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Preis: ab 26,05 EUR
Lizenz: Kostenpflichtig
Betriebssystem: Windows 7
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 05.06.2018
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Das Betriebssystem Windows 7 ist der Nachfolger von Windows Vista und Vorgänger von Windows 8. Das System verfügt nun unter anderem über eine neue Taskleiste, in der die (endlich verschiebbaren) Programm-Einträge auf Wunsch immer an der gleichen Stelle bleiben – dabei ist es egal, ob das Programm läuft oder nicht. Zu jedem Programm bietet das Kontextmenü in der Taskleiste eine Liste ("jump list"), die unter anderem die zuletzt damit geöffneten Dokumente enthält, von den Programmentwicklern aber auch mit zusätzlichen Optionen ergänzt werden kann. Über diese Funktion kann man auf Wunsch beispielsweise ein neues Browser-Fenster öffnen, und auch der Windows-Explorer lässt sich von hier aus erreichen.

Welche Version ist die richtige für mich?

Die Versionen reichen bei Windows 7 von der abgespeckten Starter-Edition für Netbooks bis hin zu den Versionen Professional und Ultimate. Wir stellen die heute noch für den Neukauf relevanten Editionen vor:

  • ​Windows 7 in der Home-Premium-Version reicht für den Standardnutzer als Basissystem für Internet-, Office-, Video-, Foto- und Musik-Software aus.
  • Die Professional-Version ist für Profi-Nutzer gedacht und unterstützt Remotedesktop-Zugriff und das Encrypting-File-System (EFS).
  • Die Ultimate-Version ist das Windows-Komplettpaket für Profi-Nutzer. Die in ihr enthaltenen Funktionen, etwa das Booten von VHD und DirectAccess, sind identisch mit der für Unternehmen gedachten Enterprise-Version.
  • Für manche Versionen gibt es Systembuilder- oder OEM-Lizenzen, die nur das reine Windows 7 in der gewünschten Version umfassen, aber kein Beiwerk wie Handbücher. Die OEM-Lizenzen sind für PC-Hersteller gedacht, die ihre Systeme inklusive Betriebssystem verkaufen möchten.

64 Bit oder 32 Bit?​

Windows gibt es sowohl in 64 Bit als auch in 32 Bit. Die meisten nach 2010 gebauten Rechner sind 64-Bit-Systeme. Verfügen diese über mindestens 2 Gigabyte Hauptspeicher, sollte man Windows ebenfalls in 64 Bit wählen. Bei mehr als 4 Gigabyte RAM sind 64 Bit gar zwingend nötig, da ein 32-Bit-Windows maximal 4 Gigabyte RAM unterstützt und den Rest ignoriert. Für alte Rechner mit wenig Hauptspeicher sollte man auf eine 32-Bit-Version ausweichen.

Heimnetzgruppen inklusive

In allen Windows-7-Versionen sind die "Heimnetzgruppen" dabei: Zum Vernetzen von Windows-7-PCs reicht es aus, auf dem ersten eine Heimnetzgruppe einzurichten, was mit einem simplen Mausklick erledigt ist. Daraufhin nennt Windows 7 ein zufällig generiertes Kennwort. Das tippt man auf den anderen PCs ein und schon sind sie kinderleicht vernetzt – ohne dass beim Nutzer Kenntnisse über Netzwerkprotokolle oder IP-Adressen erforderlich wären. Praktisch sind auch die Bibliotheken, die thematisch sortiert Daten aufnehmen. Damit lässt sich beispielsweise auf einen Blick erkennen, welche Songs eines Interpreten zur Verfügung stehen, wobei es egal ist, ob die Dateien auf dem eigenen Rechner oder auf einem anderen Gerät oder Laufwerk in der Heimnetzgruppe liegen.

Verbesserte Bedienung hält Wege kurz​

Das Highlight: Mit Windows 7 kommt man schneller ans Ziel. Bei Windows 7 hat sich Microsoft besonders auf eine Frage konzentriert: Wie benutzen Windows-Anwender das Betriebssystem eigentlich und wie kann man ihnen die Nutzung erleichtern. Herausgekommen ist ein Windows, bei dem haufenweise Funktionen und Handgriffe nun jeweils einige Mausklicks weniger erfordern – das klingt zuerst banal, doch die Masse macht es in diesem Fall. Das ist auch einer der Gründe dafür, warum sich Windows 7 im Vergleich zu seinen Vorgängern deutlich schneller anfühlt, obwohl die Anwendungen selbst üblicherweise nicht schneller laufen als unter Windows Vista mit SP2 oder XP mit SP3.

Während Windows 7 Home Premium für den heimischen Einsatz gedacht ist, bieten die Editionen Professional und Ultimate zusätzliche Unterstützung für große Netze (unter anderem Domänen-Integration, Gruppenrichtlinieneditor etc.), auch der XP-Modus bleibt den teureren Version vorbehalten: Dabei handelt es sich um eine virtuelle Maschine (VM), in der ein vorinstalliertes XP läuft, für das keine separate Lizenz benötigt wird. Gedacht ist diese VM für den Einsatz in Unternehmen, die kritische Anwendungen einsetzen, die nur unter XP laufen. Für den heimischen Einsatz ist die VM ausdrücklich nicht vorgesehen, sie würde hier in vielen Fällen wohl wegen der fehlenden 3D-Grafik ohnehin nicht weiterhelfen. Bei Bedarf lassen sich die Versionen jeweils auf die nächst höhere erweitern.

Kritik muss sich Microsoft wie schon bei Vista für die Benutzerkontensteuerung ("User Account Control", UAC) gefallen lassen – doch nicht etwa, weil das neue Windows wieder viel zu oft "Sind Sie sicher?" fragen würde, sondern im Gegenteil: Es fragt in der Standard-Einstellung zu selten. So konnten wir im Test einen Virenscanner ohne jede Sicherheitsabfrage installieren sowie deinstallieren, und womöglich können Schädlinge das auch. Die gleiche Sicherheit wie Vista bietet Windows 7 nur, wenn man den Schieberegler für die Benutzerkontensteuerung ("uac" ins Suchfeld des Startmenüs eintippen) auf die höchste Stufe schiebt. Schade, dass Microsoft diese nicht als Standard-Einstellung gewählt hat, zumal es gelungen ist, die Häufigkeit der Nachfragen auch auf dieser Stufe drastisch zu reduzieren: Sie erscheinen deutlich seltener, mehrfache Nachfragen sind uns gar nicht mehr begegnet – nie war es unter Windows bequemer, sicher ohne Administrator-Rechte zu arbeiten. Allgemein gilt: um Sicherheitslücken zu vermeiden, sollten die automatischen Windows-Updates stets aktiviert sein, da diese auch die Sicherheitsupdates beinhalten.

Weitere Informationen in der Meldung "Windows 7: Microsofts Hoffnungsträger am Start" auf heise online sowie zur Problembeseitigung im Artikel "Eingebaute Selbstheilung" in c't 13/2011, Seite 134.

Tipps & Tricks zu Windows 7:

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