Sacrifice

Shiny Entertainment

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Preis: 7,99 EUR
Lizenz: Kostenpflichtig, Testversion
Betriebssystem: Windows, keine näheren Angaben, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 92963 KByte
Downloadrang: 18207
Datensatz zuletzt aktualisiert: 03.05.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Das Action-Strategie- und Rollenspiel Sacrifice war bei Erscheinen im Jahr 2000 seiner Zeit voraus. Das lag nicht nur an der zu der Zeit aufwendigen Grafik mit Unmengen an Partikeleffekten (die nur wenige Heimcomputer stemmen konnte), sondern auch an der für Strategiespiele ungewöhnlichen Verfolgerperspektive und anderen innovativen Spielelementen. Im Kern war Sacrifice einer der ersten Vertreter des Genres, das heutzutage MOBA oder ARTS genannt wird – Multiplayer-Online-Battle-Arena beziehungsweise Action-Realtime-Strategy. Auf unterschiedlich verzweigten Karten haben Spieler ihre Basis – einen Altar – und ziehen mit ihrem Magier aus, um den Altar der feindlichen Magier durch Entweihung zu zerstören.

Götterdienst für Zauber, Monster und Sieg

Der Magier steht hierbei im Dienst eines oder mehrerer Götter, die ihn dafür mit Zaubersprüchen ausstatten und ihn außerdem Kreaturen aus ihren Reihen beschwören lassen. Für letztere werden Seelen benötigt, die von getöteten Feinden geerntet werden können. Die fünf verschiedenen Götter kämpfen teils freundschaftlich, teils hinterhältig um die Vorherrschaft und verkörpern verschiedene Aspekte, die sich auch in den entsprechenden Zaubern und Monstern widerspiegeln. So ist etwa Charnel der Gott des Todes, der gerne List, Blutvregießen und Gemetzel sieht – und dafür Spieler mit Giftzaubern und Sensenmonstern ausstattet – und Persephone, der Göttin des Lebens gegenübersteht, die für Heilung und Natur steht – entsprechende Zauber stehen ihren Magiern zur Verfügung, ihre Kreaturen sind bei aller Liebe aber dennoch recht wehrhaft, wenn auch weniger grotesk.

Einzelspieler-Kampagne und Multiplayer-Schlachten

Neben der Einzelspieler-Kampagne, bei der man als Zauberer Eldred im Konflikt der Götter kämpft und vermittelt, ist der Mehrspieler-Modus ein zentrales Element des Spiels. Das Game bietet eine Vielzahl verschiedener Karten – alle von Setting her einem der Götter zugeordnet – und lässt sich mithilfe des mitgelieferten Editors um noch weitere ergänzen. Von der Internet-Community des Spiels lassen sich noch immer viele selbstgemachte Maps herunterladen und spielen. Auf diesen Karten können bis zu fünf Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten. Sobald man vom eigenen Altar gestartet ist gilt es erst einmal, Seelen zu sammeln und die ersten kleinen Stützpunkte zu errichten. Seelen lassen sich auch von neutralen Einwohnern der Karten ernten, die häufig an Mana-Quellen zu finden sind, auf denen man Verteidigungs-Monolithen oder Schreibe errichten kann. Von den Seelen beschwört man dann die ersten Kreaturen, alle mit eigenen Stärken, Schwächen und Kampfverhalten und arbeitet sich anschließend über die Karte vor.

Feuerball, Wirbelsturm und Kuh-Bombe

Kommt es zum Gefecht, helfen auch die vielen Zaubersprüche, mit denen man selber angreifen, eigene Einheiten heilen oder sogar das Spielterrain verändern kann. Beispiele sind hier der Kettenblitz des Luftgottes Stratos, Persephones Regenbogen, der mehrere Einheiten auf einmal heilt oder Feuergott Pyros Vulkan, der massiven Schaden verursacht, beim Ausbruch Einheiten und Zauberer gleichermaßen weit durch die Luft schleudert und einen riesigen Hügel auf dem Spielfeld hinterlässt. Ein Highlight ist mit Sicherheit die Kuh-Bombe des Erdgottes James (einem großen Regenwurm), die genau das ist, wonach sie klingt. Ziel bei Sacrifice ist es stets, die feindliche Basis zu erreichen und auf dessen Altar eine eigene Einheit zu opfern – dies zerstört eben jenen Altar und verdrängt dessen Besitzer komplett von der Karte.

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