Zum schnellen Betrachten von Fotodateien gängiger und exotischer Formate eignet sich IrfanView. Nach Installation der Plug-ins zeigt es unter anderem auch gebräuchliche Raw-Formate an. Per einfacher Tastenbelegung lassen sich Funktionen ausführen wie die Anzeige von Meta-Informationen (I), das Drehen um 90 Grad (L beziehungsweise R) oder die Vollbildanzeige (Enter). Per Stapelverarbeitung benennt IrfanView Bilder um, konvertiert sie oder erstellt eine Diashow als ausführbare Datei. (akr)
Es ist Geschmackssache, ob Sie den Bildbetrachter XnView anstelle von oder zusätzlich zu IrfanView verwenden. Jedenfalls versteht sich XnView auch auf die Anzeige von Raw-Fotos als Vorschaubild sowie in einer größeren Ansicht. Es hilft beim Drehen und Beschneiden von JPEG-Fotos, bearbeitet IPTC-Daten und exportiert Metadaten als XML-, Text- oder CSV-Datei. Weiterhin erstellt es Diashows als EXE- oder SCR-Datei und erzeugt Kontaktabzüge sowie einfache HTML-Galerien. (akr)
Ein einfacher Weg zur eigenen HTML- oder Flash-Galerie führt über JAlbum. Das Java-Programm besitzt ein Vorschaufenster, in dem man per Drag & Drop ausgesuchte Fotos abladen und umsortieren kann. Aus diesen bastelt JAlbum mit Hilfe einer der zwölf mitgelieferten oder etwa 100 zum Download bereitstehenden Vorlagen Vorschaubilder sowie Quelltext und lädt beides auf Wunsch per FTP ins Web. (akr)
Das Open-Source-Layoutprogramm Scribus punktet mit professionellen DTP-Funktionen: Textzeilen richten sich am Grundlinienraster aus und die Unterschneidung zwischen Buchstabenpaaren lässt sich manuell korrigieren. Für grafische Elemente bringt Scribus Vektorzeichenwerkzeuge wie Freihandlinien, Bézierkurven und Polygone mit. Die Software exportiert Layouts in den Druckstandard PDF/X-3a, unterstützt CMYK- sowie Sonderfarben und beherrscht Farbmanagement mit ICC-Profilen. (pek)
Inkscape, ebenfalls ein Open-Source-Programm, bringt manches raffinierte Vektor-Werkzeug mit, bei dem kommerzielle Konkurrenten passen müssen: Kalligrafie-Linien belebt es durch beigemischtes Zittern, Masken und Ausschneidepfade blenden Bildteile aus, ohne deren Originalpfade anzugreifen. Ein Gaußscher Weichzeichner taucht sowohl eingebundene Bitmaps als auch Vektor-Objekte in Unschärfe. Verschiebt man einen Knoten, schmiegt sich der Verlauf des Pfades durch dessen Nachbarn weich in die neue Form. (pek)
