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Lizenz: Open Source
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 14.10.2018
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Mithilfe des SSH- und Telnet-Clients PuTTY - für Windows und als Quelltext für Linux und macOS - kann man mit entfernten Rechnern und Systemen im Netzwerk kommunizieren. Dabei lassen sich verschlüsselte oder unverschlüsselte Protokolle nutzen. Übliches Einsatzgebiet ist etwa die Administration entfernter Linux-Rechner von Windows-PCs aus. Denn Windows hat keine Software vorinstalliert, um verschlüsselte SSH-Verbindungen aufzubauen.

Verbinden von Rechnern

PuTTY - entwickelt von Simon Tatham - kann Verbindungen verschiedener Art aufbauen. Darunter etwa per Secure Shell (SSH), Telnet, Remote-Login und simple serielle Schnittstelle. PuTTY fungiert hier als Client, der ein Xterm-Terminal-Fenster erzeugt. Über dieses lassen sich Befehle auf dem entfernten Rechner ausführen - bei diesem kann es sich um Unix- oder Linux-Server handeln. Für jede Verbindung lassen sich eigene Einstellungen vornehmen und abspeichern. Letzteres empfiehlt sich, da gespeicherte Einstellungen bei einer neuen Sitzung erhalten bleiben - das hilft besonders bei der Arbeit mit mehreren verschiedenen Verbindungen.

Mit Sicherheit durch den Tunnel

Für das Aufbauen einer Secure-Shell-Verbindung per SSH-Tunnel benötigt man ein Schlüsselpaar - ein öffentlicher Schlüssel auf dem Remote-System und ein privater Schlüssel auf dem Client-Rechner. Damit ermöglicht man der Client-Software sicheren Zugriff auf das entfernte System. Der private Key auf dem Client-Rechner - in Form einer Schlüsseldatei - ist quasi nicht anderes als ein Passwort. Entsprechend sollte man die Schlüsseldatei nicht weitergeben - schließlich hat jeder Inhaber der Datei Zugriff auf das Remote-System. Um besagten Schlüssel zu generieren, kann man das im Programmumfang enthaltene Tool PuTTYgen einsetzen.

Funktionsumfang des SSH-Programms

Neben dem SSH-Client an sich bringt PuTTY im Programm-Ordner "App" auch noch zusätzliche Kommandozeilen-Tools mit - Plink, PSFTP und PSCP. Mithilfe von Plink lässt sich PuTTY über die Shell steuern. Auch Shell-Skripte lassen sich einsetzen. Mit dem SCP-Client PSCP lassen sich außerdem verschlüsselte Daten übertragen - PSFTP hingegen ist ein SFTP-Client und somit eine verschlüsselte FTP-Alternative.

Unterschiedliche Programm-Versionen

Standardmäßig gibt es die Software PuTTY nur für Windows-Systeme. Für Unix-Systeme wie Linux und Mac OS X lässt sich das Werkzeug als X11-App selber kompilieren. Unter Mac benötigen Anwender außerdem auch XQuartz. Wer PuTTY unter Windows ohne Installation möchte, kann sich die Software als portable Version PuTTY Portable herunterladen, die sich ebenfalls als SSH- und Telnet-Client einsetzen lässt.

Auf Desktop oder Server zugreifen

Um entfernte Verbindungen zu an deren Computern aufzubauen, kann man je nach Einsatzzweck auch andere Software nutzen. So lassen sich mit Teamviewer und Chrome Remote Desktop die Desktops auf anderen Rechnern fernsteuern.

Bei einem entfernten Zugriff von einem Windows-PC auf einen Linux-Server kann es zudem besser sein, eine Linux-Distribution in einer virtuellen Maschine wie VirtualBox oder VMware Workstation Player zu betreiben, um so auf den Server zuzugreifen. Ob man Ubuntu, Linux Mint, Debian, openSuse oder eine andere Linux-Distribution als Gast-System verwendet, hängt vom Projekt und den eigenen Vorlieben ab.

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