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Betriebssystem: Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X Mountain Lion 10.8, OS X Mavericks 10.9, OS X Yosemite 10.10, OS X El Capitan 10.11, macOS Sierra 10.12
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 12.09.2017
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SD-Karten gehören heute neben USB-Sticks zu den Wechselmedien, mit denen jeder zu tun hat. Sie befinden sich in Mobilgeräten wie Smartphone sowie Tablet, Drohnen, Navigationssystemen, E-Book-Readern und dienen als Speichermedium für Digitalkameras, um Fotos und Videos zu speichern. Damit sich SD-Karten nutzen lassen, müssen sie formatiert sein. Dies erledigt der SD Memory Card Formatter. Die Freeware stammt vom finnischen Hersteller Tuxera und wird von der SD Association angeboten.

SD-Karten sind neu bereits formatiert

Wer SD-Karten oder MicroSD-Karten neu kauft, findet diese in der Regel formatiert in der Verpackung vor. Genutzt wird bei Karten bis 2 GByte das Dateiformat FAT12/16 und bei Karten von 2 GByte bis 32 GByte FAT32, das Smartphones, Tablets und Digitalkameras kennen. Bei Karten über 32 GByte kommt das Dateiformat exFAT von Microsoft zum Einsatz, das immer mehr Mobilgeräte und Kameras kennen - aber nicht alle. Dies ist auch der Grund, warum Mobilgeräte, die exFAT nicht kennen als maximale Größe für die SD-Karte und microSD-Karte 32 GByte angeben.

SD-Karten neu formatieren

Speicherkarten, die regelmäßig mit neuen Dateien beschrieben werden, sollte man regelmäßig komplett neu formatieren, um Datenreste loszuwerden und um den Speicherplatz besser auszunutzen.

Hierfür bringt der SD Memory Card Formatter zwei verschiedenen Modi mit. Zum einen den "Fast format", der die Karte nur schnell formatiert. Hierbei wird ein neues Inhaltsverzeichnis für die zu speichernden Dateien erstellt, die zuvor gespeicherten Daten bleiben aber unangetastet und lassen sich mit Recovery-Software wie Recuva wiederherstellen.

Zum anderen gibt es den Modus "Overwrite format", der drastisch zur Sache geht. Er erstellt nicht nur ein neues Inhaltsverzeichnis, sondern macht mit den bereits vorhandenen Daten kurzen Prozess und löscht sie vor dem Formatieren. Dieser Vorgang dauert je nach Größe der SD-Karte lange. Für eine noch gründlichere Löschung der vorhandenen Daten kann man die Freeware auffordern, alle Daten auf der Karte mit zufälligen Daten zu überschreiben, diese dann wieder zu löschen und dann erst die Formatierung zu starten. Das dauert noch länger, ist dafür aber besonders effektiv, wenn man vermeiden möchte, dass irgendwelche persönlichen Daten auf der Karte verbleiben. Selbst Recovery-Software kann diese dann nicht mehr wiederherstellen.

Da der Software-Hersteller Tuxera Mitglied in der SD Association ist, berücksichtigt SD Memory Card Formatter den Industriestandard für SD-Karten und lässt somit den geschützten Bereich von SD-Karten unangetastet.

Den SD Memory Card Formatter bedienen

Die Benutzeroberfläche des SD Memory Card Formatter ist recht einfach gehalten. Einmal auf der Festplatte installiert und mit Administratorrechten gestartet, gilt es unter "Select Drive" die zu formatierende SD-Card zu wählen. Hier muss man genau hinsehen und Vorsicht walten lassen, damit nicht aus Versehen das falsche Speichermedium formatiert wird. Am besten entfernt mal alle Speichermedien, die unangetastet bleiben sollen – wenn möglich. Mit "Refresh" scannt die Software die ausgewählte Speicherkarte und gibt diverse Daten wie etwa den aktuellen und maximalen Speicherplatz an. Der Karten-Name lässt sich unter "Volume label" ändern und unter "Formatting options" wählt man den Modus zum Formatieren. Nach dem Start wird die SD-Karte formatiert und man erhält eine frisch formatierte, leere SD-Karte.

Systemvoraussetzungen

Der SD Memory Card Formatter von Tuxera ist für Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10 sowie Mac OS X 10.7, Mac OS X 10.8, Mac OS X 10.9, Mac OS X 10.10, Mac OS X 10.11 und maxOS 10.12 erhältlich. Das Formattool kann mit SD-Karten, microsSD-Karten, microSDHC-Karten und microSDXC-Karten umgeben. Der genutzte Computer braucht zudem einen integrierten SD-Karten-Leser oder Alternativ einen externen Kartenleser, der über USB 2.0, USB 3.0, USB 3.1 oder USB-C angeschlossen wird. Zudem müssen die Kartenleser ebenfalls mit SD-Karten, microsSD-Karten, microSDHC-Karten und microSDXC-Karten umgeben können.


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