Um auf flinke Art und Weise jedes erdenkliche Bildformat anzeigen zu können, empfiehlt sich IrfanView. Zusammen mit den dazugehörigen Plug-ins zeigt sich der Allrounder auch Raw-Fotos sowie Audio- und Video-Dateien gewappnet. Das Tool lässt sich bequem per Buchstabentasten steuern: F wechselt auf Fenster- oder Bildschirmgröße, ein Druck auf die Eingabe-Taste zeigt eine Datei im Vollbild, L und R drehen sie, I holt EXIF- und IPTC-Informationen auf den Schirm. Darüber hinaus erledigt IrfanView einfache Aufgaben wie Umbenennen und Konvertieren. (akr)
Die Windows-Bild- und Faxanzeige beherrscht kaum Formate und stellt die wenigen, die es anzuzeigen vermag, besonders matschig dar. IrfanView zeigt die meisten Standardgrafikformate korrekt an – beim Öffnen Pixel für Pixel und bei einem Druck auf die Eingabe-Taste bildschirmfüllend auf dessen ganze Größe skaliert. Mit den im Installationsverzeichnis enthaltenen Plug-ins erweitert sich das Spektrum auf Raw-Fotos. Außerdem dient sich IrfanView für Bildumwandlungen an. Es konvertiert Dateien, benennt sie stapelweise um und ändert die Auflösung. Beim Speichern lassen sich EXIF-Daten entfernen, sodass keine Informationen über Foto und Fotograf unnötig im Web erscheinen. (akr)
Der Bildbetrachter IrfanView zeigt eine Menge Formate und besticht vor allem durch seine Geschwindigkeit. Version 4 läuft auch unter Windows Vista.
IrfanView gehört nicht zu der Sorte prätentiöser Foto-Tools, die zur Bildanzeige Überblendungen und andere Effekte verwenden. Es zeigt lediglich die Bilder selbst - dafür aber äußerst schnell. Auch die Formatvielfalt spricht für das Tool. Vorausgesetzt, man installiert die zugehörige Plug-in-Sammlung, findet sich kaum ein Grafikformat, das IrfanView nicht anzuzeigen vermag. Das schließt auch die Rohdatenformate gängiger Kamerahersteller ein. Raw-Fotos und 16-Bit-TIFF-Dateien in hoher Auflösung erscheinen im Nu auf dem Bildschirm. Die Bild- und Faxanzeige von Windows braucht für Letztere erheblich länger. Die Bedienung weicht von bekannten Konventionen ab. Die Leertaste blättert zum nächsten Bild, statt den Mauscursor zum Verschieben des Bildausschnitts zu befähigen. Man verschiebt mit der rechten Maustaste. Das Kontextmenü ersetzt die einfache Tastaturbelegung. Ein Druck auf die Enter-Taste öffnet das Bild im Vollbild. Die Angabe des Pfads in der Vollbildansicht ist nicht hübsch, aber praktisch. Mit r und l dreht man das Bild in 90-Grad-Schritten. Die Taste i zeigt Dateieigenschaften sowie EXIF- und IPTC-Daten an - inklusive Geodaten. Deren Position visualisiert IrfanView auf Knopfdruck in Google Earth, sofern dies installiert ist. Die Stapelverarbeitung skaliert Bilder, benennt sie um und konvertiert sie in andere Formate.
IrfanView 4.0 bietet außer der Vista-Unterstützung nicht viel Neues, bewährt sich aber weiterhin als schneller Allround-Betrachter. (akr)
Der Klassiker unter den freien Bild-Browsern, IrfanView, öffnet und konvertiert Bilder. Er dreht Fotos, korrigiert Farbwerte, Helligkeit und Kontrast und kennt verschiedene Skalierungsverfahren wie Mitchell-, Hermite- oder Lanczos-Interpolation. Das Resultat speichert er in allen gängigen Web-Grafikformaten sowie als TIF-, BMP-, ICO-, EMF- oder JPEG2000-Datei. Batch-Umbenennung und -Konvertierung gehören ebenso zum Repertoire wie das Erstellen von HTML-Galerien. Aus MPEG-Videos extrahiert IrfanView ausgewählte oder alle Frames und speichert sie als Einzelbilder.
Die IrfanView-Plug-ins rüsten verlustfreie JPEG-Bearbeitung sowie allerlei exotische Formate nach. Mit ihnen öffnet IrfanView auch AVI-Dateien, beherrscht verschiedene Raw-Formate und spielt Flash-Filme ab. Außerdem lassen sich IPTC-Daten lesen und bearbeiten, Diashows als ausführbare Datei oder Bildschirmschoner speichern und Fotos aus dem Programm heraus via E-Mail versenden. (akr)