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Datensatz zuletzt aktualisiert: 17.10.2018
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Mit der Java Runtime Environment (JRE) lässt sich Software ausführen, die in der objektorientierten Programmiersprache Java geschrieben ist. Denn der Computer benötigt bei Java im Gegensatz zur Programmiersprache C die Laufzeitumgebung Java Runtime Environment als Hilfe, um Java-Programme auszuführen.

Java-Software ist plattformunabhängig

Java stammt vom Software-Unternehmen Sun Microsystems, das Oracle 2010 gekauft hat. Die Programmiersprache Java wurde für Anwendungen geschaffen, um darin geschriebene Software unabhängig vom Betriebssystem auszuführen. Damit das geht, benötigen Java-Anwendungen eine Laufzeitumgebung, die Java Runtime Environment (JRE). Denn beim Kompilieren von Java-Quellcode wird dieser nicht wie bei C in Maschinensprache übersetzt, sondern in Bytecode. Während der Prozessor Programme in Maschinensprache direkt ausführen kann, geht dies bei Bytecode nicht, sodass eine Virtualisierung mithilfe einer Laufzeitumgebung wie der Java Runtime Environment (JRE) nötig ist.

Eine Laufzeitumgebung, um Bytecode auszuführen

Der Bytecode für die Java Java Runtime Environment (JRE) wird durch den Compiler der genutzten Entwicklungsumgebung erzeugt. Dies können bei der Entwicklung mit Java die Java Standard Edition (Java SE / JDK), die Java Enterprise Edition SDK (Java EE SDK) oder deren Nachfolger Jakarta EE sein.

Allerdings ist der Bytecode für die Java Java Runtime Environment (JRE) nicht auf Java beschränkt. Auch andere Programmiersprachen wie Kotlin, Scala oder Groovy erzeugen über ihre Compiler Bytecode, den die Java Runtime Environment (JRE) durch ihre virtuelle Maschine ausführen kann.

Java läuft nicht nur auf dem Computer

Java-Software läuft in dem Java Runtime Environment nicht nur auf dem Computer. So kommen Java-Anwendungen durchaus in Stereo-Anlagen, Video-Playern oder im Auto zum Einsatz. In Java geschriebene Desktop-Anwendungen wie einige Office-Programme, Eclipse oder Mincraft werden auf dem Desktop-Rechner installiert. Ergänzend lässt sich Java auch in Webseiten einbetten. Dies geschieht über Java-Applets, die der Browser beim Besuch der Webseite mit Hilfe des Java-Plug-ins ausführt, das bei der Installation der Java Runtime Environment ebenfalls installiert wird.

Java hat immer wieder Sicherheitslücken

In der Vergangenheit traten öfters Sicherheitslücken auf, sodass ein schnelles Update auf die jeweils aktuelle Java Runtime Environment wichtig ist. Allerdings bedeutet dies nicht, dass der Rechner danach sicher ist. Denn Sicherheitslücken treten immer wieder auf und stellen ein Gefahr für den Anwender dar.

Insbesondere ist das Ausführen von Java durch den Browser eine große Gefahr. Denn beim Surfen im Internet kann man versehentlich auf gefährliche Webseiten gelangen, die dann Malware via Java-Applets und Browser auf dem Computer ausführen könnten. Um dies zu verhindern, muss man dem Browser verbietet, Java auszuführen. Dazu deaktiviert man in den Browser-Erweiterungen das Java-Plug-in. Wer Mozilla Firefox verwendet, findet es unter "Menü > Add-ons > PlugIns", wenn es installiert ist.

Um dennoch unbedenkliche Java-Applets von Unternehmensanwendungen auszuführen, kann man das Java-Plug-in vorübergehend aktivieren, allerdings darf man dann mit dem Browser nicht im Internet surfen. Am besten nutzt man in so einem Fall einen Browser für die Unternehmensanwendungen und einen anderen für das Surfen im Web.

Informationen zur Sicherheit von Java bietet wir auch im Blogpost Wie sicher ist Java?

Systemvoraussetzungen

Das Java Runtime Environment (JRE) muss im Gegensatz zu Java-Anwendungen für das Gerät beziehungsweise Betriebssystem kompiliert werden, auf dem die Laufzeitumgebung eingesetzt wird. Wir bieten hier die Versionen für Windows, macOS, Linux und Solaris zum Download für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme an. Allerdings werden 32-Bit-Systeme nur noch von der Java Version 8 unterstützt, sodass Java ab der Version 10 nur noch für 64-Bit-Systeme von Oracle angeboten wird.

Wer selbst eine Laufzeitumgebung für Java kompilieren will, muss auf die Open-Source-Software OpenJDK zurückgreifen.

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