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Windows 10: Neues Sun-Valley-Design jetzt schon freischalten


Bild: <span>Anton Watman/Shutterstock.com</span>

Seit Jahren hat Windows 10 immer wieder neue Features und Anpassungen mit Updates erhalten. Doch das hat dazu geführt, dass immer nur an bestimmten Stellen Design- und Funktionsänderungen eingefügt werden sollen. So entstand ein Amalgam, das Inhalte aus mehreren Jahrzehnten Update-Historie repräsentiert. Damit soll in Zukunft Schluss sein, denn Windows 10 erhält mithilfe vom "Project Sun Valley"-Design einen ganz neuen, einheitlichen Anstrich.

Update 21H2 installieren

Das neue Update zu installieren ist eigentlich ganz einfach. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie grundsätzlich ein Update unter Windows installieren können. Sie können das Update später herunterladen, wenn es für alle frei verfügbar ist. Allerdings müssen Sie, um das Update jetzt schon zu nutzen, einen anderen Weg wählen.

Achtung: Auch wenn Sie sehr gespannt auf das neue Design sind, sollten Sie vorher noch ein Backup Ihrer Daten machen. Es gibt einen Grund dafür, dass dieses Update noch nicht offiziell herausgegeben wurde - es wird noch überarbeitet. So kann es im schlimmsten Fall also zu so starken Fehlern kommen, dass Sie Windows neu aufsetzen müssten.

Neuerungen im Design

Das Sun Valley Design bringt viele kleine und große Änderungen mit sich. Die wichtigsten haben wir hier für Sie aufgelistet. Bedenken Sie jedoch, dass das Design noch in der Entwicklung ist und es vielleicht nicht alle Neuerungen in die finale Version schaffen.

  • Abgerundete Ecken: Heutzutage ist vieles möglich - auch, dass Ecken nicht mehr eckig sein müssen. Microsoft nimmt sich diesem Trend an, sodass mit dem neuen Design runde Ecken eingeführt werden.
  • Überarbeitete Animationen: Microsoft hat auch die kleinen Übergänge und Animationen ein wenig poliert. So soll das Öffnen der Bildschirmtastatur nun beispielsweise flüssiger aussehen und Programmstarts sollen besser laufen.
  • Neues Design für Explorer und Ordner: Vor allem der Windows Explorer lief lange Zeit unter "If it ain't broken, don't fix it" - aber damit ist jetzt Schluss. Neben abgerundeten Ecken soll es auch hier einige graphische Überarbeitungen geben - genau wie bei den Ordnersymbolen.
  • Windowstools statt Verwaltungswerkzeuge: Es wird nicht nur optische Änderungen mit dem neuen Design geben, sondern ein paar Umbenennungen.
  • Startmenü und Taskleiste: Das Startmenü soll ebenfalls überarbeitet werden. Auch hier sollen runde Ecken einen großen Teil des neuen Designs ausmachen. Außerdem sollen das Menü und die Taskleiste optisch ein wenig aufgepeppt werden.

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