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Was ist VRAM?

Wer sich schon einmal näher mit der Hardware des eigenen Computers beschäftigt hat, ist vielleicht auch über die Abkürzung "VRAM" gestolpert. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Arbeitsspeicher des Computers. Was genau VRAM bedeutet und wofür er gut ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

VRAM – ein Arbeitsspeicher für Grafiken

Geläufiger als der VRAM ist der sogenannte RAM (Random Access Memory): Der Arbeitsspeicher Ihres Computers. Auch der VRAM ist ein Speicher, ist auf der Grafikkarte verbaut und gehört somit zur Hardware eines PCs. Die Abkürzung VRAM bedeutet Video Random Access Memory. Es ist also ein Arbeitsspeicher für Videos, auf den Daten geschrieben und von dem Daten ausgelesen werden können.

Je mehr Kapazität der Video-RAM hat, desto komplexere Videos und Grafiken kann ein PC abspielen und anzeigen. Dafür greift der Grafikprozessor, auch GPU genannt (Graphics Processing Unit), auf den VRAM zu. Analog dazu wird der RAM vom Hauptprozessor genutzt, auch CPU genannt (Central Processing Unit).

VRAM ist wichtig für Videospiele

Die Kapazität des Grafikspeichers VRAM ist zum Beispiel wichtig für Videospiele. Für ein komplexeres Spiel muss die Kapazität des Speichers entsprechend hoch sein. Die Technologie, die eigentlich hinter VRAM steckt, wird bei moderneren Grafikkarten nicht mehr verwendet, stattdessen gibt es Technologien wie GDDR-RAM (Graphics Double Data Rate Random Access Memory). Trotzdem wird der Grafikspeicher eines Computers auch heute noch sehr oft als VRAM bezeichnet.

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