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Preis: keine Angabe
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7
Download-Größe: 183 KByte bis 743 KByte
Downloadrang: 94
Datensatz zuletzt aktualisiert: 07.12.2018
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Das Dateisystem FAT32 eignet sich, wenn man Laufwerke wie USB-Sticks und SD-Karten an mehreren Geräten nutzt, um darauf befindliche Dateien wie Dokumente oder Bilder anzuzeigen oder zu bearbeiten. Standardmäßig kann man unter Microsoft Windows Partitionen mit FAT32 formatieren, die bis zu 32 Gigabyte groß sind. Allerdings sind heute USB-Laufwerke und Festplatten durchaus größer, sodass man ergänzend zur Format-Funktion von Windows eine spezielle Software braucht, um große Partitionen mit FAT32 zu formatieren. Der Fat32Formatter formatiert Datenträger von bis zu 2 Terabyte Größe mit FAT32. Mehr geht nicht, da das Dateisystem FAT32 auf maximal 2 Terabyte Größe beschränkt ist. Natürlich ist es irrelevant, ob das Laufwerk eine interne oder externe Festplatte, ein USB-Sick, ein SD-Karte oder eine SSD ist.

Dateisystem FAT32

Als Alternative zum NTFS-Format ist das FAT32-Dateisystem bei SD-Speicherkarten besonders beliebt, die in Digitalkameras zum Einsatz kommen. Das Dateisystem ist verbreitet und lässt sich leicht schreiben und lesen - außerdem kann es von Desktop-Systemen unter Windows, macOS und Linux problemlos genutzt werden. Man kann also die besagte SD-Karte einfach aus der Kamera nehmen, in einen passenden Kartenleser stecken und schon kann man auf die Daten zugreifen. Darüber hinaus sind Dateirechte bei FAT32 zu vernachlässigen - unabhängig davon, wer die jeweilige Datei erstellt hat kann sie quasi von jedem gelesen und verändert werden. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Unter FAT32 darf eine einzelne Datei zwar nicht größer sein als 4 Gigabyte - Digitalkamera-Bilder oder ähnliche Dokumente sind jedoch selten größer.

Partitionen formatieren und löschen

Da er komplett portabel ist, benötigt der Fat32Formatter keine Installation und lässt sich auf Wechselmedien wie einem USB-Stick mitnehmen. Auf der übersichtlichen grafischen Benutzeroberfläche kann man nach dem Programmstart einen verbundenen Datenträger auswählen und bekommt dadurch die darauf befindlichen Partitionen angezeigt. Von diesen lässt sich eine auswählen und anschließend entsprechend zur Formatierung vorbereiten. Hat man es eilig, kann man einen Haken bei "Quick Format" setzen. Darüber hinaus kann man auch neue Partitionen erstellen - ausreichend Speicherplatz auf dem jeweiligen Datenträger vorausgesetzt. Existierende Partitionen kann der Fat32Formatter auch ändern - so kann man beispielsweise auch eine NTFS-Partition in FAT32 "verwandeln". Zudem kann man komplette Partitionen löschen. Hier ist aber Vorsicht geboten, da sich theoretisch auch die Partitionen mit wichtigen Systemdateien entfernen lassen.

Versionen und Voraussetzungen

Neben der Standard-Version lässt sich eine Debug-Version der Freeware herunterladen. Mit dieser lassen sich auch Partitionierungs-Operationen vornehmen, wenn es mit der normalen Version zu Laufzeit-Fehlern kommt. Sollte die Debug-Version nicht helfen können, kann man sich etwa mit der Datenträgerverwaltung GParted behelfen, die als Live-Linux läuft.

Offiziell als unterstützte Betriebssysteme angegeben sind Windows 2000, Windows XP, Windows Vista sowie Windows 7. Unter Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10 funktioniert der Fat32Formatter jedoch auch.

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