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Firefox 21.0

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Artikel aus c't 14/2008 zu Firefox 3

Eineinhalb Jahre nach der ersten Vorabversion hat die Mozilla-Stiftung Firefox 3 veröffentlicht. Der Browser steht in einer deutschen Version für Windows, Mac OS X und Linux kostenlos bereit; Nutzer der Windows-Versionen 98, Me und NT sowie von Mac OS X bis 10.3 müssen auf das Upgrade jedoch verzichten. Aktualisiert wurde das Herzstück des Browsers, die Rendering-Engine Gecko, was Firefox 3 schneller, sparsamer beim Speicherverbrauch und konformer zu Webstandards (vor allem CSS und SVG) machen soll. Doch auch in Sachen Sicherheit und Benutzeroberfläche hat Mozilla zahlreiche Neuerungen eingeführt.

Unterschiede werden vor allem Mac-Anwender wahrnehmen: Firefox 3 fügt sich besser ins Betriebssystem ein und nutzt Mac-OS-Widgets. Komplett überarbeitet wurde die Lesezeichenverwaltung – ein einfacher Klick auf den Stern in der Adresszeile speichert die Adresse als "Nicht abgelegtes Lesezeichen" zum späteren Einsortieren. Das geht am einfachsten durch einen zweiten Klick auf das dann gelb leuchtende Sternensymbol. Die Lesezeichenverwaltung umfasst auch Tags; beim Editieren blendet der Browser bereits vergebene Tags ein, um Dubletten mit unterschiedlicher Schreibweise zu vermeiden.

Die Adressvervollständigung von Firefox 3 reagiert auch auf Seitentitel oder Tags von besuchten und gebookmarkten Adressen und passt sich bei der Sortierung der Suchtreffer den Gewohnheiten des Nutzers an. Netzfundstücke lassen sich mit intelligenten Lesezeichen-Ordnern zusammenstellen; die Verwaltung dieser "Places" übernimmt SQLite, eine transaktionssichere relationale Datenbank. Diese macht auch Offline-Webanwendungen möglich, die sich bei Wiederherstellung der Internetverbindung mit dem Online-Dienst synchronisieren.

Mehr Übersicht verspricht der neue Download-Manager, der auch zur Wiederaufnahme abgebrochener Downloads in der Lage sein soll. Der runderneuerte Browser macht es dem Anwender auch leichter festzulegen, was mit den Downloads passieren soll. Als Handler für bestimmte Protokolle wie mailto: kann der Anwender auch einen Webdienst statt einer lokalen Anwendung eintragen. Aus der Flut von Erweiterungen pickt Mozilla nun ausgewählte heraus, um dem Anwender beim Aufstocken des Funktionsumfangs zu helfen. Veraltete Add-ons deaktiviert Firefox automatisch.

Als betrügerisch bekannte Websites zeigt Firefox 3 gar nicht mehr an. Sicherheitsrelevante Informationen zu einer Website sind übersichtlich zusammengestellt über einen Klick auf das Favicon verfügbar. Bei SSL-Zertifikaten prüft der Browser standardmäßig, ob ein Zertifikat zurückgezogen wurde, was zahlreiche Fehlermeldungen bei schlampigen Website-Betreibern zur Folge haben dürfte. Außerdem arbeitet das Programm besser mit Antiviren-Software und Vistas Kinderschutz zusammen. Nicht mehr fertig geworden ist dagegen der aus Safari bekannte Privat-Surfen-Modus, bei dem der Browser keine Datenspuren auf dem eigenen Rechner hinterlässt.

Firefox 3 bringt einen vollwertigen Zoom mit, der das Seiten-Layout nicht zerstört. Außerdem soll der Browser Text schöner rendern, indem er Ligaturen und komplexe Schriftzeichen besser berücksichtigt. Mehrfachauswahl von Text ist möglich; in Bilder eingebettete Farbprofile werden zur Kenntnis genommen. (heb/jo)

Artikel aus c't 11/2007 zu Firefox 2.0.0.3

Auch mit Version 2 ist Firefox ein schlanker, flotter Browser geblieben. Er lässt sich als Portable Edition sogar für die Nutzung vom USB-Stick einrichten. Nichtsdestotrotz bietet er die ideale Grundausstattung für Surf-Touren, unter anderem mit Tab-Browsen, anpassbarem Suchfeld und der inkrementellen Suche für die Webseite. Wer Firefox aufbohren will, dem stehen so viele Add-Ons zur Verfügung wie für keinen anderen Browser. (jo)

Artikel aus c't 14/2006 zu Firefox c't edition 1.5.0.4

Ein aktueller Firefox als Erst- oder Zweit-Browser sollte auf keinem Windows-PC oder Mac fehlen. Die komfortable Oberfläche verwaltet Fenster als Tabs, erkennt Newsfeeds und kann über ein Eingabefeld schnell auf das Wissen von Suchmaschinen zugreifen. Die eingebaute Gecko-Engine ist Vorreiter bei der Unterstützung von Webstandards. Für Windows finden Sie eine Spezialversion auf der Heft-CD in c't 14/06, in der bereits Bookmarks und Newsfeeds von heise online angelegt sind. Außerdem enthält sie ein Such-Plug-in für die News. Genügen die eingebauten Funktionen den Bedürfnissen nicht mehr, können Sie auf Hunderte von kostenlosen Erweiterungen zugreifen - die besten davon finden Sie ebenfalls auf der Heft-CD. (heb)

Artikel aus c't 8/2005 zu Firefox 1.0.1

Der flotte und einfach zu bedienende Browser Firefox der Mozilla-Entwicklergemeinde erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Seine Mehrfenster-Oberfläche, das Suchfeld für wichtige Online-Dienste wie Google, Yahoo und eBay, der RSS-Reader sowie die inkrementelle Suche sind nur vier Funktionen, die er dem Platzhirschen Internet Explorer voraus hat. Da sich bisher nur wenige Sicherheitslücken im Firefox fanden, gilt der Open-Source-Browser auch als sicherer als das Microsoft-Gegenstück.

Der Windows-Version des auf der c't-Software-Kollektion in c't 8/05 befindlichen Firefox haben wir einige Verweise auf die c't- und heise-online-Seiten sowie den heise-online-Newsticker eingepflanzt und die Startseite auf www.heise.de geändert. Add-Ons haben wir in die auf der CD in c't 8/05 befindlichen Versionen nicht eingebaut, obwohl die Erweiterbarkeit eine weitere Stärke des Browsers darstellt. Statt eine starre Auswahl von Add-Ons vorzugeben, enthält die CD-ROM eine Reihe von Erweiterungen, aus denen Sie sich die Gewünschten selbst mit einem Mausklick nachrüsten können. (Gösta Distelrath/jo)

Für den Portable Firefox wurde der Mozilla-Browser komprimiert, damit er nicht einmal 10 MByte Speicherplatz belegt. Er muss auf einem Rechner nicht installiert werden, sondern läuft direkt vom USB-Stick. Um Portable Firefox zu installieren, packt man nur das Zip-Archiv aus und kopiert das erhaltene Verzeichnis auf einen USB-Stick. Gestartet wird der Browser über das Programm PortableFirefox.exe, nicht über Firefox.exe. Dabei darf kein anderer Firefox-Browser bereits laufen. (jo)

Artikel aus c't 21/2004 zu Firefox 1.0 Preview Release

Die Leistungsfähigkeit von Firefox hat sich herumgesprochen: Mehr als eine Million Downloads in weniger als hundert Stunden nach der Veröffentlichung der Preview Release von Firefox 1.0 sprechen für sich. Der Browser entstand erst unter dem Namen Phoenix, später dann als Firebird aus dem Mozilla-Projekt, nachdem die Kritik am aufgeblähten und nur noch schwer wartbaren Code der Websuite von Mozilla immer lauter wurde.
Doch ist der Feuerfuchs mehr als ein nur auf die Browser-Grundfunktionen eingedampfter Mozilla. Die Entwickler haben sehr früh auf Usability geachtet. Das schlichte, zum Beispiel durch eine individuelle Tool-Leiste anpassbare Outfit sorgt dafür, dass auch unerfahrene Anwender mit dem Nur-Browser gut zurechtkommen.

Die Programmoptionen, die sich unter dem Menüpunkt „Tools\Options...“ finden, präsentieren sich ebenfalls aufgeräumter als bei Mozilla. Unter der Registerseite „Web Features“ gibt der Anwender an, welche Inhalte Firefox anzeigen oder ausführen soll, etwa Bilder, Java und JavaScript. Auch der Popup-Blocker lässt sich von dort aus steuern. Die Einstellungen gelten für alle Sites; ein Sicherheits-Zonenmodell wie der Internet Explorer kennt Firefox nicht. Auch lassen sich diese häufig verwendeten Einstellungen nicht wie bei Opera per Tastenkombination ansteuern. Bei den Netzwerkeinstellungen vermag Firefox nicht, wie der Microsoft-Browser auf die Systemvorgaben zurückzugreifen.
Von seinem großen Bruder geerbt hat Firefox unter anderem die Mehrfensteransicht, die vielseitig einsetzbaren Seitenleisten und die Erweiterbarkeit durch Plug-ins. Per default listet Firefox in der Seitenleiste Bookmarks oder den Verlauf auf; aber auch etliche Add-ons können sich in die Seitenleiste einbetten. Erweiterungen lassen sich sehr einfach mit dem Extensions Manager unter „Tools\Extensions“ verwalten. Ein Klick darin auf den Verweis „Get More Extensions“ führt den Anwender auf die Mozilla-Update-Seite. Dort hat die Mozilla-Fangemeinde mehr als hundert Add-ons zusammengetragen, etwa Suchhilfen und Download Manager.
Der Extensions Manager installiert Erweiterungen nur von Sites, die auf einer vom Benutzer editierbaren Liste enthalten sind. Diese wurde notwendig, als Mitte des Jahres die ersten Schädlinge auftauchten, die sich den Ein-Klick-Installationsmechanismus zunutze machten. Wer nur von den voreingestellten zwei Servern Erweiterungen nachrüstet, dürfte auf der sicheren Seite sein. Ganz generell hat sich die Entwicklergemeinschaft die Sicherheit auf die Fahnen geschrieben. Im Endpurt zur Veröffentlichung der Version 1.0 hatte sie ein so genanntes Security Bug Bounty Program zum Finden von Sicherheitslücken ins Leben gerufen. Für jeden gefundenen und beschriebenen kritischen Fehler im Quellcode gibt es nach wie vor 500 US-Dollar - daran könnten sich die Hersteller der Konkurrenz-Browser ein Beispiel nehmen.

Das Preview-Release enthält außer Fehlerbereinigungen (zu denen auch der neue Extensions Manager zählt) konsequenterweise nur wenige neue Funktionen im Vergleich zu den Vorgängerversionen. Dazu gehört ein minimalistischer RSS-Reader. Als so genannte Live Bookmarks in die Lesezeichenverwaltung eingebette Verweise auf RSS-Dateien wertet der Browser aus, extrahiert die enthaltenen Schlagzeilen und zeigt sie an. Mit der Find-Toolbar kann der Benutzer Firefox eine Seite inkrementell durchsuchen lassen oder alle Fundorte des gesuchten Begriffes markieren lassen. Alles in allem ist Firefox ein kompakter, einfach zu bedienender, aber schneller und erweiterbarer Browser, der den Internet Explorer locker in die Tasche steckt. Ein Rückgriff auf den Microsoft-Browser kommt nur in Frage, wenn mal eine Seite in Firefox nicht richtig dargestellt wird - was aber mittlerweile sehr selten der Fall ist. (jo)

Artikel aus c't 14/2004 zu Firefox 0.8
Firefox heißt der nur auf die WWW-Funktionen abgespeckte Bruder von Mozilla: ein kompakter, aber schneller Mehrfenster-Browser, der alle für das Surfen wesentlichen Funktionen bereithält. So unterdrückt der Pop-up-Blocker nervige Werbefenster. Mit dem Cookie Manager kann der Benutzer festlegen, welche Sites persönliche Informationen speichern dürfen.

Die Suchfunktion, die per default auf Google zugreift, lässt sich mit weiteren Suchdiensten verknüpfen. Firefox vergrößert oder verkleinert auf Wunsch den Text auf Websites. Viele der Themes und Erweiterungen von Mozilla arbeiten ebenfalls unter Firefox [1] und lassen sich mit einem Klick nachrüsten, etwa Checky, ein Link Checker für die Bookmark-Sammlung, oder den RSS Reader Aggreg8. (jo)

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