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Hersteller: Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos, Open Source
Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows, keine näheren Angaben
Download-Größe: 6015 KByte
Downloadrang: 66
Datensatz zuletzt aktualisiert: 25.09.2022
Alle Angaben ohne Gewähr

Für so manche Linux-Distribution lässt sich ein Image für den USB-Stick herunterladen, das man unter Microsoft Windows mit dem LinuxLive USB Creator (LiLi) bootfähig auf einen USB-Stick kopieren kann.

LinuxLive USB Creator

Bootfähigen USB-Stick erstellen

Damit eine Linux Distribution von einem USB-Stick startet, muss zum einen der Computer von USB-Sticks booten können und zum anderen der USB-Stick bootbar sein. Letzteres erledigt der LinuxLive USB Creator. Die Software überträgt das Image der Linux-Distribution so auf den USB-Stick, dass er bootfähig ist und der Computer das Linux-System startet, das sich so portable auch an anderen Computern nutzen lässt.

Linux vom USB-Stick starten

Der mit LinuxLive USB Creator erzeugte Linux-USB-Stick muss vor dem Einschalten des Computers angeschlossen sein. Nach dem Rechnerstart ist das Bootmenü aufzurufen, was oft mit F12, F11 oder Esc funktioniert. Ansonsten hilft ein Blick ins UEFI-Bios, wo der Aufruf des Bootmenü erlaubt sein muss. Nach Auswahl des Linux-USB-Sticks im Bootmenü sollte die enthaltenen Linux-Distribution booten.

> Ubuntu für Einsteiger: Download und Installation

LiLi kennt wichtige Linux Distributionen

Der LinuxLive USB Creator ist bereits für zahlreiche Linux Distributionen wie Ubuntu oder openSUSE vorkonfiguriert und kann diese selbstständig herunterladen, um sie auf den USB-Stick zu bringen. Ansonsten muss man die Imagedatei manuell herunterladen und auswählen. Wenn der verwendete USB-Stick groß genug ist, lässt sich die genutzte Linux Distribution im persistenten Modus nutzen. Dabei gehen Downloads, eigenen Dateien und Updates nicht wie beim reinen Live-System verloren, sondern werden auf dem USB-Stick gespeichert.

Alternativen

Wer eine Linux Distribution nur ausprobieren will, muss diese nicht unbedingt auf einen USB-Stick übertragen und davon booten. Die herunterladbaren ISO-Dateien der Linux Distributionen lassen sich alternativ in einer virtuellen Maschine wie VirtualBox installieren und testen.

Gelingt es LinuxLive USB Creator nicht, einen USB-Stick bootfähig zu machen, kann dies an einer alten Version liegen. In diesem Fall einfach die aktuelle herunterladen. Alternativ gibt es noch UNetbootin, Rufus und den Universal USB Installer.

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