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Was ist eine Cloud?


Bild: <span>Shutterstock/Milos Milosevic</span>

Es kling erst einmal merkwürdig: "Ich lade meine Daten mal eben in die Wolke hoch. Du solltest sie gleich sehen können." Doch wenn von einem Upload in die Cloud gesprochen wird, sieht es schon wieder anders aus. Im folgenden tipps+tricks-Beitrag erklären wir Ihnen, was ein Cloud-Speicher ist, was Sie damit machen können und welche gängigen Anbieter es gibt.

Was genau ist eine Cloud?

Unter Cloud Computing versteht man üblicherweise eine Art digitales Netzwerk, in welchem große Datenmengen gespeichert werden. Dieses Netzwerk ist online und bietet den Nutzern die Möglichkeit, Ihre persönlichen Dateien online zu speichern und geräteunabhängig von überall darauf zuzugreifen. Um eine Cloud nutzen zu können, wird also zumindest kurzfristig eine Internetverbindung für den Upload und Download benötigt.Außerdem zu beachten: Es gibt Unterschiede zwischen einer Private Cloud und einer Public Cloud. Die meisten online verfügbaren Clouds sind Public Clouds, also öffentliche Clouds. Das heißt aber keinesfalls, dass Ihre gespeicherten Daten dann für alle Nutzer öffentlich zugänglich sind. Es heißt nur, dass der Cloud-Service selbst im Internet allen Nutzern frei zur Verfügung steht. Dabei hat jeder Nutzer seinen eigenen Cloud-Speicher, auf den andere Leute gar nicht oder nur mit einer Freigabe zugreifen können. Die Private Cloud ist eine Lösung für Unternehmen. Diese Cloud ist ortsgebunden, wie etwa an ein Rechenzentrum in der Firmenzentrale. Hierauf können alle Mitarbeiter des Unternehmens zugreifen und es können Daten innerhalb des Unternehmens öffentlich gemacht werden. Jeder Mitarbeiter kann aber auch einen eigenen Bereich innerhalb der Cloud innehaben.

Was kann ich mit einem Cloud-Speicher machen?

Die Nutzung einer Cloud kann in den verschiedensten Fällen sinnvoll sein. So können Sie beispielsweise ein Backup Ihrer Dateien in die Cloud hochladen. Wenn Ihr Computer dann ein technisches Problem hat, sind Ihre Daten nicht verloren. Sie können dann ganz einfach von einem anderen Computer aus auf die Cloud zugreifen und Ihre Daten herunterladen. Außerdem können Sie über eine Cloud sehr einfach Daten mit jemandem teilen. Dazu laden Sie Ihre Dateien hoch und geben diese dann frei. Die Freigabe kann per Passwort erfolgen oder mit einem spezifischen Freigabe-Code. So bleiben Ihre Daten immer noch vor fremden Zugriffen geschutzt.

Welche Clouds und Anbieter gibt es?

Bekannte Cloud-Anbieter umfassen beispielsweise Google Drive, Dropbox, die Apple iCloud und Microsoft OneDrive. Auf welche Cloud Sie zurückgreifen, hängt ein wenig von Ihren genutzten Geräten und Präferenzen ab. Wenn Sie Apple-Produkte wie etwa ein iPhone besitzen, lohnt sie die iCloud. So müssen Sie den Speicher Ihres iPhones nicht mit zu vielen Bildern belasten, sondern können diese in die iCloud hochladen. Quasi das Gegenstück zur iCloud stellt OneDrive, die Cloud von Microsoft dar. Dieses ist direkt in den neueren Windows-Rechnern integriert. Wer keine Bindung an einen Anbieter möchte, kann beispielsweise auf Google Drive zurückgreifen. Wer lieber auf Google als Cloud-Anbieter verzichten möchte, für den ist Dropbox sicherlich eine gute Alternative. Eine Übersicht von vielen guten Cloud-Anbietern haben wir hier noch einmal für Sie zusammengestellt.

Übrigens: Viele Clouds bieten ein kostenloses Basis-Programm mit begrenztem Speicherplatz an. Möchten Sie mehr Platz für Ihre Daten, können Sie diesen kostenpflichtig nachbuchen. Die Preise variieren je nach Speicherplatz-Kapazität und Anbieter.

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