| Webseite: | Website besuchen |
| Preis: | kostenlos |
| Lizenz: | Open Source |
| Betriebssystem: | Linux, Mac, Windows, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows 11 |
| Download-Größe: | 21937 KByte |
| Downloadrang: | 1857 |
| Datensatz zuletzt aktualisiert: | 12.08.2026 |
| Alle Angaben ohne Gewähr | |
Mit der Open-Source-Software Typst lassen sich Dokumente wie wissenschaftliche Arbeiten, Berichte, Rechnungen oder Präsentationen über eine Auszeichnungssprache (Markup) erzeugen. Das Textsystem verbindet einfache Syntax mit einer integrierten Skriptsprache und erzeugt PDF-Dateien, Bilder oder Webseiten aus derselben Quelldatei.
typst
Markup mit Scripting kombinieren
Typst nutzt eine Auszeichnungssprache, bei der ein Gleichheitszeichen eine Überschrift einleitet, Unterstriche Text hervorheben und Sternchen für stärkere Betonung stehen. Mathematische Formeln stehen zwischen Dollarzeichen, wobei mehrbuchstabige Bezeichner ohne Backslashes als Funktionen interpretiert werden. Über das Rautezeichen kann man Skripte sowie Funktionen einbinden und somit Variablen definieren, Berechnungen ausführen oder Tabellen befüllen. Über Regeln lassen sich Eigenschaften wie Seitenformat und die Nummerierung von Überschriften für das Dokument festlegen.
Unterstützt wissenschaftliche Arbeiten
Typst lässt sich um zusätzliche Pakete ergänzen, um Diagramme, Visualisierungen und Gantt-Charts zu erstellen. Wissenschaftliche Arbeiten unterstützt die Open-Source-Software durch eine Literaturverwaltung und die Formatierung von Zitaten und Referenzen. Außerdem ist eine Synchronisation mit Zotero oder Mendeley möglich. Code-Blöcke lassen sich mit Syntax-Hervorhebung und Zeilennummern darstellen. Auch Präsentationen und Foliensätze kann man aus der Quelldatei erzeugen sowie Inhalte aus einem Bericht in eine Slideshow überführen.
Plattformunabhängiger Compiler
Der quelloffene Compiler steht als Kommandozeilenwerkzeug für Linux, macOS und Microsoft Windows bereit und lässt sich über Paketmanager wie Homebrew, Winget oder Docker installieren. Für eine IDE-ähnliche Umgebung mit Autovervollständigung existiert der Community-entwickelte Language Server Tinymist, der sich in verschiedene Editor-Erweiterungen einbinden lässt. Ergänzend bieten die Entwickler eine Web-App an, die im Browser läuft und keine Installation erfordert.
Web-App mit kostenloser Variante
Die Typst-Web-App gibt es in einer kostenlosen Variante mit Speicher und dem Zugriff auf Community-Vorlagen aus dem Repository Typst Universet. Der kostenpflichtige Tarif Typst Pro ergänzt Funktionen wie Kommentare, private Pakete, Versionskontrolle über GitHub und GitLab, Literatursynchronisation sowie einen Präsentationsmodus. Für Organisationen gibt es zudem eine Variante, die im eigenen Rechenzentrum läuft. Zur Barrierefreiheit unterstützt Typst den PDF/UA-1-Standard.
Alternativen zu Typst
Als direkte Alternative gilt LaTeX, das eine große Anzahl etablierter Pakete und Vorlagen bietet, jedoch als schwerer erlernbar gilt. Wer eher eine einfache Textverarbeitung sucht, greift zu LibreOffice oder Microsoft Word, die sich intuitiver bedienen lassen, aber weniger Möglichkeiten zur Automatisierung und für komplexe Formeln bieten. Markdown eignet sich für kurze Texte und Webinhalte, verfügt jedoch nicht über eine integrierte Skriptsprache.
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