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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux, Windows, keine näheren Angaben
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 07.09.2017
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Mithilfe des SSH- und Telnet-Clients PuTTY - für Windows und als Quelltext für Linux und Mac OS X - kann man mit entfernten Rechnern und Systemen im Netzwerk kommunizieren. Dabei lassen sich verschlüsselte oder unverschlüsselte Protokolle nutzen. Übliches Einsatzgebiet ist etwa die Administration entfernter Linux-Rechner von Windows-PCs aus - diese bringen von Haus aus nämlich keine Möglichkeit für verschlüsselte SSH-Verbindungen mit.

Client-Software zum Verbinden von Rechnern und Systemen

PuTTY - entwickelt von Simon Tatham - kann Verbindungen verschiedener Art aufbauen. Darunter etwa per SSH, Telnet, Remote-Login und simple serielle Schnittstelle. PuTTY fungiert hier als Client, der ein Xterm-Terminal-Fenster erzeugt. Über dieses lassen sich Befehle auf dem entfernten Rechner ausführen - bei diesem kann es sich auch etwa um Unix- oder Linux-Server handeln. Für jede Verbindung lassen sich eigene Einstellungen vornehmen und auch abspeichern. Letzteres empfiehlt sich, da gespeicherte Einstellungen auch bei einer neuen Sitzung erhalten bleiben - das hilft besonders bei der Arbeit mit mehreren verschiedenen Verbindungen.

Mit Sicherheit durch den Tunnel

Für das Aufbauen einer sicheren Verbindung per SSH-Tunnel benötigt man ein Schlüsselpaar - ein öffentlicher Schlüssel auf dem Remote-System und ein privater Schlüssel auf dem Client-Rechner. Damit ermöglicht man dem Client sicheren Zugriff auf das entfernte System. Der private Key auf dem Client-Rechner - in Form einer Schlüsseldatei - ist quasi nicht anderes als ein Passwort. Entsprechend sollte man die Schlüsseldatei nicht weitergeben - schließlich hat jeder Inhaber der Datei Zugriff auf das Remote-System. Um besagten Schlüssel zu generieren, kann man das im Programmumfang enthaltene Tool PuTTYgen einsetzen.

Funktionsumfang des SSH-Programms

Neben dem SSH-Client an sich bringt PuTTY im Programm-Ordner "App" auch noch zusätzliche Kommandozeilen-Tools mit - Plink, PSFTP und PSCP. Mithilfe von Plink lässt sich PuTTY über die Shell - also das Kontextmenü - steuern. Auch Shell-Skripte lassen sich einsetzen. Mit dem SCP-Client PSCP lassen sich außerdem verschlüsselte Daten übertragen - PSFTP hingegen ist ein SFTP-Client und somit eine verschlüsselte FTP-Alternative.

Unterschiedliche Programm-Versionen

Standardmäßig gibt es PuTTY nur für Windows-Systeme. Für Unix-Systeme wie Linux und Mac OS X lässt sich das Werkzeug als X11-App selber kompilieren - die entsprechenden Möglichkeiten vorausgesetzt. Unter Mac benötigen Anwender außerdem auch XQuartz. Wer PuTTY unter Windows auch ohne Installation oder von unterwegs aus einsetzen möchte, kann sich PuTTY Portable anlachen.

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