gleichbedeutend mit Konto/Account. Also werden wieder die üblichen Informationen benötigt: Name, E-Mail-Adresse, Gruppenname und so weiter. Für die Authentifizierung wird Ihnen ein sechstelliger Code per Mail zugesandt, den Sie direkt während der Installation eingeben müssen. Zum Schluss teilen Sie dem Assistenten noch mit, wie Ihre Gruppe heißen soll und schicken gegebenenfalls noch ein paar Einladungen per Mail raus.

Slack begrüßt Sie direkt mit warmen Worten und zeigt die wichtigsten Stellen - das ist aber erfreulicherweise in 20 Sekunden erledigt. Damit ist die Einrichtung im Grunde auch schon abgeschlossen. Als nächstes würde sich ein Blick auf die "Apps" lohnen, die den "Bots" beim Messenger Telegram entsprechen.

Wie wäre es zunächst mit GIF-Unterstützung? Ohne macht ein Messenger heutzutage ja eigentlich gar keinen Sinn: Suchen Sie hier nach "Giphy", klicken Sie auf "Installieren", melden Sie sich auf der Website an (ja, das muss sein, auch wenn Sie schon angemeldet sind), und aktivieren Sie Giphy. Anschließend können Sie Giphy ganz einfach, wie alle Apps, über einen "/" ansteuern, also zum Beispiel "/giphy puppies" eingeben, um animierte GIFs mit Hundewelpen zu bekommen.

Mit Apps lässt sich Slack für professionelle Bedürfnisse erweitern.

Slack ist aber nicht nur Spielerei, sondern eine ernsthafte Lösung für Gruppen. Und entsprechend gibt es bei den Apps allerlei spannende Tools zu entdecken. So lässt sich beispielsweise die Code-Verwaltung Github integrieren, um über die neuesten Fortschritte bei der Software-Entwicklung zu sprechen. Populäre Kommunikationsdienste wie Twitter oder Hangouts fehlen genauso wenig wie Dropbox, OneDrive, Google Drive, Jira und so weiter. Und Dank der Integration des Alles-mit-Allem-verbinden-Diensts If This Then That, ließen sich selbst Ereignisse aus einem Smart-Home-Netzwerk verarbeiten!