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Datensatz zuletzt aktualisiert: 18.10.2017
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Viele Faktoren können die System-Sicherheit beeinträchtigen. Ein Sicherheitsrisiko sind offene Ports im Netzwerk, über die Hacker via Internet-Verbindung eindringen und Server sowie andere Computer und Geräte angreifen können. Um die offenen Ports im Netzwerk zu finden, ist ein Tool wie PortScan nötig.

Offene Ports finden

PortScan scannt das Netzwerk nach offenen Ports. Dazu sendet der Portscanner TCP-Pakete an Ports des Ziel-Rechners und wartet, ob diese eine Verbindung akzeptieren und somit offen sind. Geschlossene Ports senden hingegen ein RST-Paket zurück und wenn keine Antwort erfolgt, weist dies auf einen Paketfilter hin. Ergänzend findet unter anderem ein FTP- und UDP-Scan, um weitere offene Ports zu finden.
Neben den Informationen zu offenen Ports von Diensten wie HTTP, SMB, FTP, iSCSI, SMTP, SNMP, MySQL und MongoDB ermittelt der System- und Netzwerk-Scan Hostnamen und MAC-Adressen.
Durch einen Scan erfährt man so zum Beispiel, ob der Port 3389 bei einem Windows-Computer offen ist. Dieser gehört zum Microsoft-Remote-Desktop-Dienst und erlaubt den entfernten Zugriff auf einen Windows-PC. Deswegen ist er als Angriffsziel interessant, zumal er nach der Installation von Windows standardmäßig offen ist und oft nicht durch den Computer-Administrator deaktiviert wird – selbst dann nicht, wenn der Dienst gar nicht benötigt wird. Ähnlich ist es unter Linux bei SSH, das auch nur aktiviert sein sollte, wenn man entfernt auf den Rechner zugreifen muss.

Geräte und Dienste finden

PortScan nutzt große IP-Adressräume bis zu 100 Threads und ermittelt bei seinem Scan viele Geräte im Netzwerk. Bei der Suche nutzt der Scanner das Service Location Protocol (SLP) und findet unter anderem IPv6-Geräte, aktivierte UPnP-Geräte, Bonjour-Dienste, Netgear-Router, Network Access Server (NAS) von Synology sowie Buffalo, Projektoren von Epson, Drucker von Samsung sowie HP und Netzwerk-Geräte von MSA sowie Freecom. Die gefundenen Geräte und Dienste zeigt PortScan danach in einer Liste an.

Ergänzende Funktionen

PortScan findet nicht nur offene Ports, Geräte und Dienste, sondern bietet ergänzend weitere Funktionen. Hierzu gehören Whois-Anfragen, um die Internet Service Provider von IP-Adressen und Domains herauszufinden. Ebenfalls enthalten sind Tests der eigenen Internet-Geschwindigkeit anhand von Uploads und Downloads. Für die Erreichbarkeitsprüfung von Domains nutzt PortScan drei standardisierte Ping-Pakete in drei unterschiedlichen Größen und sendet jedes zehnmal oder dauerhaft. Die Antwortzeiten erscheinen anschließend in einer Grafik.

Freeware für Windows

PortScan ist eine Freeware für Windows und kostenlos nutzbar. Die Software lässt sich als portable Software vom USB-Stick aus nutzen und bedarf keiner Installation.


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