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Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 10, Windows 8
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Downloadrang: 10
Datensatz zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Möchte man auf heruntergeladene Images von CDs, DVDs oder Blu-rays zugreifen, muss man diese eigentlich auf einen entsprechenden Datenträger brennen und dann im passenden Laufwerk starten. Das setzt nicht nur entsprechende Hardware voraus sondern kostet auch Zeit, Nerven und Geld in Form von Datenträger-Rohlingen. Mit Virtualisierungs-Tools wie etwa dem komplett kostenlosen Virtual CloneDrive kann man sich diese Arbeit ersparen. Die Software legt unter Windows virtuelle Laufwerke an, in denen sich die Images dann mounten und wie "in echt" starten lassen. Möchte man Images letztendlich doch auf physische Datenträger brennen, bietet Entwickler Elaborate Bytes allerdings auch entsprechende, kostenpflichtige Brenn-Software, die mit nicht-kopiergeschützten DVDs und Blu-rays umgehen kann.

Virtuelle Drives erstellen - virtuelle Datenträger "einlegen"

Virtual CloveDrive macht den Einsatz von auf der Festplatte gespeicherten angenehm simpel - man muss einfach nur eine entsprechende Image-Datei mit einem Doppelklick öffnen, und die Freeware mountet sie automatisch in einem entsprechenden virtuellen Laufwerk. Dann lässt sich darauf zugreifen, als würde eine physische CD, DVD oder Blu-ray-Disk im Laufwerk liegen. Ob sich auf der virtuellen Scheibe Audio- und/oder Video-Medien oder ganz normale Daten befinden, ist dabei irrelevant. Entfernen kann man das Image auch ganz normal - im Explorer über einen Rechtsklick auf das jeweilige Laufwerk auf das Kontenxtmenü zugreifen und dort "Auswerfen" wählen. Alternativ bietet Virtual CloneDrive im System-Tray eine "Image Datei entfernen"-Funktion, die den gleichen Effekt hat.

Laufwerk-Anzahl und unterstützte Formate

Insgesamt kann man in Virtual CloneDrive bis zu 15 verschiedene virtuelle Laufwerke erstellen - auf Wunsch auch gleichzeitig. In diesem Fall lassen sich Images dann jedoch nicht mehr einfach per Doppelklick mounten - sonst wird es nämlich ins erste Laufwerk eingebunden und das dort gemountete vorher ausgeworfen. Über das Kontextmenü, das man über einen Rechtsklick auf eine Image-Datei erreicht, lässt sich wählen, in welchen Laufwerks-Slot - durch entsprechende Buchstaben gekennzeichnet - dieses eingebunden werden soll. Dies geht über die Funktion "Image Datei laden". Übrigens lassen sich mit Virtual CloneDrive nicht nur die gängigen ISO-Images mounten. Darüber hinaus kann das Programm auch mit Dateien der Formate BIN, IMG, UDF, DVD und CCD umgehen.

Zusatzinfos und weitere Funktionen

Für die Installation des Tools sind Adminitratorrechte notwendig - unter anderem, weil Windows Virtual CloneDrive als neue Hardware erkennt, die eingebunden werden muss. Die ist auch der Grund, warum es keine portable Version des Programms gibt. Unabhängig von der Betriebssystem-Sprache lässt sich Virtual CloneDrive in diversen Sprachen installieren - über Deutsch und Englisch hinaus auch etwa Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch oder Schwedisch. Außerdem kann man das Progamm anweisen, beim Start etwa automatisch das zuletzt eingebundene Image erneut zu mounten, oder eine Historie der letzten verwendeten Image-Dateien zu erstellen. Das Programm kann außerdem in die Task-Leiste eingebunden werden - über das entsprechende Icon kann man dann jederzeit darauf zugreifen und die virtuellen Laufwerke und gemounteten Images managen. Seit Version 5.4.8.0 lässt sich die Software auch unter Windows 10 nutzen.

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