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Preis: kostenlos (Basis-Spiel), optionale Inhalte gegen Gebühr
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: OS X, keine näheren Angaben, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: keine Angabe
Downloadrang: 8102
Datensatz zuletzt aktualisiert: 28.06.2017
Alle Angaben ohne Gewähr

Atreia, die Hohlkugel-Spielwelt des 3D-Fantasy-MMORPG AION, wurde durch einen Krieg in zwei Hälften zerrissen. Auf der einen Seite, unter ewigem Sonnenschein, leben die ätherischen, aber arroganten Elyos, die andere Seite liegt im Schatten und wird von den finsteren, tückischen Asmodiern bevölkert. Beide Völker geben einander die Schuld am Zerreißen ihrer Welt und liegen miteinander im Krieg. Eine gewaltige Steinsäule, der Turm der Ewigkeit, bildete die eine Verbindung zwischen den beiden Hälften der Hohlwelt. Beim Zerbersten Atreias wurde auch der Turm zerstört und an seiner Bruchstelle entstand ein Sphärenriss - der Abgrund. Von hier kamen die Balaur, feindselige, drachenartige Wesen, über Elyos und Asmodier gleichermaßen, sodass beide Völker nun an zwei Fronten streiten müssen.
Der Spieler muss sich in AION entscheiden, auf welcher Seite des Krieges er stehen will - Elyos oder Asmodier - und welche Rolle er als Streiter für sein Volk einnehmen möchte. Zur Wahl stehen die Klassen Krieger, Magier, Kundschafter und Priester, die alle im Laufe des Spiels eine von zwei Spezialisierungen erhalten. Nach Wahl der Fraktion und Klasse stehen dem Spieler in AION umfangreiche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung seines Spielcharakters offen. Von Frisur bis Augenfarbe kann alles auf den persönlichen Geschmack zugeschnitten werden.
Im Anschluss an eine kleine Einleitung wird der Spieler direkt auf die immer komplexeren und grafisch ausgefallenen Spielumgebungen, Monster und Aufgaben losgelassen. Durch das Erkunden, Erschlagen und Erfüllen eben jener wird der Spieler in AION zusehends mächtiger und kann sich zunehmend tatkräftig sowohl an der Front gegen die feindliche Fraktion als auch an der gegen die Balaur-Invasoren beweisen. Eine große Hilfe hierbei ist die immer bessere Ausrüstung, die gefunden und verdient werden kann, sowie das Zusammenspiel mit anderen AION-Helden, die einander mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Ein weiteres wichtiges Merkmal des Spiels sind die engelsgleichen Flügel, die sich jeder Spieler auf dem zehnten Charakter-Level verdienen kann – Elyos in Weiß und Gold, Asmodier in Schwarz und Violett. Nach dem Aufstieg zum geflügelten Daeva ist es Spielern möglich, in bestimmten Gebieten ihre Schwingen zu öffnen, um so schneller zu reisen, vorher unerreichbare Orte zu besuchen und auch Kämpfe aus Sturzflug und Vogelperspektive zu bestreiten.
Wie für MMORPGs typisch, legt auch AION großen Wert auf Spielerinteraktion, sodass viele größere Aufgaben nur in Gruppen von fünf oder mehr Spielern zu bewältigen sind. Auch gibt es beispielsweise umfangreiche Möglichkeiten zum Bilden von Gilden sowie Auktionshäuser, in denen Gegenstände gegen Spielwährung an den Meistbietenden verkauft werden können. Auf ausgewachsenen Schlachtfeldern können sich ganze Armeen aus Spielern gegenseitig beweisen, wer die härteste Klinge, den mächtigsten Zauber, den treffsichersten Pfeil und die größten Flügel hat.
Spielbar ist AION mittlerweile im Free-2-Play-Modell. Das Herunterladen und Spielen des Spiels ist somit kostenlos, und auch die Spielinhalte sind grundsätzlich nicht begrenzt. Nicht zahlende Spieler werden jedoch ein ganzes Stück länger benötigen, werden mehr Geduld investieren müssen, um wirklich alle Aspekte von AION auszuschöpfen und auch den mächtigsten Endgegner zu besiegen. Viele mächtige Waffen und Rüstungen werden nur von den stärksten Monstren nach deren Tod fallen gelassen oder können in mühseliger Kleinarbeit mithilfe des komplexen Fertigungs-Systems aus vielen Teilen zusammengesetzt werden. Wer jedoch sein Spielerlebnis erweitern, beschleunigen oder vereinfachen möchte, kann sich im gut sortierten In-Game-Shop gegen reales Geld bessere Ausrüstung, Tränke zum schnelleren Sammeln von Erfahrungspunkten oder hilfreiche Tierbegleiter kaufen. Auch die Auswahl an ästhetischen Gegenständen und Gimmicks lässt quasi keine Wünsche offen. Wer also nicht auf das wallende Ballkleid, die goldenen Flügelspitzen oder das niedliche Kuschelkätzchen im Schlepptau verzichten möchte, muss das auch nicht, sofern er bereit ist, den Preis dafür zu zahlen. Und auch hier gilt: je seltener, ausgefallener oder hilfreicher, desto teurer. (Julius Beineke)

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