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Multiboot-USB-Stick: Einer für alles


Bild: takayuki/Shutterstock.com

Murphys Gesetz besagt: Der Rechner versagt immer genau dann, wenn eine wichtige Abgabe ansteht, ein Projekt erledigt werden soll oder es gerade kein Backup wichtiger Daten gibt. In so einem Fall ist guter Rat teuer, auch wenn es sich bei den Kosten „nur“ um persönlichen Zeitaufwand für die Datensicherung und Neuinstallation handelt. Von dem elenden Gefummel, Daten von einer nicht mehr funktionierenden Windows- oder Linux-Installation zu retten, ganz zu schweigen. Grund genug also, rechtzeitig einen USB-Stick (oder besser eine kompakte SSD) für den Rechnerstart zur Hand zu haben. Der sollte, damit sofort alle Rettungs- und Installationstools zur Hand sind, am besten gleich Windows und Linux enthalten. So benötigen Sie nur einen USB-Stick für alle Systeme.

Multiboot-USB-Stick erstellen: So geht’s

Möglich wird das mit Hilfe des Tools WinSetupFromUSB: Dieses erlaubt nicht nur das Einrichten einer Windows-Umgebung auf dem USB-Stick oder einer externen SSD, sondern auch, gleich noch ein Linux beizupacken. Beim Start kann zwischen beiden Systemen gewählt werden. Sie benötigen dafür allerdings einen ausreichend großen USB-Stick, besser vielleicht sogar eine USB-SSD mit mindestens 64 Gigabyte. Danach ist die Einrichtung ein Kinderspiel:

Multiboot-USB-Stick: Wofür ist das gut?

Sie können den USB-Stick jetzt ausprobieren, indem Sie zum Beispiel Ihren Rechner neu starten und Boot vom USB-Laufwerk auswählen. Alternativ können Sie den Stick auch mit einer virtuellen Maschine – etwa in VirtualBox – testen. Wenn Sie das Bootmenü sehen und das System auswählen können, sind Sie auf der sicheren Seite. Übrigens: Statt der regulären Windows-ISO können Sie auch ein fertiges Windows – etwa von WinPE oder Hiren’s BootCD – verwenden: Mit diesem haben Sie dann auch ein vorinstalliertes Windows zur Hand.