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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 10
Download-Größe: 18938 KByte
Downloadrang: 53
Datensatz zuletzt aktualisiert: 20.09.2017
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Wer mit der Reihenfolge oder der Benennung der Senderliste auf dem eigenen Fernseh-Tuner nicht zufrieden ist, kann diese direkt am Gerät ändern, was oft umständlich ist. Einfacher geht es, indem man die Kanallisten auf einen USB-Stick exportiert und auf den Computer kopiert, um sie dort mit einem Channel-Editor wie der Open-Source-Freeware ChanSort zu bearbeiten.

Senderliste per USB-Stick exportieren

Die meisten modernen Fernseher und TV-Tuner bieten USB-Anschlüsse für USB-Sticks und gegebenenfalls auch Kartenleser für SD-Karten an. Ist ein entsprechendes Wechselmedium, an den TV oder Tuner angeschlossen, ermöglichen viele Marken und Modelle das Exportieren der aktuellen Senderliste. Je nach Hersteller und Gerät geschieht dies in herstellerspezifischen Datei-Formaten, von denen ChanSort einige unterstützt, sodass der Editor sie öffnen und bearbeiten kann.

TV-Sender am PC sortieren

Einmal in ChanSort importiert, lassen sich die Senderlisten umfangreich editieren und sortieren. Dabei kann man Sender sortieren, indem neue Stellennummern vergeben oder die Sender per Drag&Drop einzeln oder im Block verschoben werden. Die alte Senderliste bleibt in einem separaten Fenster erhalten und erlaubt einen Vergleich mit der neu sortierten Kanalliste. Eine vorgefertigte Senderliste aus einer anderen Quelle, lässt sich ebenfalls in ChanSort importieren und mit dem Channel-Editor sortieren. Darüber hinaus kann man einzelne Sender umbenennen oder löschen. Durch das Löschen entstandene Lücken lassen sich automatisch mit dem List-Editor schließen. Alternativ wird der freie Platz später von anderen Sendern genutzt.
Die Freeware sortiert nicht nur komplette Kanallisten, sondern bearbeitet zudem Favoritenlisten der bevorzugten Sender sowie die Kindersicherung einzelner Einträge. Zusätzlich lassen sich Sender verstecken, damit sie beim normalen Zappen übersprungen werden und keinen einfachen Zugriff erlauben. Auch wenn die Funktionen von ChanSort umfangreich sind, unterstützt die Freeware nicht zwingend alle Funktionen des Fernsehers. Aber dies kann sich schon bei einer neuen Version ändern.

Unterstützte Geräte und Voraussetzungen

Auf der Herstellerseite zu ChanSort findet sich eine Liste der unterstützten Geräte von Herstellern wie Samsung, LG, Panasonic, Toshiba und Hisense sowie deren Modelle. Dabei unterstützt der List-Editor Samsung und LG Fernseher gänzlich oder zumindest mit geringen Einschränkungen. Dies gilt ebenso für die Viera-Smart-TV-Reihe von Panasonic und viele Geräte von Toshiba. Mit der Konfigurationsdatei "channels.conf" vom Linux Video Disc Recorder (VDR) kann ChanSort ebenfalls umgehen.
ChanSort benötigt das .NET Framework als Laufzeitumgebung sowie ein Speichermedium, mit dem sich die Senderliste vom TV auf den Rechner übertragen lässt. Je nach Modell sollte ein USB-Stick oder eine SD-Karte bereitliegen. Darüber hinaus weist der Entwickler darauf hin, dass manche LG Fernseher eine spezielle Fernbedienung benötigen, um die Export-Funktion der Senderlisten zu nutzen. Genauere Informationen finden sich im Wiki zu ChanSort. Das Wiki bietet ergänzend Anleitungen zur Verwendung der Software mit den jeweiligen Geräten, Kontaktinformationen zum Hersteller und Lösungen zu einigen Problemen. Wer selbst den Quellcode anpassen oder nur ansehen will, kann ihn alternativ zur Setup-Datei kostenlos herunterladen.

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