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Datensatz zuletzt aktualisiert: 29.03.2017
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Der Adobe Flash Player ist eine recht umstrittene - aber für viele Web-Inhalte einst unverzichtbare - Erweiterung für Internet-Browser, die sich bereits auf einem Großteil aller Windows-, Mac- und Linux-Rechner befindet. Das Plug-in – aus dem Hause Adobe Systems, den Machern der bekannten Creative Cloud – fügt Browsern wie Firefox oder Chrome Multimedia-Funktionen hinzu.

Player für Flash-Animationen, Videos und mehr

Das Webbrowser-Plug-in wird von vielen Webseiten benötigt, um etwa Flash-Animationen anzuzeigen oder Browser-Games zu spielen. Darüber hinaus lassen sich mit dem Adobe Flash Player verschiedene Videos abspielen – darunter etwa MPEG-4-AVC-Videos (H.264) und High-Efficiency-AAC-Audio-Dateien (HE-AAC). Die Erweiterung bringt außerdem das integrierte, "Actionscript" genanntes Feature mit. Dieses ermöglicht das Erstellen eigener, interaktiver Inhalte und browserbasierter Anwendungen. Darüber hinaus hat der Flash Player auch noch viele weitere Funktionen im Gepäck. So verbessert das Tool etwa Video-Streams – beispielsweise Webcam-Übertragungen – mithilfe von GPU-Beschleunigung. Livestreams und interaktive Echtzeit-Videos werden außerdem dank Multithread-Videodecodierung mit verbesserter Wiedergabe-Performace abgespielt. Hinzu kommen weitere Features wie beschleunigtes Rendering von Stage3D-Objekten, native Unterstützung von 64-Bit-Betriebssystemen sowie verschlüsseltes, dynamisches HTTP-Streaming. Weitere Funktionen sowie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Entwickler-Features finden sich in der Feature-Liste auf der Adobe-Website.

Einstellungen und Updates

Standardmäßig ist der Adobe Flash Player so eingestellt, dass er automatisch Updates aus dem Netz lädt, sobald diese veröffentlicht werden. Gerade in Hinsicht auf die regelmäßig auftretenden Sicherheitslücken kann es jedoch von Vorteil sein, dem Programm die automatische Aktualisierung zu untersagen – bei einem neuen Update benachrichtigt der Player Nutzer dann, die anschließend die Aktualisierung autorisieren oder abbrechen können. Alternativ kann man auch das Plug-in manuell von der Adobe-Herstellerseite herunterladen – hier kann man außerdem je nach benötigter oder bevorzugter Version unterscheiden. Ebenfalls erhältlich ist der Adobe Shockwave Player, der mit erweitertem Funktionsumfang als "großer Bruder" des Flash Players fungiert.

Flash und die (Un)Sicherheit

Beim Adobe Flash Player kommen regelmäßig Sicherheitslücken vor, die Schadsoftware Zugriff auf den Rechner des Anwenders ermöglichten – daher ist das Plug-in generell mit Vorsicht zu genießen. Diese Lecks werden für gewöhnlich durch entsprechende Sicherheits-Updates geschlossen – sofern sie entdeckt werden. Ein Rest-Risiko bleibt bei Benutzung des Plugins aber dennoch. Zum Thema Sicherheit und Sicherheitslücken können Nutzer die Support-Plattform vom Hersteller Adobe heranziehen.

Flash: Einst Stern nun Schnuppe

Die ständigen Sicherheitslücken im Adobe Flash Player haben mittlerweile dazu geführt, dass Flash standardmäßig von gängigen Browsern wie Firefox und Google Chrome blockiert wird. Für Videos ist Flash ohnehin nicht mehr nötig, da der Video-Codec H.264 für kostenlose Streamingangebote ebenfalls kostenlos nutzbar ist. Wer Videos auf YouTube sieht, braucht schon länger kein Flash und auch für die Website des ZDF ist nach dem Relaunch 2016 kein Flash mehr nötig.

Vor über einem Jahrzehnt sah es noch ganz anders aus. Flash wurde an Hochschulen gelehrt und galt als zukunftsorientierte. Denn mit Flash lassen sich dynamische Webseiten bauen. Interaktive Knöpfe, Menüs und Videos ließen sich programmieren. Aber genau das ist das Problem von Flash. Denn Flash ist mit ActionScript eine Programmiersprache und kein reines Videoformat.

HTML5, CSS und JavaScript gestalten Webseiten wie Flash ebenfalls interaktiv, ohne, dass ein Plug-in nötig ist. Dieses ist vor allem für Mobilgeräte wichtig, denn hier wird Flash nicht unterstützt. Zwar gibt es für Android eine Version des Adobe Flash Player für Android, aber diese kann nicht mehr empfohlen werden. Und für iPhone und iPad gibt es keinen Flash Player.

Kurz gesagt: Flash ist tot und sollte vom Computer entfernt werden. Unter Microsoft Windows geht dies in den Einstellungen für die Programme und unter Linux im Software-Center der jeweiligen Distribution. Das Flash-Plug-in kommt bei Linux durch das Installieren der Multimedia-Codecs in das System. Wurden diese installiert, muss hinterher das Flash-Plugin einzeln im Software-Center entfernt werden. Auf der Kommandozeile geht dies alternativ bei Ubuntu mit dem Befehl sudo apt purge flashplugin-installer wenn man Administratorrechte hat.

Wer Flash noch für Webseiten mit dieser Technologie nutzen muss, sollte darauf achten, dass es für andere Seiten deaktiviert ist. Helfen können dabei zum Beispiel FlashBlock und NoScript. Alternativ lässt sich das Flash-Plug-in im Browser deaktivieren.


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