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Die 13 gruseligsten Freeware-Games

Diese kostenlosen Horror-Spiele versüßen und verstören euch die dunkle Jahreszeit

In meinem aktuellen Blog zeige ich euch meine Horror-Tipps, mit denen ihr euch die dunkle Jahreszeit spielend einfach noch finsterer und unheimlicher gestalten könnt. Shooter, Abenteuer, Point&Click - alles zutiefst verstörend und komplett gratis!

Der Sommer hat es nun endgültig hinter sich - die Tage werden kürzer und dunkler, das Wetter kälter und ungemütlicher. Es geht langsam auf Halloween zu. Nicht nur das herbstliche Wetter und die immer längeren Nächte bringen uns dazu, mehr Zeit im Warmen und Hellen zu verbringen, enger mit Familie und Freunden zusammen zu rücken - uns vor "draußen" und der Welt ein wenig zu verstecken. Nein, Herbst und Winter werden nicht nur wegen des schwindenden Lichtes "die dunkle Jahreszeit" genannt - seit Alters her ist dies auch die Zeit, in der die "Wände zwischen den Welten" dünner werden. Mythen und Legenden, Paranormales und Unheimliches, Geister und andere Wesenheiten - all das rückt näher, wird beinahe greifbar, bleibt dabei doch stets beängstigend. Der schwarze Mann und das Monster unter dem Bett - und Geschichten über diese - erfreuen sich auch in vielen Medien großer Beliebtheit. In Literatur und Film sind Horror und Grusel seit langem ein Mainstay - und auch in der interaktiven Welt der Video- und Computerspiele lehren sie Gamer und Fans allerorten regelmäßig das Fürchten. Dank immer besser, eingängiger und günstiger werdenden Technologien gibt es auch bereits viele Vertreter dieses Genres, die sich komplett kostenlos spielen lassen.

Natürlich finden sich auch unter AAA-Games Titel, die gegen gutes Geld ebenso "gute" Panik und Schweißausbrüche bieten. Horror-Hochglanz wie Alien: Isolation bietet Next-Gen-Grafik, eine starke Marke im Rücken und Angst pur auf der Flucht vor dem Xenomorph. Der moderne Genre-Klassiker Amnesia: The Dark Descent von Frictional Games legte mit wahnsinnig guten, immersiven Mechaniken, einer wortwörtlichen Wahnsinns-Mechanik und einer H.P. Lovecraft würdigen Story quasi den Grundstein für den Aufstieg von Horror-Abenteuern zu neuer Popularität.

Die Grundzutaten für handfesten virtuellen Horror sind mit guten Ideen und soliden, quelloffenen Game-Engines jedoch mittlerweile auch einigermaßen simpel und effektiv kostenlos zusammenzumischen und wortwörtlich "ins Spiel zu bringen". Da entstanden und entstehen regelmäßig so einige Horror-Spiele, die free-to-play sind - meist jedoch ohne die nervigen In-Game-Käufe, die man mittlerweile oft mit diesem Lizenzmodell verbindet.

Horrorfilme machen es vor: Es braucht nicht viel, um das Publikum in Angst und Schrecken zu versetzen. Isolation, Atmosphäre, Wehrlosigkeit, Dunkelheit, gute Soundeffekte, "Jumpscares" genannte Schreckmomente und das permanente Gefühl, nicht allein zu sein. Was schon im Film oft und gut funktioniert, funktioniert im Spiel meist noch besser - schließlich schlüpft ihr hier selbst in die Rolle des oft einsamen, verlorenen, gehetzten Protagonisten. Ihr selbst müsst euch trauen, um die nächste Ecke zu sehen, oder durch eure Schritte vielleicht Unaussprechliches auf euch aufmerksam zu machen. Und selbst wenn ihr euch mal in Shooter-Manier wehren könnt - der Feind ist eigentlich stets übermächtig. Und das Gefühl von Wehrlosigkeit wird nur noch größer, wenn ihr eine Zeit lang denkt, die Kontrolle zu haben - nur um sie dann mit Gewalt und Schock wieder entrissen zu bekommen.
Wenn dann auch noch die Story stimmt - egal ob durchdacht verstörend oder verwirrend kryptisch - steckt man beim Zocken quasi selbst im Horrorfilm. Das sorgt für schweißnasse Finger an Maus und Tastatur - solche Games im Dunkeln und allein daheim zu spielen ist nur was für Hartgesottene. Und da die 13 Spiele, die ich in unserer Bildergalerie für euch zusammengestellt habe, komplett kostenlos spielbar sind - und das teilweise sogar einfach als Browsergame oder auf eurem Mobilgerät - weiß ich genau, dass viele von euch dennoch nicht werden widerstehen können. Ganz nach dem Motto: "And though you fight to stay alive - Your body starts to shiver - For no mere mortal can resist - The evil of the thriller."


Wenn ihr euch durch meine kleine Sammlung geklickt habt, wird euch aufgefallen sein, dass es sich bei gut jedem zweiten Horrorspiel um ein Adventure handelt, das ihr in Egoperspektive erleben könnt. Es finden sich auch einige Point&Click-Games sowie ein JRPG zwischen den anderen Titeln. Aber jeder Freund von Grusel dürfte mir zustimmen: am Schlimmsten ist es, wenn man den Horror durch die eigenen Augen erlebt - und hoffentlich überlebt. Durch die dadurch erzeugte Immersion fühlt man sich sowohl näher am Protagonisten als auch der Situation, in der dieser sich befindet. Wenn diese dann eine unheimliche, furchterregende und verstörende ist, "wirkt" das natürlich umso heftiger - und kann durchaus für Schweißausbrüche, Zusammenzucken und nervöses Umgucken vor dem heimischen Bildschirm führen.

Viele unserer Free-to-Play-Spiele legen dabei wesentlich mehr wert auf Atmosphäre als auf Action. Meist seid ihr in diesen Spielen unbewaffnet - mit Glück vielleicht noch mit einer Taschenlampe ausgestattet. Das ist natürlich so gewollt. Wehrlosigkeit, ausgeliefert sein, fehlende Sicherheit - all das sind Dinge, die Angst machen. Im Real Life, wie auch im Spiel. Weiter zur Immersion tragen auch die absolut abgespeckten HUDs und Inventare bei. Da gibt es selten eine Gesundheits-Anzeige, auf der man nach dem letzten Schreck in abstrakter Form sehen kann, wie viel Schaden man genommen hat. Ob bei SLENDER, bei SCP - Containment Breach oder bei Eyes - The Horror Game; sobald man in diesen Games von der widernatürlichen Wesenheit erwischt wird, die einen verfolgt, ist das Spiel vorbei. Nur wenig "besser" läuft es beim Shooter Cry of Fear. Zwar vertragt ihr hier mehr als einen Treffer von Kettensäge-schwingenden Untoten - aber auch nicht viel mehr. In anderen Spielen - etwa Imscared oder It Moves - sind wiederum andere Mechanismen am Werk. Hier ist der virtuelle Tod des Spielers gar nicht die "Absicht" des Spiels - schließlich ist dieser wie das Sprichwort besagt häufig gar nicht das Ende. Und es gibt letztendlich noch wesentlich Schlimmeres als den Tod. Ihr glaubt mir nicht?

Seht euch einige der von mir gezeigten Horrorgames doch mal näher an - ihr werdet schon sehen. Wie Pinhead schon sagte:

Legendäres Zitat von "Pinhead" aus dem Horrorfilm-Klassiker "Hellraiser" von Regisseur Clive Barker aus dem Jahr 1987.

Was sind eure Software-Tipps zum Gruseln? Erzählt doch in den Kommentaren davon!

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