Classic Shell

Ivo Beltchev

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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2012, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 7051 KByte
Downloadrang: 47
Datensatz zuletzt aktualisiert: 13.09.2016
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Die "Shell" - Englisch für "Schale", etwa bei Muscheln - bezeichnet die Art und Aufmachung der "Verpackung" von Betriebssystemen. Wie diese also nach außen hin aussehen, wie sie sich bedienen lassen, welche Arten von Zugriff auf die Systemfunktionen sie bieten. Genau das hat sich im Laufe der Zeit bei den verschiedenen Betriebssystemen stark verändert - je nach technischen Möglichkeiten, Trends, Experimentierfreudigkeit der Entwickler und so weiter. Besonders auffällig ist dieses Phänomen bei Microsofts Betriebssystem - die Windows-Shell hat sich über die Jahre und durch die unterschiedlichen Versionen stark verändert. Neue Funktionen kamen hinzu, alte - vielleicht auch altbewährte und bei Nutzern beliebte - fielen weg. Mit der schlanken Tool-Sammlung Classic Shell kann man sich nun "aussortierte" und aber vielleicht vermisste Funktionen wieder zurück holen.

Neue, alte Funktionen für Startmenü, Desktop und Explorer

Classic Shell ist der übergreifende Name für die Sammlung aus den Tools "Classic Start Menu", "Classic Explorer" und "Classic IE". Ersteres bildet die Grundlage der Sammlung, die anderen beiden lassen sich optional zuschalten. Mit den Werkzeugen lassen sich in neueren Windows-Systemen das Windows-Starmenü und der Desktop, respektive der Windows Explorer und der Internet Explorer mit Elementen und Features der Windows-Editionen 95 bis 7 aus- und "nachrüsten" - auch bei Windows 10. Erster Schritt dahin ist das "Wiederherstellen" des klassischen Startbuttons in der Bildschirmecke des Desktops bei Betriebssystem-Versionen, die diesen eigentlich nicht mehr mitbringen. So kann man etwa auch Windows 8 wieder mit einem Startmenü-Knopf versehen - inklusive dem Startmenü, natürlich. Dieses kann man hier, aber auch bei "Startmenü-inklusive-Versionen" dann unterschiedlich einstellen und optisch anpassen. Wählen kann man hier zwischen "Classic" (Win 95 und 98), "Zwei Spalten" (Win 2000) und dem selbsterklärenden "Windows 7".

Menü, Taskleiste und Co. im neuen Gewand

Ist Classic Shell erst einmal installiert und ist das Startmenü mitsamt digitalen "Kollegen" wie Taskbar und Fensterrändern wieder da, kann man diesen noch einen Look dem eigenen Geschmack nach geben. Hier haben Nutzer die Wahl zwischen vielen verschiedenen Skins - so etwa auch ein "Aero-Look" für das klassische Startmenü. Wer damit noch nicht genug hat, kann sich im Netz noch weitere besorgen und diese einbinden - das geht sogar mit solchen von Drittanbietern oder selbst erstellten. Letztere kann man im Internet natürlich auch wiederum anderen Nutzern zur Verfügung stellen.

Möchte man außerdem die Buttons und Untermenüs von Classic Shell neu oder umsortieren, ist dies problemlos per Drag&Drop möglich. So kann man genau bestimmen, wo die "Favoriten", die "Systemsteuerung" sowie die zuletzt verwendeten Dokumente und Windows-Apps zu finden sein sollen. Da Classic Shell auch ein "hauseigenes" Menü mitbringt, kann man auch dieses anstatt des "klassischen" verwenden - in diesem Fall erreicht man das "alte" Menü über einen Shift-Klick auf den Start-Button. Praktisch ist auch, dass die Software mittlerweile von fleißigen Übersetzern in über 35 verschiedene Sprachen übersetzt wurde. Auf der Herstellerseite finden sich neben dem Classic-Shell-Installer die Sprachpakete zum Download, auch solche mit in Deutschland eher ungewöhnlichen Zeichensätzen und Schreibweisen wie Arabisch und Hebräisch.

Weitere Optionen bei der Installation

Beim Installieren von Classic Shell hat man außerdem die Wahl, ob man neben der "Basis-Version" auch die zusätzlichen Tools Classic Explorer und Classic IE installieren möchte. Installiert man ersteres mit, verpasst man dem normalen Windows-Explorer neben einer komplett individualisierbaren Tool-Leiste auch eine Infozeile hinzu. Verwendet man eine neuere Windows-Edition, erhält der Explorer außerdem wieder einen etwas klassischeren Look.

Möchte man auch etwas für den ehemaligen Microsoft-Webbrowser Internet Explorer tun, kann man das mit Classic IE. Mithilfe dieses Plugins erweitert man die Titelzeile des Internetbrowser sowie die Statusleiste am unteren Fensterrand. Diese liefert anschließend dann auch Informationen zum derzeitigen Sicherheitsbereich sowie dem aktuellen Seiten-Ladefortschritt.

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