Go

Google

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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux, Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, OS X, keine näheren Angaben, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008
Download-Größe: keine Angabe
Downloadrang: 8713
Datensatz zuletzt aktualisiert: 22.04.2016
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Neben Suchmaschine, Ajax-Toolkits, Office-Software und digitalisierten Büchern bietet Google auch die Programmiersprache Go als Experiment. Das Idiom namens "Go" ähnelt C und Pascal. Es bietet klassenähnliche "Packages" mit privaten Variablen und Methoden, jedoch keine Vererbung und damit keine Typhierarchien. Das in objektorientierten Sprachen verbreitete Konzept des Interfaces kennt Go wiederum, sodass sich polymorphe Funktionen schreiben lassen, wie man sie etwa für das Sortieren beliebiger Daten benötigt.

Wie andere moderne Sprachen enthält Go einen Garbage Collector. Er übernimmt das Freigeben nicht mehr benötigten Speicherplatzes, was in C und C++ den Programmierern überlassen blieb. Es gibt Datentypen mit einer festgelegten Anzahl von Bytes (uint8, int32, float64 et cetera) sowie die aus C bekannten Typen int, float, uint, die der "natürlichen" Größe auf der jeweiligen Plattform entsprechen. Mit Satzzeichen wie Klammern und Semikolons können Go-Programmierer recht sparsam umgehen.

Ganz trennt sich Go nicht von seinem Vorfahren C: Zum einen sind die Tools wie Compiler und Linker in C geschrieben, zum anderen kann man Funktionen in der älteren Sprache von der neuen aus nutzen. Nebenläufige Programmierung ist bislang erst in Grundzügen vorhanden. Statt auf Threads wollen die Go-Entwickler jedoch auf Communicating Sequential Processes setzen.

Google stellt Entwicklungsumgebungen für die Intel-Varianten von Linux und OS X sowie eine ARM-Version für Linux bereit, jedoch nur in Form von Quellcode. Nach dem Auschecken aus dem Mercurial-Repository müssen Interessierte ihn übersetzen, wozu neben dem gcc auch der Parser-Generator bison erforderlich ist. Auf OS X sind die nötigen Werkzeuge in Apples Xcode enthalten. (ck)

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