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Chromium vs. Chrome - wo liegen die Unterschiede?

Während Chrome und Chromium zwar sehr ähnlich klingen, weisen die beiden Browser bzw. Browser-Projekte doch deutliche Unterschiede auf. Das Thema kann insbesondere dann spannend sein, wenn Sie über einen Wechsel zu einem anderen Browser nachdenken.

Unterschiede von Google Chrome zu Chromium

Während Google Chrome als Browser sehr verbreitet ist, ist Chromium eher weniger bekannt. Bei Chromium handelt sich sich um ein Open-Source-Projekt. Dieses Projekt kann als Browser unter verschiedenen Betriebssystemen wie etwa Windows, Linux, macOS oder Android genutzt werden - nur nicht unter iOS. Allerdings ist Chromium nur für Entwickler gedacht.

Das heißt, Chromium ist an sich gar kein "richtiger" Browser, sondern lediglich ein Gerüst, auf dem andere Browser aufgebaut werden können. Dazu gehören etwa Chrome, Opera und seit einiger Zeit auch Microsoft Edge. Doch nicht (nur) Google arbeitet an Chromium, sondern auch verschiedene andere Entwickler. Insgesamt sind etwa 50 Unternehmen und 1000 einzelne Entwickler am Projekt beteiligt.

Google Chrome dagegen ist ein vollständiger Browser, der auf dem Open-Source-System von Chromium basiert. Chrome ist für den Endbenutzer gedacht und an diese Funktion auch optimal angepasst. Im Gegensatz zum namensverwandten Chromium ist Chrome nicht Open Source. Um als tatsächlicher Browser zu funktionieren, wurde Chrome um einige Funktionen erweitert. Die folgenden Bestandteile sind zwar in Chrome, aber nicht im Chromium-Basisgerüst enthalten:

  • Adobe Flash
  • Automatische Updates
  • Codecs wie AAC, H.264 und MP3 werden unterstützt
  • Erweiterungen werden automatisch deaktiviert, wenn diese nicht im Chrome Webstore erhältlich sind
  • Fehlerberichte können an den Browserbetreiber (Google) geschickt werden
  • Markenkennzeichen (also Google Name und Google Logo)
  • RLZ Identifier

Weitere Details zu Chrome und Chromium finden Sie hier.